Avanti Gold Corp. (CSE: AGC, FSE: X370, OTCQB: AVTGF) meldet Fortschritte bei den Vorbereitungen für das Explorationsprogramm 2026 auf dem Misisi-Projekt in der Demokratischen Republik Kongo. Der kanadische Goldexplorer lässt derzeit rund 2.100 Meter historischer Bohrkerne aus der Lagerstätte Akyanga analysieren und steht kurz vor Vertragsabschluss mit einem Bohrdienstleister. Noch im ersten Quartal soll das erweiterte Bohrprogramm über insgesamt 42.000 Meter beginnen.
Analyse alter Bohrkerne liefert Basis für neue Planung
Die Bohrkerne stammen aus Arbeiten vor 2018 und wurden bislang nicht untersucht. Nach Abschluss der Ausfuhrgenehmigungen wurden die Proben Mitte Januar 2026 in das SGS-Labor nach Mwanza (Tansania) gebracht, wo sie derzeit auf ihren Goldgehalt getestet werden. Ergebnisse werden im laufenden Quartal erwartet.
Avanti Gold will mit den Analysen die Kontinuität der hochgradigen Goldmineralisierung in der Akyanga-Lagerstätte bestätigen, insbesondere in den nördlichen und südlichen Zonen. Die Resultate sollen zudem helfen, das Bohrprogramm 2026 gezielt anzupassen.
Das Akyanga-Vorkommen bildet das Zentrum des Misisi-Projekts und enthält laut NI 43-101 eine angezeigte Ressource von 40,8 Millionen Tonnen mit 2,37 g/t Gold – rund 3,11 Millionen Unzen. Die historischen Bohrkerne repräsentieren etwa zehn Prozent der bisherigen Arbeiten und decken die wichtigsten Zonen ab, die für Erweiterungspotenzial stehen.
Umfang des 2026-Bohrprogramms auf 42.000 Meter erhöht
Nach erfolgreichen Ausschreibungen und Standortbesichtigungen plant Avanti Gold, in Kürze den Bohrvertrag zu unterzeichnen. Das Explorationsprogramm für 2026 wurde von ursprünglich 15.000 auf 42.000 Bohrmeter erweitert und ist in zwei Phasen gegliedert.
- Phase 1 (März–Juli 2026) umfasst rund 15.000 Meter, finanziert durch die im Oktober 2025 abgeschlossene Privatplatzierung. Sie konzentriert sich auf die Lagerstätten Akyanga und Akyanga East, um die Ressourcenausdehnung weiter zu erproben.
- Phase 2 (August–Dezember 2026) umfasst etwa 27.000 Meter und soll zusätzliche Ziele wie Ngalula, Tulonge, Lubitchako und Kilombwe erschließen.
Während Phase 1 laufen zusätzlich geologische Kartierungen und Bodenproben, um die nachfolgenden Bohrstandorte vorzubereiten.
Strategischer Fortschritt im Misisi-Gebiet
Das Misisi-Projekt liegt im Südosten der DR Kongo entlang des Kibara-Goldgürtels, einer Region mit zahlreichen hochgradigen Vorkommen. Avanti Gold hält dort drei zusammenhängende 30-jährige Bergbaulizenzen über insgesamt 133 Quadratkilometer. Neben Akyanga weisen mehrere weitere Strukturen geophysikalische und geochemische Anomalien auf, die nun ebenfalls im Fokus stehen.
In Zusammenarbeit mit Minecon Resources and Services Ltd. wertet das Unternehmen bestehende Daten aus Gräben, Bodenproben und Magnetikmessungen neu aus, um Prioritäten für die laufende Exploration festzulegen.
Nächste Schritte in den kommenden Wochen
Für die nächsten Wochen plant Avanti Gold mehrere operative Schritte: Unterzeichnung der Bohr- und Laborverträge, Ausbau des Explorationscamps in Misisi, sowie die Besetzung zentraler Managementpositionen in den Bereichen Sicherheit, Logistik, Exploration und Community Relations.
Sobald die Analyseergebnisse der historischen Bohrkerne vorliegen, will das Unternehmen diese zur Feinjustierung der ersten Bohrphase nutzen. Das voll finanzierte Explorationsprogramm 2026 bildet den Kern der weiteren Arbeiten, um die Ressourcengrundlage von Akyanga und den umliegenden Zielgebieten zu erweitern.