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Bereits Ende August soll die Goldproduktion auf dem Kat Gap-Projekt von Classic Minerals (WKN A0NA2L / ASX CLZ) mit Hilfe einer mobilen Gekko-Anlage beginnen. Bis dahin sammelt das Unternehmen weitere Daten, die helfen sollen, den geplante Tagebau zu optimieren. Und stieß dabei mit sogenannten Bestimmungsbohrungen auf starke Gehalte – darunter ein Abschnitt mit 40,54 g/t Gold über 10 Meter Länge!

Aber der Reihe nach: Schon im April hatte Classic insgesamt 29 Bohrungen auf Kat Gap durchgeführt und dabei 2.588 Bohrmeter absolviert. 28 dieser Bohrlöcher wurden dabei in eine durchschnittliche Tiefe von 100 Metern abgeteuft. Sie konzentrierten sich auf ein Gebiet rund 120 Meter entlang des Streichens, nördlich des proterozoischen Intrusionsgangs und untersuchte ein „Lücke“ zwischen den vorherigen, weniger tiefen Bohrungen und früheren, erheblich tieferen Bohrungen, die die Ausdehnung der Vererzung im Abfallen erkundet hatte. Ziel war es herauszufinden, ob in dieser Lücke Zonen mit Goldvererzung nachzuweisen sind, da dann die abschließenden Optimierungsarbeiten einen tiefer reichenden Grubenentwurf erlauben würden – und damit den Zugriff auf mehr abbaubares, goldhaltiges Erz.

Querschnitt der Bohrungen auf Kat Gap
Ein Querschnitt der Bohrungen auf Kat Gap; Quelle: Classic Minerals

Um es kurz zu machen: Dieses Ziel wurde erreicht. Und nicht nur das, Classic konnte signifikante Zonen der Goldvererzung in der Lücke, auf die man abgezielt hatte, nachweisen und dabei auch noch sehr starke Goldgehalte erbohren! Jetzt wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die neuen Goldzonen in das bestehende Ressourcenmodell zu integrieren und sobald das erfolgt ist, werden weitere Optimierungsarbeiten vorgenommen. Zusammen mit den noch ausstehenden Ergebnissen der vor Kurzem entnommenen Großproben werde das beim abschließenden Entwurf der Tagebaugrube von großer Hilfe sein, so Classic.

Die Highlights der tiefen Bohrungen waren:

- 7 Meter mit 2,67g/t Gold ab 71m
- 3 Meter mit 6,74g/t Gold ab 101m davon 1 Meter mit 15,00g/t Gold ab 102m.
- 4 Meter mit 18,97g/t Gold ab 76m davon 2 Meter mit 33,75g/t Gold ab 77m.
- 2 Meter mit 10,73g/t Gold ab 74m davon 1 Meter mit 19,90g/t Gold ab 74m.
- 1 Meter mit 14,20g/t Gold ab 69m.
- 4 Meter mit 16,93g/t Gold ab 101m davon 1 Meter mit 58,40g/t ab 101m.
- 6 Meter mit 5,30g/t Gold ab 84m davon 1 Meter mit 17,40g/t Gold ab 88m.
- 6 Meter mit 7,72g/t Gold ab 78m davon 1 Meter mit 26,20g/t Gold ab 83m.
- 5 Meter mit 7,95g/t Gold ab 103m davon 1 Meter mit 24,90g/t ab 107m.

Zusätzlich hatte Classic eine weitere Bohrung bis in eine Tiefe von nur 40 Metern durchgeführt, die in der Nähe bereits bekannter, hochgradiger Vererzung lag (9 Meter mit 15,21 g/t Gold und 10 Meter mit 30,78 g/t Gold). Diese Bohrung war dazu gedacht, weiteres Material für fortgeschrittene, metallurgische Tests zu liefern – schoss aber den Vogel ab, was die Goldgehalte anging!

Denn Bohrloch FKGRC378 erbrachte den Abschnitt mit den höchsten Gehalten, die je auf Kat Gap verzeichnet wurden: 10 Meter mit 40,54 g/t Gold ab 26,50 Meter Tiefe davon 0,50 Meter mit 592,00 g/t Gold ab 28,50 Meter Tiefe!

Fazit: Angesichts dieser fantastischen Ergebnisse wird Classic bereits Mitte Juli weitere, tiefere Bohrungen auf Kat Gap im Abfallen der bestehenden Ressource durchführen. Man plant mit 10 bis 15 Bohrlöchern in Tiefen zwischen 150 bis 200 Metern für insgesamt 2.200 Bohrmeter. Auf jeden Fall sind die heutigen Resultate unserer Meinung nach nicht nur auf Grund der hohen Goldgehalte extrem positiv für Classic. Insbesondere die Erkenntnis, dass auch in der Lücke zwischen den älteren Bohrungen Gold vorhanden ist – und offensichtlich nicht zu knapp – ist eine gute Nachricht für den nun immer näher rückenden Start der Goldproduktion. Wir bleiben dran und warten nun gespannt auf die Ergebnisse der Großproben! Natürlich ist Classic aber nach wie vor eine höchst riskante Spekulation, das sollte nicht vergessen werden.

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