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Die australische Graphengesellschaft First Graphene (WKN A2ABY7 / ASX FGR) hat ihre Produktpalette erneut erweitert. Das PureGRAPH 50 genannte neue Produkt zeichnet sich durch besonders große Graphenplättchen aus und verfügt über ein besonders hohes Aspektverhältnis – Verhältnis von lateraler Ausdehnung zu Stärke.

PureGRAPH 50, so das Unternehmen weiter, soll damit insbesondere die Performance bei der Verstärkung von Beton und in der Verstärkung von Polymeren verbessern. Wie First Graphenes CEO Mike Bell erklärte, führen die größeren Zwischenschichtabstände des neuen Produkts dazu, dass es einfacher in Wasser und lösemittelhaltigen Formulierungen eingebracht werden kann.

PureGRAPH 50

PureGRAPH 50; Foto: First Graphene

Beton (und Zement) ist ein Bereich, auf den sich First Graphene derzeit besonders konzentriert, da Untersuchungen gezeigt haben, dass die Beigabe von Graphen dort große Vorteile bei der Verstärkung des Materials und der Verringerung der Wasserdurchlässigkeit bringt. Erst vor Kurzem hatte First Graphene einen sehr erfahrenen Manager eingestellt, der die Kommerzialisierung des Bereichs Zement und Beton vorantreiben soll. (Wir berichteten.)

Zudem, so CEO Bell weiter, ergibt sich eine potenzielle Reduzierung des benötigten Materials, womit auch der CO2-Fußabdruck von Zement basierten Produkten gesenkt werden könne, sodass nun „grünere“ Betonstrukturen und vorgefertigte Elemente möglich seien! In heutigen Zeiten ist das unserer Ansicht nach ein gewichtiges Argument bei End- und damit auch Unternehmenskunden.

Leiter für den Bereich maritime Verbundwerkstoffe und Windparks installiert

In Übereinstimmung mit der Strategie des „neuen“ CEOs Mike Bell, die die Kommerzialisierung der First Graphene-Produkte stärker in den Vordergrund stellt, auch wenn der Fokus auf Forschung und Entwicklung erhalten bleibt, etabliert das Unternehmen erfahrene Manager mit spezifischer Expertise, um die entsprechenden Geschäftsbereiche zu entwickeln.

Der neueste Zugang in diesem Zusammenhang ist Matt Curthoys, der die Rolle des „Commercial Manager“ für den Bereich maritime Verbundwerkstoffe und Windparks übernimmt. Er verfügt, entsprechend der Strategie des Unternehmens, über 25 Jahre Erfahrung in der maritimen Industrie in Europa und Asien. Er verfügt zum Beispiel auch über direkte Expertise mit Entwurf, Technik und Herstellung von Verbundwerkstoffstrukturen von kleinen Booten bis hin zu den Superyachten des America’s Cup.

Die Beigabe von PureGRAPH in Verbundwerkstoffe verbessert die mechanischen Eigenschaften und bietet gleichzeitig eine weitere Barriere gegen Feuchtigkeitsaufnahme und Zersetzung. Vergangenes Jahr hatte First Graphene bereits gemeldet, dass erste Tests mit einem konventionellen Verbundwerkstoff und System durchgeführt wurden, um die Performance bei höheren PureGRAPH 20-Konzentrationen im Vergleich zu einem Kontrollsystem zu bewerten.

Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Steigerung der Biegesteifheit von 59,4% bei Beimischung von 1% PureGRAPH 20 in dem Schichtstoff. Das, so das Unternehmen, zeige das gewaltige Potenzial für mit PureGRAPH verstärkte Verbundwerkstoffstrukturen innerhalb des maritimen Sektors, was zum Beispiel auch Chancen im Bereich der Windkraft, wo PureGRAPH verwendet werden könnte, um die Lebensdauer der Rotorblätter zu verlängern.

Fazit:

First Graphene drückt bei seiner Kommerzialisierungsstrategie auf die Tube. Das Unternehmen hat nun bereits erfahrene Führungskräfte für drei wichtige Bereiche installiert, die den Vertrieb der PureGRAPH-Produkte ankurbeln sollen. Insbesondere im Beton- und Zementsektor sehen wir dabei großes Potenzial, das unserer Ansicht nach durch das neue Produkt nun noch verstärkt wird. Die Aussicht auf „grüneren“ Zement schein den Anlegern Down Under jedenfalls gefallen zu haben. Sie schickten die Aktie heute um mehr als 11% nach oben.

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