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Während der Umsatz im zweiten Geschäftsquartal deutlich zulegte, verbuchte die kanadische Cannabis-Gesellschaft Tilray (WKN A2JQSC) Verluste, die höher ausfielen als am Markt erwartet.

Tilray generierte im Berichtsquartal einen Umsatz von 45,9 Mio. Dollar, während Analysten im Mittel (laut Bloomberg) nur 40,35 Mio. Dollar erwartet hatten. Allerdings viel der bereinigte EBITDA-Verlust mit 17,9 Mio. Dollar ebenfalls höher aus als die Experten im Vorfeld geschätzt hatten (-14,4 Mio. Dollar). Der Verlust pro Aktie lag bei 32 Cents, während die Analystengemeinde von 26 Cents ausgegangen war.

Das Umsatzwachstum des Quartals erstreckte sich auf viele Bereiche. So konnte Tilray die Einnahmen aus dem Verkauf von Marihuana als Genussmittel gegenüber dem Vorquartal fast verdoppeln (15 Mio. Dollar), der Umsatz mit Medizinalcannabis in Kanada stieg im Quartalsvergleich um 17% auf über 9 Mio. Dollar und der Umsatz aus dem Geschäft mit Cannabis-Lebensmitteln legte um 257% auf 19,9 Mio. Dollar zu.

Tilray begründete den Umsatzanstieg vor allem mit der Übernahme von Manitoba Harvest, der Legalisierung von Marihuana in Kanada, die im Oktober 2018 erfolgte, sowie dem Wachstum im europäischen Markt für Medizinalcannabis. Das Unternehmen hatte die Akquisition von Manitoba Harvest, dem weltweitgrößten Hersteller von Hanf basierten Lebensmitteln im Februar abgeschlossen und so Zugang zum US-Markt für Hanflebensmittel erhalten.

Allerdings ging im Berichtsquartal der durchschnittliche Verkaufspreis auf 4,61 Dollar pro Gramm zurück. Das ist ein Minus von 28% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Tilray erklärte, dass dies auf den Anstieg des Verkaufs von Marihuana als Genussmittel zurückzuführen sei, da dieser geringere Erträge pro Gramm einbringe als andere Formen. Tilrays Bruttomarge stieg im Vergleich zum Vorquartal so um vier Prozentpunkte auf 27%, ging gegenüber dem gleichen Quartal 2018 aber deutlich zurück. Damals hatte die Marge noch bei 43% gelegen.

Tilray hat seit dem Börsengang noch kein Quartal mit einem Gewinn abgeschlossen. Die Verluste stiegen unter anderem, da die Gesellschaft mit Sitz in Nanaimo, Kanada, ihre Investitionen in den Markt für Cannabis als Genussmittel sowie internationale Märke erhöhte. Tilray erklärte zudem, dass höhere Betriebsausgaben auf Grund von Wachstumsinitiativen, Zinszahlungen für Wandelschuldverschreibungen, die Expansion der internationalen Geschäfte und die Übernahmen von Manitoba Harvest und Natura Naturals zur Ausweitung der Verluste beitrugen.

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