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Nach Ansicht der Analysten von Wood Mackenzie rückt der wiedererstarkte Goldpreis ein wachsendes, strukturelles Problem des Goldsektors in den Vordergrund – die sinkenden Reserven.

Wie die Experten in einem aktuellen Bericht erklären, scheine sich die Lage im Bereich der Exploration neuer Goldvorkommen angesichts eines Goldpreises von mehr als 1.500 USD pro Unze zu verbessern. Allerdings, so Wood Mackenzie weiter, seien noch stärkere Anstrengungen von Nöten.

Die geplanten Explorationsausgaben der großen Produzenten für das Jahr 2019 seien vor allem im Vergleich zu 2012 insgesamt recht konservativ, hieß es in dem Bericht weiter. Damit sei es unwahrscheinlich, dass der Trend zu abnehmenden Reserven dieses Jahr abklingen werde.

Auf Grund der nach Ansicht der Analysten zu niedrigen Explorationsbudgets habe das durchschnittliche Minenleben 2018 nur elf Jahre betragen, was um über 31% unter den Schätzungen für 2012 liege. Die Majors der Branche seien in einer besseren Verfassung als die mittelgroßen Goldproduzenten, was es ihnen erlaubt habe, in den vergangenen Jahren etwas frugaler zu arbeiten. Allerdings erwartet Wood Mackenzie auch von den Majors in Zukunft verstärkte Aktivitäten.

Insbesondere rechnen die Experten nicht nur mit mehr Übernahmen von Juniors, sondern auch mit verstärkten Aktivitäten bei Fusionen und Akquisitionen unter den Goldproduzenten. Vor allem mittelgroße Goldgesellschaften, die ihre Position in der Branche festigen wollen, dürfen verstärkt nach passenden Unternehmen und/oder Projekten Ausschau halten, hieß es.

Kleinere Projekte mit kurzer Amortisierungsdauer in vergleichsweise sicheren Regionen der Welt seien attraktive Möglichkeiten und man glaube, dass eine ganze Reihe dieser Projekte schneller als zuvor geplant zur Produktion gebracht werden könnte.

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