Auf dem Cervantes-Projekt hat Aztec Minerals (TSXV: AZT, FSE: AZ3, WKN: A2DRF0) kürzlich die erste Phase eines Oberflächenexplorationsprogramms abgeschlossen. Es konzentrierte sich auf die Zielzonen California East, California North und Brasil. Auch in den angrenzenden Teilen des Projekts wurden zusätzliche Arbeiten durchgeführt. Die dabei am Boden genommenen Proben enthielten bis zu 15,6 g/t Gold und 177,3 g/t Silber und Aztec Minerals gelang es durch die erfolgreiche Probenentnahme, mehrere aussichtsreiche neue Explorationsziele zu identifizieren.
Das im mexikanischen Bundesstaat Sonora gelegene und 3.649 Hektar große Cervantes-Projekt weist bereits einige vielversprechende Explorationsziele aus. Mit dem diesjährigen Explorationsprogramm verfolgt Aztec Minerals das Ziel, ihre Zahl zu erhöhen und die interessantesten Ziel für spätere Bohrungen zu bestimmen. In diesem Jahr wird sich das Unternehmen auf die Zielzonen California East, California North und Brasil konzentrieren, denn die auf ihnen bislang gesammelten Daten deuten auf drei vorrangige Zielgebiete mit attraktiver Goldmineralisierung.
Durchgeführt wurden die Arbeiten der ersten Phase des Programms im Mai und Juni 2025. Die Feldteams kartierten das Gelände und nahmen insgesamt 151 Proben in Aufschlüssen und am Boden. Dabei gelang es, neue Mineralisierungs- und Alterationszonen rund um die Zone California zu identifizieren und zu bestätigen.
Aztec Minerals dehnt die mineralisierten Zonen deutlich aus
Durch diesen Erfolg konnte die bekannte Ausdehnung des Porphyr-Gold-Kupfer-Systems „California“ um weitere 500 Meter in östlicher Richtung ausgedehnt werden. Dabei wurden neue Vorkommen mit porphyrischer Mineralisierung entdeckt und bestätigt, mit Ergebnissen von bis zu 15,6 g/t Gold, 177,3 g/t Silber und 8.062 ppm Kupfer. Genommen wurden Proben mit positiven Ergebnissen auf der Lagerstätte California selbst und in den angrenzenden Zielgebieten Brasil, Estrella, California East, California North und Purisima East.
Gemeinsam ist den neuen Entdeckungen, dass die Prospekte eine starke Mineralisierung in hydrothermalen Brekzien, porphyrischen und sedimentären Gesteinen aufweisen. Die steilen Berghänge der Zielgebiete sind jedoch fast vollständig mit dichtem Gestrüpp auf ausgedehnten Geröll- und Schuttablagerungen bedeckt, wodurch die Aufschlüsse begrenzt sind.
Neben der schon erwähnten Erweiterung der Zielzone um 500 Meter in östlicher Richtung konnte die Mineralisierung auch um 100 bis 300 Meter in nördlicher Richtung erweitert werden. Aktuell gehen die Geologen von Aztec Minerals davon aus, dass die neuen Funde mit den bisherigen in Verbindung stehen.
Die Oxidkappe auf California bleibt ein vorrangiges Ziel für einen zukünftigen Tagebau mit Haufenlaugung
Das erste oberflächliche Explorationskartierungs- und Probenahmeprogramm hat zahlreiche Aufschlüsse von mineralisierten hydrothermalen Brekzien, Quarz-Feldspat-Porphyren und siliziklastischem Nebengestein sowie damit verbundene mineralisierte Strukturen mit starken Gold- und Kupfer-Werten jenseits des aufgeschlossenen California-Gold-Kupfer-Porphyrs gefunden.
Eines der Hauptziele des Programms besteht daran, das Potential der porphyrischen Oxidkappe auf der California-Lagerstätte für den Tagebau und die Haufenlaugung von Gold weiter zu definieren. Gleichzeitig sollen die neigungsabwärts verlaufenden Erweiterungen der phyllitischen Alteration in der Qfp-Intrusion auf eine tiefere porphyrische Kupfer-Gold-Sulfidmineralisierung unterhalb der Oxidkappe untersucht werden. Darüber hinaus bestand die Absicht, über die Mineralisierung in den angrenzenden Zielgebieten, California North, California East, Estrella und Brasil, weitere Erkenntnisse zu gewinnen.
Ein Folgeprogramm könnte nach dem Ende der Regenzeit starten
In Abhängigkeit von den notwendigen Genehmigungen, den Marktbedingungen und den verfügbaren Finanzmitteln plant Aztec Minerals nach dem Ende der regionalen Regenzeit, die von Juli bis Oktober reicht, ein potentielles Folgebohrprogramm und zusätzliche Feldarbeiten zu starten.
Die dabei angesetzten Folgebohrungen werden voraussichtlich auf die Erweiterung der mineralisierten California-Lagerstätte ausgerichtet sein. Möglicherweise werden auch erste Bohrungen in den mineralisierten hydrothermalen Brekzien und Quarz-Feldspat-Porphyren in den Zielgebieten California North, Brasil und Estrella niedergebracht werden.