Cameron-Deal perfekt: First Mining Gold kassiert 5 Mio. CAD und bleibt über Seva groß dabei

First Mining Gold

First Mining Gold (WKN A2JBPS / TSX FF) hat den bereits angekündigten Verkauf des Goldprojekts Cameron an Seva Mining abgeschlossen. Mit dem Vollzug der Transaktion ordnet das Unternehmen sein Projektportfolio neu und erhält zudem im Gegenzug sowohl einen sofortigen Barmittelzufluss als auch eine bedeutende Aktienposition an Seva.

Nach Angaben von First Mining erhielt man bei Abschluss des Deals nämlich 5 Millionen CAD in bar überwiesen. Hinzu kommen 80 Millionen Stammaktien von Seva, die rund 48 Prozent der ausstehenden Seva-Aktien entsprechen.

Damit bleibt First Mining dem Cameron-Projekt auch nach der Veräußerung eng verbunden. Das Unternehmen ist nicht nur größter Aktionär von Seva, sondern stellt zudem zwei Vertreter in deren Board of Directors. Die Transaktion ist damit nicht als vollständiger Rückzug aus dem Projekt zu verstehen, sondern als Struktur, bei der First Mining Gold die Weiterentwicklung des Cameron-Projekts über eine strategische Beteiligung begleitet. Unterstützt wird Seva dabei von der Fiore Group, die im Bergbausektor seit vielen Jahren als Investorengruppe und Unternehmensentwickler aktiv ist.

First Mining Gold sichert sich mit Seva eine starke Beteiligung

Für First Mining hat die abgeschlossene Transaktion zwei unmittelbar erkennbare Komponenten. Zum einen stärkt der Barmittelzufluss in Höhe von 5 Millionen CAD die finanzielle Position des Unternehmens. Zum anderen verschafft die Beteiligung von rund 48 Prozent an Seva eine weitreichende Präsenz bei Seva. Dass First Mining darüber hinaus zwei Vertreter in das Board von Seva entsendet, unterstreicht den Einfluss, den das Unternehmen im Rahmen dieser neuen Konstellation behalten will. Unternehmenschef Dan Wilton bezeichnete den Abschluss der Transaktion als Startpunkt dieser Partnerschaft mit Seva als Plattform für die weitere Entwicklung des Projekts.

In seiner Stellungnahme verwies Wilton zudem auf die personelle Besetzung bei Seva. Hervorgehoben wird insbesondere Ranj Pillai, der frühere Premier des Yukon. Nach Unternehmensangaben verfügt er über Erfahrung in verschiedenen wirtschafts- und rohstoffbezogenen Funktionen, darunter als Deputy Premier sowie als Minister für Energie, Bergbau und Ressourcen, wirtschaftliche Entwicklung sowie Tourismus und Kultur. First Mining Gold verknüpft damit die Erwartung, dass Seva das Cameron-Projekt mit einem eigenen, spezialisierten Team voranbringen kann.

Cameron-Projekt wechselt den Eigentümer, First Mining bleibt präsent

Der Verkauf des Cameron-Projekts markiert für First Mining Gold einen bemerkenswerten Schritt in der weiteren Ausrichtung des Unternehmens. Formal geht das Projekt auf Seva über, wirtschaftlich bleibt First Mining Gold über seine umfangreiche Beteiligung aber weiter an der Entwicklung beteiligt. Diese Konstruktion erlaubt es dem Unternehmen, einen Vermögenswert abzugeben und zugleich an der möglichen weiteren Entwicklung unter neuer Führung beteiligt zu bleiben.

Hinzu kommt, dass First Mining Gold nach eigenen Angaben davon ausgeht, dass Seva finanziell gut aufgestellt ist, um die nächsten Schritte am Cameron-Projekt anzugehen. In der Mitteilung verweist das Unternehmen darauf, dass die Weiterentwicklung des Projekts auch den lokalen und indigenen Gemeinschaften rund um das Cameron-Projekt zugutekommen soll.

Unterstützt wird Seva von der Fiore Group, die in der Mitteilung ausführlicher eingeordnet wird. Die Gruppe beschreibt sich als Team aus Minenexplorern, Projektentwicklern und Betreibern, geführt von den Bergbauunternehmern Frank Giustra und Gordon Keep. Nach Angaben von First Mining kann die Fiore Group auf drei Jahrzehnte Erfahrung bei der Gründung und Entwicklung von Bergbauunternehmen weltweit zurückblicken. Genannt werden in diesem Zusammenhang unter anderem Aris Gold, Goldcorp, Endeavour Mining, Leagold, UrAsia Energy sowie zuletzt West Red Lake Gold Mines, Argenta Silver und Selkirk Copper Mines.

First Mining richtet den Blick weiter auf Springpole und Duparquet

Mit dem Abschluss des Verkaufs rückt zugleich in den Vordergrund, wie First Mining Gold sein verbleibendes Projektportfolio positioniert. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als Goldentwickler, der zwei seiner größten Goldprojekte in Kanada vorantreibt. Dazu gehört das Goldprojekt Springpole im Nordwesten Ontarios. Dort hat First Mining nach eigenen Angaben bereits mit einer Machbarkeitsstudie begonnen, während die Genehmigungsaktivitäten weiterlaufen. Zudem wurde für das Projekt im November 2024 eine finale Environmental Impact Statement beziehungsweise Environmental Assessment eingereicht.

Ein zweiter Schwerpunkt ist das Goldprojekt Duparquet in Québec. Dieses befindet sich laut First Mining im PEA-Stadium und liegt an der Destor-Porcupine Fault Zone in der rohstoffreichen Abitibi-Region. Ergänzend hält das Unternehmen auch einen Projektanteil von 30 Prozent am Goldprojekt-Pickle Crow sowie nun die große Aktienbeteiligung an Seva Mining Corp.

Damit zeigt die Transaktion rund um das Cameron-Projekt auch, wie First Mining Gold seine Vermögenswerte strukturiert: Einerseits konzentriert sich das Unternehmen auf die Weiterentwicklung seiner Kernprojekte in Ontario und Québec. Andererseits bleibt es über Beteiligungen an weiteren Projekten und Gesellschaften engagiert. Der Abschluss des Verkaufs an Seva verändert somit die Eigentümerstruktur des Cameron-Projekts, ohne dass First Mining Gold den Bezug zu diesem Vermögenswert vollständig aufgibt.

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