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Das US Patentamt (USPTO) hat VanadiumCorp Resource (TSXV: VRB; FRA: NWN) den Zulassungsbescheid für das US-Patent eines Verfahrens zur elektrochemischen Gewinnung von Vanadium aus vanadiumhaltigen Rohmaterialen zugestellt. Die Patenterteilung durch das USPTO wird für das erste Quartal 2021 erwartet.

Erfinder Dr. Francois Cardarelli hatte das Patent vor rund zwei Jahren unter der Referenznummer US 2020/0157696 A1 eingereicht. Die Patentanmeldung trägt den Titel "Metallurgisches und chemisches Verfahren zur Gewinnung von Vanadium- und Eisen aus vanadiumhaltigem Titanomagnetit und vanadiumhaltigen Rohmaterialien". Das künftige Patent gehört VanadiumCorp-Electrochem Process Technology, einer 100prozentigen Tochter von VanadiumCorp.

Vereinfachtes, energiesparendes Verfahren

Im Unterschied zur gängigen pyrometallurgischen Extraktionsmethode, bei der das Rohmaterial aufgeschmolzen werden muss und das Vanadium anschließend aus der sich bildenden Schlacke gewonnen wird, nutzt die neue Technologie elektrochemische Kräfte zur Trennung der werthaltigen Metalle bzw. Minerale. In einem einzigen Prozessschritt und mit deutlich niedrigerem Energieaufwand lässt sich so das enthaltene Vanadium zusammen mit Produkten wie Eisen und Titanoxid gewinnen. Die Erfindung könnte insbesondere die Gewinnung des Elektrolyten für die Vanadium-Redox-Batterie billiger und umweltfreundlicher zu machen, was wiederum die weitere Verbreitung der Vanadium-Redox-Batterie in hohem Maße befördern könnte.

Adriaan Bakker, Chief Executive Officer von VanadiumCorp, kommentierte: "Die Stärkung unseres Portfolios an geistigem Eigentum ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Geschäftsstrategie, um mit unseren Kommerzialisierungsplänen im Jahr 2021 voranzukommen. Unsere hundertprozentige Tochter VanadiumCorp-Electrochem Process Technology ("VEPT") steht für eine umweltfreundliche und effiziente Gewinnung von Vanadium mit allen Nebenprodukten, was der Schlüssel zur Weiterentwicklung von Vanadium-Redox-Flow-Batterien ist. Das neue Patent gewährt VanadiumCorp Exklusivität in den USA für einen Zeitraum von zwanzig Jahren ab dem Datum der Patentanmeldung. Die Patenterteilung durch das USPTO wird für Q1, 2021 erwartet".

VanadiumCorp hat den Patentschutz für VEPT noch in folgenden Gerichtsbarkeiten beantragt:

- Europäische Union [EP 18757453.8]
- Kanada [CA 3032329 A1]
- Vereinigte Staaten [US 2020/0157696 A1]
- Australien [AU 2018/225820]
- Indien [IN 2019/17004662]
- Südafrika [ZA 2019/00743]

Über die VEPT-Technologie

Der VEPT-Prozess und die VEPT-Technologie wurden 2017 von Dr. Francois Cardarelli erfunden, um spezifische Engpässe in der Vanadium-Industrie anzugehen. VEPT wurde in den vergangenen vier Jahren gemeinsam von Electrochem und VanadiumCorp entwickelt. VEPT wurde als kosteneffiziente, umweltfreundliche und ergiebigere Alternative zu herkömmlichen pyrometallurgischen Prozessen entwickelt und erschließt viele neue Vanadiumquellen, wie z.B. Kalzinatabfälle oder Stahlschlacken.

Darüber hinaus bietet sich das Verfahren als Prozessoption zur umweltfreundlichen Entwicklung des Vorzeige-Vanadiumprojekts Lac Doré in Quebec an, für das VanadiumCorp erst vor kurzem eine Ressource in der Kategorie „measured and indicated“ von 214,93 Mio. Tonnen mit einem Gehalt von 24,6% Magnetit veröffentlicht hat. Das unternehmenseigene Vanadiumprojekt Lac Doré könnte 52,97 Millionen Tonnen Magnetitkonzentrat mit einem Gehalt von 1,3 Prozent Vanadiumpentoxid (V2O5), 62 Prozent Eisen (Fe) und 8,7 Prozent Titandioxid (TiO2) produzieren. Dies entspräche einem Äquivalent von1,49 Milliarden Pfund Vanadiumpentoxid.

Der im Februar 2017 gebaute hauseigene Sulfatierungskocher von Electrochem mit einer Kapazität von bis zu 300 kg/Monat hat bereits den Test vieler unterschiedlicher Rohstoffe ermöglicht, die von zahlreichen globalen Herstellern von Spezialstahl, Primärvanadium, Hämatit und vanadiumhaltigen Titan-Magnetit "VTM" bereitgestellt wurden. Der verringerte CO2-Fußabdruck und die maximale Ausbeute aller enthaltenen Metalle stellen wesentliche Vorteile von VEPT gegenüber den umweltbelastenden Gewinnungsmethoden dar, die derzeit in der Bergbauindustrie angewandt werden. Zu den gleichzeitig mit VEPT zurückgewonnenen Metallen gehören Vanadiumpentoxid, Vanadylsulfat, Eisen(II)-sulfat-Heptahydrat, Siliciumdioxid und Titanhydrolysat. All diese Produkte werden stark nachgefragt und besitzen eine sehr gute Marktprognose.

Über VanadiumCorp

VanadiumCorp besitzt die Tochter VanadiumCorp-Electrochem Process Technology "VEPT" zu 100 Prozent. Die Gesellschaft treibt die kommerzielle Entwicklung der Technologie voran und will es als grüne Alternative zur Gewinnung von Vanadium, Eisen, Titan und Siliciumdioxid aus Rohstoffen wie vanadiumhaltigem Titan-Magnetit, Eisenerzen und anderen vanadiumhaltigen industriellen Nebenprodukten etablieren.

VanadiumCorp hat das Ziel, ein strategischer Lieferant von erneuerbarem Vanadium-Elektrolyt für Redox-Flow-Batterien und andere hochreine Anwendungen zu werden, die am meisten von ausschließlich grünem und kostengünstigem Vanadium profitieren. VanadiumCorp plant, VEPT eine weltweite Lizenz zu erteilen und VEPT bei der Entwicklung des zu 100 % unternehmenseigenen Vanadium-Titan-Eisen-Projekts Lac Doré einzusetzen. Lac Doré grenzt an das Grundstück von Blackrock Metals Inc. an. Blackrock besitzt bereits die Genehmigung zum Betrieb einer Mine und einer Mühle zur Herstellung eines vanadiumreichen Magnetitkonzentratprodukten. Allerdings beruht der Businessplan von Blackrock auf herkömmlichen Extraktionsverfahren.

Mit seinem Projekt Lac Doré im bergbaufreundlichen und geopolitisch stabilen Québec bietet VanadiumCorp Investoren einen Hebel auf Vanadium, Titan und Eisen. Durch die einzigartige Verbindung von umweltfreundlicher Gewinnungstechnologie und einer großen primären Vanadiumressource könnte VanadiumCorp künftig von einem starken Vanadiummarkt zu profitieren, der durch die wachsende Nachfrage der chinesischen Stahlindustrie sowie durch die schnell wachsende Nutzung von Vanadium in der nachhaltigen Energiespeicherung für Anwendungen im Wohnbereich bis hin zu großtechnischen Anwendungen angetrieben wird. Zur nahegelegenen Infrastruktur gehören eine 161-kV-Wasserkraftanlage mit einem Strompreis von ca. $ 0,02 kWh, die CN-Eisenbahnlinie, reichlich verfügbares Wasser sowie der örtliche Flughafen und eine Bergbaugemeinde mit über 7.000 Einwohnern in der Stadt Chibougamau.

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