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Die großen kanadischen Goldproduzenten meldeten letzte Woche solide Zahlen für das zweite Quartal. Das war mehr auf die gestiegene Effizienz zurückzuführen als auf einen höheren Goldpreis.

Sowohl Branchenprimus Barrick Gold (WKN 870450) als auch Konkurrent Goldcorp (WKN 890493) und die kleinere Agnico Eagle Mines (WKN 860325) konnten die Erwartungen der Analysten übertreffen – vor allem auf Grund der sinkenden Kosten. In der Vergangenheit war es zumeist so, dass die Performance der Goldproduzenten parallel zur Goldpreisentwicklung verlief. Doch im abgelaufenen Quartal übertrafen die Ergebnisse der Konzerne die Resultate des Vorjahres klar, obwohl der Goldpreis mit nur plus 3% kaum gestiegen war.

Die Goldproduzenten hatten sich angesichts des jahrelangen Abwärtstrends an den Rohstoffmärkten vor allem darauf konzentriert, ihre Cashkosten zu senken und ihre Projektportfolios anzupassen, um der schwierigen Situation gerecht zu werden. Diese in den Baisse-Jahren ergriffenen Maßnahmen scheinen sich auszuzahlen, nun da der Rohstoffzyklus in eine positivere Phase überzugehen scheint.

So erzielte beispielsweise Goldcorp in den drei Monaten bis Ende Juni einen Gewinn von 135 Mio. Dollar nach einem Verlust von 78 Mio. Dollar im Vorjahr. Das Unternehmen produzierte 635.000 Unzen Gold (+4%) zu 800 Dollar pro Unze. Zudem senkte der Konzern für den Rest des Jahres seine Prognose für die all-in sustaining cash cost von 850 auf 825 Dollar pro Unze.

Bei Barrick schoss der Nettogewinn von 138 Mio. Dollar vor einem Jahr auf jetzt 1,08 Mrd. Dollar nach oben, wobei dies vor allem auf die Verkäufe von Anteilen an den Projekten Veladero und Cerro Casale zurückzuführen war. Die Goldproduktion des zweiten Quartals gab Barrick mit 1,43 Mo. Unzen zu all-in sustaining costs (AISC) von 710 USD pro Unze an.

Bei der kleineren Agnico Eagle Mines übertraf der Quartalsgewinn die Erwartungen am deutlichsten. Das Unternehmen meldete einen bereinigten Gewinn von 61,9 Mio. Dollar oder 24 Cent pro Aktie, während Analysten im Vorfeld nur von 15 Cent pro Aktie ausgegangen waren.

Hier stieg der Gewinn vor allem, weil sowohl die Goldproduktion zulegte als auch die Kosten fielen. Hinzu kamen einige nichtbare Posten. Agnico hob die Produktionsprognose für das Gesamtjahr auf 1,62 Mio. Unzen an und senkte die Prognose für die AISC auf 830 bis 880 Dollar pro Unze.

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