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Zum ersten Mal seit 2002 ist die weltweite Silberproduktion im vergangenen Jahr wieder gefallen. Vor allem die niedrigere Beiproduktion in den Sektoren Blei/Zink und Gold sowie ein deutlicher Rückgang des Altmetallangebots, das auf den niedrigsten Stand seit 1996 sank, führten zu diesem Rückgang.

Wie der neue Bericht des Silver Institute, der am gestrigen Donnerstag veröffentlicht wurde, zeigt, ging das weltweite Silberangebot 2016 um 32,6 Mio. Unzen zurück – parallel zur fallenden Nachfrage nach dem Edelmetall. Die schwächere Nachfrage nach Silberschmuck, Barren und Münzen sowie die Nachfrage aus der Industrie trugen zu dem Rückgang von 11% bei.

Thomson Reuters world silver supply
Source: World Silver Survey 2017.

Doch ein sehr positiver Ausblick aus dem Bereich der Energietechnologien, der Rohstoffe wie Lithium und Nickel, die in Energiespeicherlösungen verwendet werden, stützte letztes Jahr auch die Silbernachfrage. Die Silberkäufe aus der Photovoltaikbranche, getrieben von einem 49%igen Anstieg der Solarzelleninstallationen, legten 2016 um 34% auf ein Rekordhoch von 76,6 Mio. Unzen zu. Das war dem Bericht zufolge das stärkste Jahreswachstum seit 2010.

Dem Silver Institute von GFMS Reuters (GFMS) zur Verfügung gestellte Daten zeigen, dass dieser Anstieg der Solarzelleninstallationen weltweit vor allem durch das Wachstum in den USA und China befeuert wurde, wo die Installationen um 95% bzw. 126% zulegten.

thomson reuters world silver demand

Source: World Silver Survey 2017.

Der Rückgang des Silberangebots 2016 von 0,6% auf 885,8 Mio. Unzen war insbesondere auf die geringere Beiproduktion aus der Blei/Zink- und Goldproduktion zurückzuführen. Dort ging der Silberausstoß um insgesamt 15,9 Mio. Unzen zurück, zeigte die Studie des Silver Institute. Insbesondere in Mexiko, gefolgt von Australien und Argentinien, war dies zu beobachten. In Zentral- und Südamerika sowie in Asien, stieg die Beiproduktion von Silber hingegen.

Die Studie zeigt zudem, dass das Angebot an Altmetall 2016 auf 139,7 Mio. Unzen sank, ein Niveau, das zuletzt 1996 zu beobachten war. Und das trotz der höheren Preise. Laut dem Silver Institute war dies insbesondere auf die Entwicklung in Asien zurückzuführen.

Der Silberpreis war 2016 um 9,3% gestiegen und verbuchte damit das erste Plus seit 2011. Die Entwicklung von Angebot und Nachfrage trug dazu bei, dass sich am Silbermarkt ein weiteres Angebotsdefizit ausbildete, und zwar das größte seit drei Jahren und mit 157,5 Mio. Unzen das drittgrößte seit Beginn der Aufzeichnungen.

Der durchschnittliche Silberpreis des vergangenen Jahres lag bei 17,14 USD pro Unze und damit 28% höher als noch 2007, als er im Mittel 13,38 USD pro Unze betrug.

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