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Sehr interessante, technische Neuigkeiten gibt es heute von der australischen Graphengesellschaft First Graphene (WKN A2ABY7 / ASX FGR). Die meldet nämlich eine wichtige Weiterentwicklung ihres Graphenprodukts PureGRAPH.

Dem Unternehmen zufolge hat die Universität von Adelaide ein effizientes, skalierbares und „grünes“ Verfahren entwickelt, die PureGRAPH-Plättchen weiter zu funktionalisieren und die Kompatibilität des Produkts in verschiedenen Systemen zu erhöhen. Eine entsprechende, wissenschaftliche Studie sei von den Forschern jetzt veröffentlicht worden, hieß es.

Das von den Wissenschaftlern der Universität von Adelaide entwickelte Verfahren wird die Dispersionsfähigkeit und die Performance von mit Graphen verbesserten Systeme steigern – und damit nach Aussage des Unternehmens First Graphen weitere Märkte eröffnen!

Kurz gesagt umfasst der Funktionalisierungsprozess die chemische Verbindung von Molekülen mit Graphenplättchen. Das eine Ende des Moleküls verbindet sich mit der Graphenoberfläche, während das andere Ende frei bleibt und mit dem Medium interagiert, dem das Graphen hinzugefügt wird. Das erhöht das Dispersionsniveau und die Interaktion der Graphenplättchen mit dem Medium, was wiederum dessen Eigenschaften weiter verbessert und auch die Dispersion in anderen Mischsystemen wie Polymeren und Gummi. PureGRAPH verfügt bereits jetzt über eine breite Palette an möglichen Anwendungen, die aber, so das Unternehmen, mit dieser Funktionalisierung noch einmal erweitert werden kann.

Representation of the functionalisation process

Darstellung des Funktionalisierungsverfahrens; Quelle: First Graphene

Darüber hinaus bestätigten die Forscher aus Adelaide, dass es sich bei kommerziell verfügbarem PureGRAPH um „makelloses“ Graphen handelt, das eine durchschnittliche Stärke von sechs Schichten hat, sodass das Material die Bezeichnung Few Layer Graphene (FLG) verdient.

Jetzt arbeitet First Graphene mit den Universitätsforschern daran, den Prozess hoch zu skalieren. Ziel ist es, es First Graphene zu ermöglichen, die Anwendungen für seine Produktpalette auszuweiten, die Anwendungsmöglichkeiten für die Endkunden zu erweitern und so schlussendlich die die Nachfrage nach PureGRAPH zu steigern.

Fazit: Die Verbesserung bzw. weitere Funktionalisierung von PureGRAPH ist eine sehr gute Neuigkeit für First Graphene. Wie das Unternehmen selbst sagt, kann man damit die potenziellen Anwendungsmöglichkeiten des Graphenprodukts erweitern und so die Möglichkeit auf die Eröffnung weiterer Märkte schaffen. Schlussendlich will das Unternehmen natürlich so die Nachfrage nach den eigenen Produkten schaffen bzw. erhöhen. Ob dies gelingt, bleibt abzuwarten, das Potenzial ist aber unserer Ansicht nach groß, wenn das Verfahren erst einmal kommerziell anwendbar ist.

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