Cerro de Pasco Resources: Neue Vereinbarung mit Gemeinde stärkt Basis für riesiges Abraumprojekt in Peru

Abraumprojekt, Peru, Rohstoffe, Cerro de Pasco

Cerro de Pasco Resources (WKN A2N7XK / TSXV CDPR) hat einen weiteren wichtigen Schritt beim Ausbau seines Quiulacocha-Abraumprojekts in Peru gemacht. Das kanadische Unternehmen meldet den Abschluss eines formellen Flächennutzungsvertrags mit der Gemeinde Quiulacocha – ein zentraler Baustein für die soziale Akzeptanz und die weitere technische Entwicklung des Projekts.

Die Vereinbarung wurde am 11. Dezember 2025 unterzeichnet und durch die Gemeindeversammlung genehmigt. Damit erhält Cerro de Pasco Resources einen klar definierten Rahmen für die Nutzung von Oberflächenflächen rund um das Quiulacocha-Abraumbecken, das im Zentrum der Projektpläne des Unternehmens in der historischen Bergbauregion Cerro de Pasco steht.

Cerro de Pasco Resources stärkt soziale Lizenz in Quiulacocha

Mit dem neuen Abkommen untermauert Cerro de Pasco Resources seine „Social License to Operate“ in der Region. Die Vereinbarung mit der Gemeinschaft von Quiulacocha formalisiert eine bereits seit Jahren bestehende Zusammenarbeit und übersetzt diese in konkrete Rechte und Pflichten für beide Seiten.

Der Vertrag hat zunächst eine Laufzeit von zwei Jahren und kann verlängert werden. Er umfasst wesentliche Projektaktivitäten wie Bohrungen, geotechnische und hydrogeologische Untersuchungen, Umweltbasisstudien und -monitoring sowie ingenieurtechnische Arbeiten und logistische Unterstützung im Feld. All diese Maßnahmen stehen in direktem Zusammenhang mit dem Entwicklungsprogramm, mit dem Cerro de Pasco das Quiulacocha-Abraumprojekt schrittweise in Richtung Machbarkeitsstudie und mögliche Umsetzung führen will.

Wichtig ist dabei nicht nur der technische Aspekt, sondern auch die soziale Komponente: Die Vereinbarung enthält Bestimmungen zu laufender Kommunikation, Einbindung der lokalen Bevölkerung, Teilnahme der Gemeinde an Prozessen sowie zu übergeordneten Aspekten der sozialen Verantwortung. Damit soll sichergestellt werden, dass Projektfortschritte transparent erfolgen und die Interessen der Gemeinschaft von Quiulacocha berücksichtigt bleiben.

Rahmen für Technik, Umweltarbeit und Genehmigungen

Operativ schafft der Flächennutzungsvertrag Sicherheit für eine Reihe von bereits laufenden und geplanten Arbeiten im Umfeld der Quiulacocha-Tailings. Dazu zählen die Platzierung von Bohrgeräten, die Installation von Mess- und Monitoringinfrastruktur sowie der Zugang für Spezialisten, die an geologischen, geotechnischen und hydrogeologischen Modellen arbeiten.

Parallel dazu werden Umweltbasisdaten erhoben, etwa zu Wasserqualität, Boden, Biologie und geochemischen Parametern. Diese Informationen bilden später einen Kernbestandteil der Umweltverträglichkeitsprüfung, die in Peru für Projekte zur Wiederaufbereitung und Umlagerung historischer Bergbauabfälle vorgeschrieben ist. Cerro de Pasco Resources verweist darauf, dass das vereinbarte Kooperationsmodell mit der Gemeinde mit internationalen „Best Practices“ der sozialen Einbindung im Rohstoffsektor im Einklang steht.

Die Vereinbarung ist außerdem Bestandteil eines übergeordneten regulatorischen Prozesses. Während das Unternehmen die technischen Grundlagen für eine spätere Machbarkeitsstudie erarbeitet, laufen gleichzeitig die administrativen Schritte zur Einholung der erforderlichen Genehmigungen für die Re-Mining- und Reprocessing-Aktivitäten (erneuter Abbau und Verarbeitung).

Quiulacocha als nationales Prioritätsprojekt in Peru

Das Quiulacocha-Tailingsprojekt von Cerro de Pasco Resources wird auch auf Regierungsseite aufmerksam verfolgt. Das Projekt ist auf der Spezialliste priorisierter Vorhaben („Specialized Priority Projects List“) des peruanischen Wirtschafts- und Finanzministeriums geführt. Die Aufnahme erfolgte bereits im März 2023 und wurde seitdem bestätigt.

Die Einstufung als Prioritätsprojekt beruht auf mehreren Faktoren: Zum einen adressiert Quiulacocha eine historische Umweltlast aus mehr als einem Jahrhundert Erzabbau und -verarbeitung in Cerro de Pasco. Die Wiederaufbereitung der silber- und basismetallreichen Rückstände soll potenziell Schadstoffquellen entschärfen und langfristige Umweltrisiken reduzieren. Zum anderen könnte das Projekt wirtschaftliche Impulse und Beschäftigung in einer Region schaffen, die seit Jahrzehnten stark vom Bergbau geprägt ist.

Cerro de Pasco Resources positioniert Quiulacocha explizit als Musterprojekt für verantwortungsvolle Abraumwiederaufbereitung und Umweltrsanierung in Peru. Durch den Ansatz, historische Rückstände aus der El-Metalurgista-Konzession zu erneut zu verarbeiten, verfolgt das Unternehmen eine doppelte Zielsetzung: Wertschöpfung aus metallhaltigen Altlasten und gleichzeitige Verringerung des ökologischen Fußabdrucks.

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