Der Kurs des Euro gegen die drei Dollarwährungen (USD, CAD, AUD) verlief seit dem Sommer des Vorjahres in einer engen Bandbreite seitwärts. Mitte Januar begann der Euro gegen den US Dollar und den kanadischen Dollar eine Aufwärtsbewegung. Im Verhältnis zum Australdollar geschah das Gegenteil: es ging abwärts (eine Tendenz, die sich auch schon minimal in der Zeit der Seitwärtsbewegung etwa seit Oktober andeutete).
Mit Beginn des März sackte der Euro dann gleichermaßen gegen alle drei Währungen zügig ab.

Insgesamt fällt der Verlauf des Euro zum Australdollar im Beobachtungszeitraum durch eine deutliche stärkere Bewegung auf – daher betrachten wir den Chart des AUD noch einmal gesondert.

Der Langfristchart des Euro zum Australdollar zeigt drei Kontakte zur roten Abwärtstrendlinie. Stets ging es sehr zügig hinauf und auch wieder zügig nach unten. Die Verweildauer an der roten Linie betrug beim ersten und aktuellen Kontakt einige Monate – das „Corona-Top“ dauerte sehr kurz.
Seit 2012 lassen sich 2 grüne Aufwärtstrendlinien ableiten – die obere davon wird derzeit erreicht. Diese könnte zunächst den Rückgang aufhalten – zudem ist der Kurs nun auch nahe der runden Marke von 1,60 AUD, die in den Jahren 2023 und 2024 eine stabile Unterstützung darstellte.
Europäische Aktionäre australischer Unternehmen können sich derzeit über währungsbedingte Zuwächse von etwa 10% seit dem Herbst freuen.