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Am Mittwoch hat die australische Amani Gold (WKN A2DJ27 / ASX ANL) ihren Bericht zum Verlauf und den Aktivitäten des Schlussquartals 2017 vorgelegt. Die vergangenen Monate waren vor allem geprägt von umfangreichen Explorations- und Ausbauarbeiten am Goldprojekt „Giro“ in der Demokratischen Republik Kongo. Mehr als 6,1 Millionen Australische Dollar hat die Gesellschaft hierzu laut dem heute veröffentlichten Cashflow-Statement im abgelaufenen Kalenderquartal investiert – der Großteil der knapp 7 Millionen Australische Dollar, die Amani Gold operativ in dem Zeitraum ausgegeben hat.

Doch die hohen Investitionen lohnen sich, wie der Rückblick auf die zuletzt erzielten Bohrergebnisse zeigt. So haben gleich reihenweise Bohrungen auf dem Abschnitt „Douze Match“ Goldmineralisierungen von 2 Gramm pro Tonne Gestein und mehr gebracht. Spitzenwerte kommen auf bis zu 4,69 Gramm Gold über einen Abschnitt von 11 Metern, darunter 2 Meter mit 22,75 Gramm Gold pro Tonne Gestein. Auch auf dem Abschnitt „Kebigada“ hat man hohe Goldmineralisierungen gefunden, unter anderem 5,8 Gramm pro Tonne Gestein über 6 Meter, die eine Strecke von 3 Metern mit 10,9 Gramm des Edelmetalls enthalten.

Umfangreiche Bohrarbeiten auf „Kebigda“ geplant

Von den bisher abgeschlossenen Bohrungen auf „Kebigada“ stehen aber noch die Analyseresultate des überwiegenden Teils der Bohrungen aus. Die Ergebnisse werden die Basis weiterer Explorationsarbeiten auf dem Projekt sein: Rund 30.000 Meter Gesamtstrecke sollen die Bohrungen insgesamt umfassen, die als Followup auf dem Abschnitt geplant sind. Um diese vorbereiten zu können, müssen allerdings erst einmal alle Analyseergebnisse bisheriger Bohrlöcher vorliegen.

Amani verfügt für die nächsten Arbeiten weiterhin über ein ausreichendes Cashpolster, nachdem man vor nicht allzu langer Zeit problemlos 15 Millionen Australische Dollar aus einer Kapitalerhöhung an der Börse auftreiben konnte. Mehr als 4,6 Millionen Australische Dollar werden als Cashreserve per Ende 2017 ausgewiesen. Mit dem Bestand sind die geplanten Ausgaben des laufenden Quartals mehr als abgedeckt: Die Gesellschaft rechnet mit rund 2,63 Millionen Australischen Dollar als Cash-Abfluss aus den operativen Aktivitäten des laufenden Quartals, davon 1,82 Millionen Australischen Dollar für Explorationsarbeiten in der DR Kongo.

Doch nicht nur bei den Explorationsarbeiten gab es Fortschritte: So konnte Amani Gold die Frist für die Vorlage einer Machbarkeitsstudie für das „Giro“-Projekt bis Ende 2018 verlängern. Eine entsprechende Vereinbarung mit der staatlichen Minengesellschaft der Demokratischen Republik Kongo wurde im Dezember unterzeichnet. Amani Gold geht davon aus, dass man für die Studie nun genügend Zeit zur Verfügung habe. Zudem rechnet die Gesellschaft damit, die unterbrochenen Verhandlungen um eine Übernahme von Anteilen am Tendao-Goldprojekt wieder aufnehmen zu können.

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