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Erst vor Kurzem hat auf dem Goldprojekt Cape Ray von Matador Mining (ASX MZZ / WKN A2DKV4) das größte Diamantkernbohrprogramm der Unternehmensgeschichte begonnen, verbunden mit einem ebenfalls gewaltigen Programm von Schneckenbohrungen. Jetzt fliegt das Unternehmen per Helikopter eine umfassende Magnetikuntersuchung über großen Teilen der äußerst vielversprechenden Liegenschaft. Diese soll zusätzliche Informationen liefern, um die Bohrungen noch besser ausrichten zu können.

Wie Matador heute mitteilte, ist die erste Phase dieser hochauflösenden geophysikalischen Untersuchungen auf Cape Ray nun so gut wie abgeschlossen. Das Unternehmen konzentriert sich damit auf 40 Kilometer Streichen innerhalb des zentralen Teils des Projekts, der die gesamten, bereits nachgewiesenen Ressourcen (rund 840.000 Unzen Gold) sowie den Großteil der wichtigsten und aussichtsreichsten Bohrziele enthält. (Eine zweite Untersuchungsphase ist bereits geplant.)

Damit wurde ein Gebiet von 448 Quadratkilometern in Abständen von 30 Linienmetern abgedeckt, das zwischen der Lagerstätte Big Pond im Südwesten und dem Zielgebiet Benton Five im Nordosten des Projektgebiets liegt.

MZZ PH2
Magnetikuntersuchung auf Cape Ray; Foto: Matador Mining

Großer Aufwand aber auch großer Ertrag

Dass sich dieser doch hohe Aufwand lohnen könnte, deutet sich schon jetzt an, denn wie Matador meldete, führte schon eine Prüfung der vorläufigen Daten, die mit der Magnetikuntersuchung gewonnen wurden, dazu, dass man fünf weitere, vielversprechende Gebiete mit einer Fläche von 320 Quadratkilometern abgrenzte, die an die bestehende Liegenschaft angrenzen!

Darüber hinaus konnte Matador mit der Untersuchung eine ganze Reihe neuer, aussichtsreicher Ziele identifizieren, die man noch in der Explorationssaison 2021 mit Schneckenbohrungen testen will. Denn die neuen, außergewöhnlich hochauflösenden Daten liefern dem Unternehmen nie dagewesene Detailinformationen zu Geologie und strukturellen Kontrollen der Vererzung, die unter einer schmalen Abdeckschicht verborgen ist. Was es wiederum möglich macht, genauer und bessere Ziele sowohl für die Schnecken- als auch die Diamantkernbohrungen zu gewinnen.

Matador wird in Kürze mit der Verarbeitung der Daten beginnen. Endgültige Ergebnisse will man im dritten Quartal 2021 vorlegen.

Neue, detaillierte Daten zeigen bislang „unsichtbare“ Details

Die Gesteinsarten im Gebiet von Cape Ray weisen Explorationsmanager Warren Potma zufolge einen besonders starken magnetischen Kontrast auf, was es erlaube, wie jetzt geschehen, die Geometrie verschiedener Gesteinseinheiten auch durch die Abdeckschicht hindurch zu kartieren. Wo diese Gesteinseinheiten durch Verwerfungen, Scherzonen und anderen Strukturen, von denen man weiß, dass sie im Projektgebiet Gold konzentrieren, geschnitten werden, sind die Strukturen auf den Magnetikkarten sehr deutlich zu erkennen.

High resolution 30m line spaced total magnetic intensity TMI image
Hochauflösende Magnetikkarte; Quelle: Matador Mining

Das Interessante daran: Die bereits bekannten Lagerstätten Central Zone, Isle aux Morts, Big Pond und Window Glass Hill stehen alle in Verbindung mit solchen wichtigen Scherzonen, Verwerfungen oder Granitintrusionen, die in den detaillierten Magnetikdaten klar zu sehen sind. Und, so Potma weiter, anhand der neuen Daten sei nun zu erkennen, dass sich diese strukturelle Komplexität, die ein wichtiger Bestandteil orogener Goldsysteme von Weltklasse sei, über die gesamte Länge von Matadors Cape Ray-Projekt erstreckt. In den historischen, weniger detaillierten Magnetikdaten, so Matadors Explorationsmanager, waren diese Strukturen hingegen so gut wie unsichtbar!

Fazit:

Vor allem die Erläuterungen von Matadors Explorationsmanager für das Cape Ray-Projekt des Unternehmens in Neufundland zeigen klar auf, welche Vorteile moderne Explorationsmethoden den Gesellschaften auf der Suche nach den nächsten großen Metallvorkommen bieten können. Mit Hilfe der detaillierten Magnetikdaten kann Matador in diesem Fall durch die Abdeckschicht „hindurchsehen“ und so die besten Bohrziele für die laufenden Programme schon anhand der vorläufigen und später noch besser anhand der genau analysierten Daten generieren. Das erhöht im Idealfall noch einmal die Erfolgswahrscheinlichkeit der Bohrungen. Und natürlich zeigten die neuen Daten Matador auch auf, wo es sich potenziell lohnt, weiteres Land abzustecken.

Wir sind jedenfalls sehr gespannt, wie das 20.000 Meter Diamantkernbohrprogramm sich entwickelt, das Matador wie gesagt bereits begonnen hat und von dem erste Ergebnisse in den kommenden Wochen zu erwarten sind – je nachdem, wie schnell die Analyselabore arbeiten. Angesichts dessen, dass Newfoundland derzeit „der“ Hotspot der Goldexploration in Kanada ist – ausgelöst von den sensationellen Bohrergebnissen bei New Found Gold –, sollten positive Bohrergebnisse von Cape Ray größere Aufmerksamkeit auf Matador Mining (ASX MZZ / WKN A2DKV4) lenken können.

Nach wie vor und trotz des unserer Ansicht nach erheblichen Potenzials bei Matador ist die Aktie aber eine riskante Spekulation, wenn auch das Risiko angesichts des fortgeschrittenen Entwicklungsstadiums von Cape Ray geringer ist als bei Frühphasenunternehmen, die zum Beispiel noch keine Ressource mit Scoping-Studie ausgewiesen haben. Anleger sollten sich des Risikos bei Explorationsgesellschaften generell immer bewusst sein.

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