Der Zwölfmonatschart des kanadischen Silberproduzenten Silvercorp Metals (WKN A0EAS0 / TSX SVM) zeigt nach dem Top des vergangenen Jahres einen zügigen Absturz des Aktienkurses (ca. 40%) bis zum Jahresende.
Hier begann die weiterhin intakte stetige Aufwärtsbewegung, die den Kurs bereits im Juli zum alten Hochpunkt brachte – allerdings gelang es erneut nicht, die Marke von 7,0 kanadischen Dollar zu überwinden. Die nachfolgende Konsolidierung stoppte dann bereits an der Marke von 6 CAD (in den vergangenen zwölf Monaten mehrfach als Widerstand oder Unterstützung fungierend) – seit drei Wochen läuft nun der dritte Versuch, die 7 CAD zu knacken.
Durchschnittslinien und Indikatoren dürften Durchbruch von Silvercorp nach oben nicht im Wege stehen
So steigen beide Durchschnittslinien seit dem Frühjahr an – zudem konnte die 100 Tagelinie mit dem Aufwärtskreuzen über die 200er ein mittelfristiges Kaufsignal generieren.
Ein solches gelang kürzlich auch dem MACD (die blaue Linie schneidet die rote Linie nach oben). Ein Verkaufssignal gab es vom Stochastik, der allerdings bereits wieder kurz vor einem Kaufsignal stehen könnte (auch hier wenn die blaue Linie die rote Linie nach oben kreuzt). Die Signale des Stochastik erfolgten in der letzten Zeit allerdings deutlich häufiger als bei anderen Indikatoren, so daß diese eher kurzfristig zu werten sind. Der DMI deutet klar nach oben: so steigt die grüne Linie weiter an wogegen die rote Linie weiter nachgibt – zudem geht auch die blaue Linie die die Stärke des aktuellen Trends anzeigt weiter nach oben. Der Overbought/ Oversold Indikator bewegt sich mit knapp unter 1,0 in der Mitte der Range, in der er sich die meiste Zeit aufgehalten hat. Bemerkenswert ist der Chaikin Money Flow, der durch seinen seit vier Monaten ununterbrochenen Verlauf in der grünen Zone einen stetigen Kapitalfluss in die Aktie hinein anzeigt.
