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Was bringt 2021? - Die potenziellen Top-Performer der Redaktion

Das Jahr 2020 war für GOLDINVEST.de und viele der Unternehmen, die wir langfristig begleiten äußert erfolgreich – unabhängig von und vielleicht sogar ein kleines bisschen wegen Corona. Wir erwähnen hier nur die Namen einiger prominenter Unternehmen: De Grey Mining war zum Beispiel eine Klasse für sich. Die Aktie lief von 0,04 AUD in der Spitze auf 1,44 AUD und notiert inzwischen bei 1,3 Mrd. Börsenwert! Das war fast eine Chance, wie man sie nur ein einziges Mal im Leben bekommt. Aber auch die HPA-Gesellschaft FYI Resources hat immerhin einen (ersten) Sprung von 8 auf 60 Mio. AUD Börsenwert geschafft. Und eine ganze Reihe weiterer Unternehmen hat ihren Aktienpreis verdoppelt oder noch stärker gesteigert.

Statt uns aber auf den Lorbeeren auszuruhen, wollen wir lieber einen Ausblick auf das kommende Jahr wagen und haben als Lektüre für den Jahreswechsel eine Art Best of 2021 zusammengestellt (ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Zielgenauigkeit, versteht sich):

De Grey Mining

(WKN 633879) war wie eingangs erwähnt einer der Stars des vergangenen Börsenjahres. Vor fast genau einem Jahr machte der australische Goldexplorer eine Entdeckung, die alles veränderte – unter anderem explodierte der Kurs mit etwas Verspätung von ca. 0,04 auf in der Spitze 1,44 AUD! De Grey hat in den letzten 12 Monaten immer wieder bemerkenswerte Bohrergebnisse vorgelegt, die auf eine spektakuläre erste Ressourcenschätzung zu dem Hemi genannten Fund hindeuten – und diese soll Mitte des kommenden Jahres vorgelegt werden! Dass die De Grey-Aktie noch einmal eine so gewaltige Kursrallye hinlegt, ist zwar sehr unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Auf jeden Fall aber besteht das Potenzial auf weitere erhebliche Kurssteigerungen, denn De Grey hat mittlerweile den Blick wieder gehoben und ist bereits auf der Suche nach der nächsten Hemi-Entdeckung auf dem riesigen Mallina-Projekt! Zum Profil https://goldinvest.de/unternehmensprofile-de-grey-mining-ltd

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Bohrgeräte im Einsatz auf der Hemi-Entdeckung; Foto: De Grey Mining

 

Group Ten Metals Inc.

(TSXV: PGE; FRA: 5D32) – Drei Jahre hat das Team um CEO Mike Rowley die Hypothese stark gemacht, dass es sich bei ihrem Stillwater West-Projekt um einen geologischen Zwilling des berühmten Bushveld-Komplexes in Südafrika handelt. Das Bushveld ist mit Abstand das bedeutendste Zentrum für die Produktion von Platin und Palladium auf der Welt.

Außerdem beherbergt Bushveld einige der weltgrößten polymetallischen Minen mit hunderten von Millionen Tonnen an Ressourcen. Betreiber dieser industriellen Großprojekte sind v.a. Anglo American, aber auch Ivanhoe. Diese Projekte sind aus Sicht von Group Ten die Blaupause für die Zukunft von Stillwater in den USA. Zwar ist Sybanje-Stillwater schon heute mit seiner Platin/Palladium-Produktion vor Ort erfolgreich und wird das bei hohen Gehalten auch bleiben. Aber die Zukunft gehört dem großindustriellen Abbau von polymetallischen Cu-Ni-PGE-Gold Lagerstätten durch untertägiges Block Caving.

Große Bergbaugesellschaften suchen nach Cu-Ni-PGE Lagerstätten mit extrem langer Laufzeit. Genau das will Group Ten liefern. Anfang kommenden Jahres wird die erste Ressource veröffentlicht. Es wird voraussichtlich nur der Anfang von etwas viel Größerem sein. Aus unserer Sicht ist es nur eine Frage der Zeit, wann und wie einer der großen Bergbaukonzerne bei PGE an Bord kommt. Langfristig, glauben wir, hat PGE das Zeug zum Multiple-Dollar-Stock, erst recht in einem guten Nickel und Kupfermarkt. Die PGEs sind dann nur das berühmte „Icing on the cake“. Im Moment verhindert das Börsensymbol PGE wohl sogar wohl eher, dass Group Ten als Kupfer- und Nickelplay von einer breiteren Masse an Investoren entdeckt wird.

Zum Profil: https://goldinvest.de/unternehmensprofile/unternehmensprofile-mining-energy/80-group-ten-metals-inc

 

Nova Minerals

„Explosives Potenzial“ bescheinigten wir schon im Oktober 2019 der Aktie von Nova Minerals (WKN A2H9WL) was sich spektakulär bewahrheitete! Auf dem Estelle-Projekt in Alaska machte das Unternehmen seitdem große Fortschritte, was vom Markt honoriert wurde.

Obwohl Nova dort mittlerweile bereits Ressourcen von 3,3 Mio. Unzen Gold nachgewiesen hat, ist doch absehbar, dass diese Zahl noch erheblich steigen dürfte. Denn zum einen legte man seit der Ressourcenschätzung bereits mehrmals sehr positive Ergebnisse vor, zum anderen stehen auf Grund der Überlastung der Labore noch zahlreiche Resultate aus – zumal Nova das Bohrprogramm 2020 auf 40.000 Meter ausweitete und im kommenden Jahr noch einmal 80.000 Meter an Bohrungen abteufen will!

Wenn der Goldpreis 2021 tatsächlich so stark steigt, wie von vielen Analysten erwartet und Nova Minerals weiter liefert, dürften weitere, starke Kurssteigerungen möglich sein. Insgesamt macht zudem der Bereich von Estelle, den das Unternehmen aktuell untersucht, nur einen Bruchteil der gesamten Liegenschaft aus. Es besteht, glauben wir, mittel- und längerfristig also großes Potenzial auf weitere solcher Funde.

Zum Profil https://goldinvest.de/unternehmensprofile/unternehmensprofile-mining-energy/100-nova-minerals-ltd


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Bohrung auf dem Estelle-Projekt in Alaska; Foto: Nova Minerals

 

FYI Resources Inc.

(ASX: FYI; FRA: SDL) – MD Roland Hill hat sich und seinen Aktionären dieses Jahr einen Geschenkgutschein mit einem riesigen Versprechen in den Gabenkorb gelegt. Voraussichtlich im ersten Quartal soll dieser Gutschein einzulösen sein: es geht um nichts Geringeres als um ein Joint-Venture mit Alcoa Ltd, dem Marktführer für industrielles Aluminiumoxid (Alumina).

Es ist kaum zu glauben, dass Alcoa in dem aufstrebenden Segment HPA (High Purity Alumina) bisher nicht mit einem eigenen Angebot vertreten ist. Offenbar war das Segment für Alcoa in der Vergangenheit zu klein. Umso interessanter könnte deshalb die Zusammenarbeit mit FYI sein. Alcoa sieht die Chance, auf einen Schlag Marktführer, Qualitätsführer und Preisführer für HPA zu werden. Wenn das keine verlockende Aussicht ist! Obendrein verdient das Herstellungsverfahren von FYI das Prädikat „grün“, weil es rund die Hälfte der sonst üblichen Energiekosten spart. Das „grüne Argument“ ist vor allem auf Board-Ebene von großen Konzernen mittlerweile nicht zu unterschätzen.

Mit Alcoa als Partner sowie ein oder zwei Off-Take-Kontrakten in der Tasche, dürfte die Finanzierung der erforderlichen 180 Mio. USD für FYI keine unüberwindliche Hürde darstellen. Immerhin hat das Projekt laut Feasibility einen NPV (10%) von 530 Mio. USD nach Steuern. Das schließt Optimierungen durch den erfahrenden Betreiber Alcoa noch nicht ein. Wir stellen fest: FYI war zu Beginn 2020 rund 8 Mio. AUD wert. Heute liegt der Börsenwert immerhin bei rund 60 Mio. AUD, was wiederum nur einen Bruchteil des errechneten Projektwerts darstellt. Da sollte 2021 deutlich mehr drin sein bei einem sehr attraktiven Chance/Risikoverhältnis. FYI könnte zu einer Aktie für institutionelle Anleger werden. Immerhin haben sich große Fonds bei der jüngsten Kapitalrund bei 0,20 AUD schon positioniert.

Zum Profil: https://goldinvest.de/fyi-resources

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Abbildung 1: Zeittafel für den voraussichtlichen Fahrplan für die Entwicklung von FYI Resources vom Alcoa JV über die Finanzierung bis zur Produktionsentscheidung im ersten Halbjahr 2021.

 

Conico Ltd.

(ASX: CNJ) – Conico ist für uns eine der größten Neuentdeckungen im Herbst 2020. (Noch hat Goldinvest.de nicht darüber berichtet, wird dies aber in Kürze tun.) Der junge britische MD Thomas Abraham-James, seit November MD von Conico, hat eine extrem gewagte, aber auch extrem spannende Explorationsthese: Er glaubt, dass sein Ryberg-Projekt an der Ostküste von Grönland das Potenzial zu einem zweiten Norilsk Nickel besitzt. Ja, Norilsk!

Normalerweise würde man so etwas als Größenwahn abtun. Aber Thomas hat die Wissenschaft auf seiner Seite: das 4500 km² große Ryberg-Projekt liegt an der Schnittstelle so vieler günstiger geologischer Ereignisse, dass man die These ernst nehmen muss. Immerhin hat Thomas zehn Jahre lang beharrlich Fakten zu seinem Ryberg Projekt in Ost-Grönland gesammelt. (Link zum Ryberg Paper) Zuletzt hat Conico elektromagnetische Daten von Ryberg veröffentlicht, die genau zur Norilsk-Hpyothese zu passen scheinen. Gefunden wurde ein flachliegender Horizont von sulphidischem (mutmaßlich Cu-Ni-PGE-reichem) Erz, das sich wie ein Bodensatz entlang einer kilometerlangen horizontalen Magma-Pipe auszubreiten scheint. Thomas verwendet dafür den nur Fachleuten vertrauten Begriff „Chonolith“ (siehe Abbildung 2).

Im April 2021 wird diese geologische Rarität, die u.a. für Lagerstätten wie Duluth in den USA, Nova-Bollinger in Australien oder eben Norilsk in Russland typisch ist, erstmals durch Bohrungen getestet werden. Darauf freuen wir uns schon heute! Denn ein Erfolg würde Conico schlagartig auf die Shortlist der größten Bergbaugesellschaften der Welt katapultieren. Und die vermutete Vererzung liegt in nur 150 Metern Tiefe. Kleiner Tipp am Rande: Anglo American ist schon auf Grönland tätig und kennt das Projekt bestens. Über die Jahreswende holt sich Conico gerade noch eben 3 Mio. AUD an frischem Kapital. Vor den Bohrungen dürfte mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit noch eine weitere Finanzierung in größerem Rahmen anstehen.

Obendrein besitzt Conico noch ein Goldprojekt und ein Zink/Blei-Projekt. Beide haben wie das Ryberg-Projekt selbst das Potenzial zu Company-Makern.

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Abbildung 2: Eigentlich sind Fachbegriffe wie „Chonolith“ nur etwas für geologische Fachleute. Aber das obige Bild verdeutlicht das Prinzip. Hochkonzentrierte sulphidische Mineralisierung hat sich als Bodensatz in einer Magma-Pipe abgesetzt. In diesen Bodensatz in nur 150 Metern Tiefe will Conico voraussichtlich ab April 2021 bohren.

 

Goliath Resources

(WKN A2P063) – Gäbe es einen Schönheitspreis für Gold-Discoveries, hätte Goliath mit seiner jüngsten Entdeckung im Goldenen Dreieck von British Columbia beste Chancen, in die Endauswahl zu kommen. Es lohnt sich, die 30-minütige Videopräsentation von Quinton Hennigh anzuschauen (https://www.youtube.com/watch?v=Tf70kwrCYyo ab Minute 20.07 bis Minute 51.00), um zu verstehen was moderne Exploration leisten kann. Quinton ist als Investor und CEO von Novo Resources bekanntlich eine große Nummer im Geschäft.

Seit kurzem ist er zusammen mit Crescat Capital Großaktionär von Goliath. Das allein spricht schon Bände. Wie er in dem Video berichtet, war der Anstoß für das Investment übrigens eine Art „cold call“. Die Argumente von Goliath haben Quinton einfach überzeugt. Das Gold von Goliath steckt in einer 1,5 Kilometer langen, mit sulphidischem Erz gefüllten Spalte, die sich wie ein Gürtel rund um einen Bergrücken zieht. Das ermöglicht auf Anhieb ein dreidimensionales Verständnis der Entdeckung.

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Abbildung 3: Verbindet sich die oberflächlich sichtbare Vene mit ihren hohen Goldgehalten unter dem Berg zu einer gemeinsamen Dreiecksstruktur? Genau diese Hypothese will GOT ab Frühsommer 2021 testen.

Erste Bohrungen entlang der bis zu 10 Meter breiten Vene ergaben hochgradige Goldwerte von durchschnittlich rund 7 g/t Gold. Solche Ergebnisse lassen im Kontext des Goldenen Dreiecks und der Nähe zum Eskay Rift sowie durch die Nachbarschaft zu weiteren erfolgreichen Goldprojekten aufhorchen. Quinton interpretiert die gefundene Vene als die oberflächliche Manifestation einer flächigen Struktur, die sich schräg durch den gesamten Berg ziehen könnte.

Dieser Explorationsansatz ist so genial wie einfach. Jeder kann für sich nachrechnen, was der Inhalt eines kilometerbreiten Pakets von sulphidischem Erz sein könnte. Quinton, der es sich im Gegensatz zu uns leisten kann, spricht an einer Stelle einmal sehr unvorsichtig von 1,7 Mio. Unzen „back on the envelope“. Er empfiehlt, statt an den Rändern der Discovery mitten in die projizierte Fläche hineinzubohren. Sollte sich die Explorationsthese bei diesen Tests bestätigen, hat Goliath das Potenzial zum Vervielfacher. Außerdem muss man wissen, dass sich auf der riesigen Lizenz noch viele weitere Strukturen parallel zur eben gefundenen „Surebet Zone“ (schöner Name übrigens) andeuten. Da könnte also was Großes entstehen. Geld und starke Supporter hat Goliath schon.

Die rund 20 Mio. Warrants dürften bei guter Handelsliquidität eine eingebaute Finanzierung für Goliath darstellen. Der einzige Wermutstropfen ist, dass Goliath wohl erst im Frühsommer kommenden Jahres mit den Bohrungen weitermachen kann, denn immerhin lag auf den identifizierten Venen bis vor kurzem noch ein Gletscher. Goliath ist damit ein Profiteur des Global Warming (ähnlich wie Conico auf Grönland).

 

Fidelity Minerals Corp

(WKN A2PW04) – Der einstündige Zoom-Call mit Red Cloud (https://www.youtube.com/watch?v=-odV4xgA7RA) öffnet die Augen. Fidelity Minerals besitzt vier hochpotente Gold- und Kupfer-Assets in Peru. Jedes einzelne davon hat das Format, große Bergbaugesellschaften als Partner zu gewinnen. Aktuell ist FMN mit gerade einmal 7 Mio. CAD bewertet (Kurs 0,145 CAD).

Durch den Verkauf der Gold-Mühle Cerro Dorado in den kommenden Monaten kommen noch rund 800.000 CAD an CashFlow ins Unternehmen. Dennoch dürfte FMN in Kürze frisches Geld aufnehmen – allerdings erwarten wir vorher noch ein Explorationsupdate zur jüngsten Gold-Entdeckung auf Las Brujas. Im oben erwähnten Video arbeitet das Management die geologische Verwandtschaft von Las Brujas zu Yanacocha heraus, immerhin Perus größter Goldmine. Natürlich muss das noch bewiesen werden, aber die Explorationsthese ist immerhin gut begründet. Bemerkenswert ist, dass die jüngsten Resultate mit minimalem Kapitaleinsatz erzielt wurden.

Immerhin schien FMN bis vor wenigen Monaten noch vor der Pleite zu stehen. Jetzt gelingt es FMN endlich, das unglückliche Thema Gold-Milling abzuschließen. Wir erhoffen uns 2021 Großes von FMN. Besonders drücken wir die Daumen für die lang überfällige Konsolidierung des Flagschiffprojekts Las Huaquillas, an dem FMN derzeit nur 40 Prozent hält. Sollte es FMN gelingen, endlich die Mehrheit am Projekt (oder sogar 100%) zu erringen, müsste FMN vollständig neu bewertet werden. Las Huaquillas ist in der Szene bestens bekannt und gehörte immerhin einmal zu den südamerikanischen Favoriten von Hudbay. Last but not least hat FMN gleich zwei Kupfer-Porphyr-Projekte im Portfolio, die praktisch mit Null bewertet sind, weil das Unternehmen bis dato noch nicht das Geld bzw. die Zeit hatte, darüber zu sprechen.

Der Handel mit der Aktie ist eng, denn allein der Hauptaktionär hält mehr als 40 Prozent der Anteile. Noch etwas ist interessant: Normalerweise würde Red Cloud niemals die Coverage eines so kleinen Wertes übernehmen. Man hat einen Ruf zu verlieren. Die Verantwortlichen bei Red Cloud müssen hier deshalb ebenfalls etwas Besonderes sehen. Ein Profil zu Fidelity auf Goldinvest.de folgt im Neuen Jahr. https://fd8c7439-cbeb-4155-956c-7480a8fd134e.filesusr.com/ugd/89ab4d_12a218704ed94215818c0380546dac23.pdf

 

Searchlight Minerals

(CSE: SCLT, FRA: 2CC2) – Das Management von Searchlight Minerals gehört zu der Gattung „Schaffa, net Schwätza“, was für eine börsennotierte Gesellschaft nicht unbedingt ein Vorteil sein muss. Am Ende setzen sich aber dann hoffentlich doch die Assets durch. Und die sind bei Searchlight beachtlich. Searchlight ist nach SSR Mining und Hudbay immerhin der drittgrößte Claim-Halter in Saskatchewan.

Besonders spannend wird es voraussichtlich ab Februar kommenden Jahres. Dann will Searchlight ein aussichtreiches VMS-Explorationsziel nahe des berühmten Bergbaucamps Flin Flon testen. Dazu muss man wissen, dass Flin Flon eine der reichsten VMS Camps weltweit ist. Hudbay ist die unumstrittene Nummer eins. Die geophysikalische Entdeckung von Searchlight liegt praktischerweise nur ca. 8 Kilometer Luftlinie von der Hudbay Aufbereitungsanlage entfernt. Aufgrund der 100jährigen Bergbaugeschichte sind die Parameter wirtschaftlicher VMS-Lagerstätten in Flin Flon bestens bekannt. Die Infrastruktur ist sowieso vorhanden. Vor der Bohrung wird Searchlight voraussichtlich nochmals im kleinen Umfang Geld aufnehmen.

Dem Vernehmen nach soll das auf dem Weg einer steuerbegünstigen Flow-Through-Finanzierung erledigt werden. Die letzte Neuentdeckung einer VMS-Lagerstätte bei Flin Flon datiert übrigens aus dem Jahr 2007! Geschichte wiederholt sich zwar nicht. Dennoch lohnt sich ein vergleichender Rückblick: VMS Ventures bohrte im Herbst 2007 eine VTEM-Anomalie und stieß auf 40 Meter mit 4 % Kupfer und 1,5 % Zink etwa 150 Meter unter der Oberfläche. In der Folge stieg die Aktie quasi über Nacht von 0,15 CAD auf über einen Dollar.

Es folgte eine Kapitalerhöhung über 20 Millionen CAD zu 1,50 pro Aktie. Damit wurde die Entdeckung, die sich nicht einmal vollständig im Besitz von VMS Ventures befand, mit ungefähr 100 Millionen CAD bewertet. Im Verlauf des Jahres wurden dann 330 Millionen Aktien von VMS Ventures gehandelt. Es könnte also im Erfolgsfall alles sehr schnell gehen bei Searchlight. Von den zwei fortgeschrittenen Gold-Assets und den riesigen Greenfield-Explorationslizenzen in Saskatchewan wollen wir bei anderer Gelegenheit sprechen. Der Börsenwert liegt aktuell bei unter 5 Mio. CAD (bei einem Kurs von 0,065 CAD) https://goldinvest.de/mining/3809-searchlight-resources-macht-hudbay-und-ssr-in-flin-flon-konkurrenz

 

Sitka Gold Corp

(CSE: SIG; FRA: 1RF) – Google weiß, dass das Stadtgebiet von Köln rund 400 km² groß ist. Fast genauso groß, 377 km², ist das Yukon RC Gold-Explorationsprojekt von Sitka Gold. Dieser Größenvergleich lässt erahnen, welchen Erfolg es bedeutet, dass fünf der ersten sechs Bohrungen auf diesem Projekt getroffen haben. Die Sitka Geologen haben Präzisionsarbeit geleistet und sie hatten obendrein noch das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite.

Die 100 Meter mit 0,82 g/t Gold in der so genannten Saddle-Eiger-Zone „nur“ 40 Kilometer nördlich der ähnlich gelagerten Eagle Mine von Victoria Gold könnten den Beginn einer Multi-Millionen Unzen Entdeckung markieren. Davon ist CEO Cor Coe überzeugt. Er ist ein CEO vom alten Schlag, erfahren, effektiv, nicht laut. Cor hat (über Jahre hinweg) ein beeindruckendes Projekt-Portfolio in Sitka angesammelt, das genau genommen für mehrere Gesellschaften reichen würde. Grob gesagt gibt es erstens, ein Brot-und-Butter Gold-Projekt in Arizona, zweitens ein Moonshot Gold-Projekt in Nevada und drittens den genannten Explorationsdistrikt „RC Gold“ im Yukon.

Insbesondere das Yukon-Projekt ist im zurückliegenden Jahr entscheidend vorangekommen. Schon 2021 will Sitka im Yukon eine Maiden-Ressource nachweisen. Irgendwann im Frühjahr wird das Unternehmen zu diesem Zweck vermutlich nochmals Geld aufnehmen. Allerdings hat Sitka auch 22 Mio. Warrants zwischen 0,15 und 0,40 CAD ausgegeben. Würden diese (bei entsprechend guten News und Handel) alle ausgeübt, könnte das viel Geld in die Kasse spülen. Nur am Rande sei erwähnt, dass Sitka auch noch zwei aussichtsreiche Kupferprojekte im Köcher hat. Ein Spin-Out in einem starken Kupfermarkt 2021 wäre eine schöne Sache…

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Abbildung 4: Ist der ganze Berg mineralisiert? Das ist die Frage, die Sitka 2021 beantworten will. Art der Mineralisierung und die Goldgehalte auf dem Saddle-Eiger-Zone erinnern an Victoria Gold 40 Kilometer südlich. Die Topographie spielt mit, denn sie ermöglicht ein äußert günstiges Abraumverhältnis. Allerdings: die Exploration steht erst ganz am Anfang.
https://goldinvest.de/unternehmensprofile/unternehmensprofile-mining-energy/133-sitka-gold-corp

 

Cerro de Pasco Resources Ltd.

(WKN A2N7XK) – Das gleichnamige Bergbauprojekt Cerro de Pasco ist zu einem veritables Politikum geworden. Spätestens nach der jüngsten Volksabstimmung über das Thema Konzernverantwortung in der Schweiz haben viele ein Bild von der „Skandal-Mine“ in Peru im Kopf, die durch eine Übernahme 2017 eher zufällig in den Besitz von Glencore geraten ist.

Glencore und sein scheidender CEO Ivan Glasenberg mussten sich während der öffentlichen Debatte zur Volksabstimmung vorwerfen lassen, sie würden durch ihr rücksichtsloses Vorgehen Menschen und Umwelt schädigen. Einschlägige Plakate mit Wahlwerbung hingen als bewusste Provokation direkt vor der Konzernzentrale im schweizerischen Ort Baar im Kanton Zug.

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Abbildung 5: Ivan Glasenberg gab am 12. November 2020 im Interview mit der Neuen Züricher Zeitung zu Protokoll: „In der Schweiz versteht man die Bergbaubranche zu wenig.“ Damit hat Glasenberg vermutlich sogar recht. Die Frage ist aber, will er auch seinerseits die Schweizer verstehen?

Bei Glencore weiß man (vermutlich), dass man schon um der eigenen Reputation willen etwas für die Rehabilitation des Projekts tun muss. Ein schlichtes „weiter so“ ist aus verschiedenen Gründen ausgeschlossen, nicht zuletzt, weil der aktuelle Betreiber Volcan, eine Glencore-Tochter, keine soziale Betreiberlizenz für das Hauptprojekt mehr erhält. Daher könnte nach mehr als zwei Jahren geduldiger Vorarbeit jetzt die Stunde des kanadischen Junior-Unternehmens Cerro de Pasco Resources schlagen.

Dessen CEO Guy Goulet wirbt bei Glencore mit einem fertigen Lösungspaket, das der Umwelt, den Bewohnern und den (eigenen) Aktionären gleichzeitig nützen soll. Er verspricht den Bewohnern von Cerro de Pasco eine „hellere Zukunft“ und genießt den Rückhalt vor Ort und im Land. Auch die Finanzierung steht schon. Sicher würden die NGOs auf’s Strengste darauf achten, ob CDPR seine Versprechen einlöst. Aber genauso gewiss ist: Cerro de Pasco braucht eine (privat)wirtschaftliche Perspektive, um die Schäden aus Jahrzehnten der Vernachlässigung langfristig zu heilen. Nichtstun ist keine Option. Und der peruanische Staat hat kein Geld.

Es wird interessant sein, welche Lösung Glencore und CDPR finden. Am Ende stünde immerhin ein Bergbauunternehmen, das von sich sagen kann, dass es die größte Silberressource beherbergt, die weltweit an einem einzigen Ort definiert ist. CDPR kann sich diesbezüglich immerhin mit Branchengrößen wie Hecla Mining messen. Das sollte Silberinvestoren hellhörig machen, aber auch ESG-Funds könnten am Ende ihr Geld in CDPR investieren, wenn sie einen positiven Effekt für die Umwelt und Menschen befördern wollen.

https://goldinvest.de/unternehmensprofile/unternehmensprofile-green-mining/127-cerro-de-pasco-resources-inc

 

Prospect Resources

(WKN A1JW80) verfügt über eines der größten Lithiumprojekte der Welt, das zudem in der Entwicklung schon weit fortgeschritten ist. Eine Machbarkeitsstudie bescheinigte dem Arcadia-Projekt bereits eine exzellente Rendite. Auf dem Arcadia-Projekt – und das ist fast einzigartig weltweit – kann aber nicht nur das für den Batteriemarkt wichtige Spodumen, sondern auch Petalit gewonnen werden, dass z.B. für den Glas- und Keramikmarkt geeignet ist.

Beide Produkte sind zudem von extrem hoher Qualität, weisen kaum Verunreinigungen aus. Was unter anderem dazu geführt hat, dass Prospect sowohl für seine geplante Spodumen-Produktion als auch für die zukünftige Petalit Produktion große Abnehmer gefunden hat! 2021 stehen nun entscheiden Meilensteine bevor, deren Erreichen Prospect den nächsten Schritt machen lassen könnten.

Dazu gehört zum einen die geplante Inbetriebnahme einer Pilotanlage für das Arcadia Material sowie die oft höchste Hürde von allen, die Projektfinanzierung. Sollte beides erfolgreich verlaufen, dürfte das unserer Ansicht nach Unternehmen und Kurs einen ordentlichen Schub geben.

Zudem steht immer noch die Spekulation im Raum, dass der Branchenriese Uranium One das Arcadia-Projekt oder auch Prospect Resources insgesamt übernehmen könnte (die Verhandlungen laufen schon seit Längerem)!

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Flotationszelle, wie Prospect sie in der geplanten Pilotanlage verwenden könnte; Foto: Prospect Resources

 

Neuzugänge Anfang 2021

Das Silberunternehmen Blackjack Silver wird voraussichtlich im ersten Quartal 2021 an die Börse kommen. Serial-Entrepreneur Bruce Reid, ehemals Chairman, President und CEO von Carlisle Goldfields und Gründer und CEO von US Silver Corp, hat sich mit einer schnellen privaten Investition die Option auf einen ganzen historischen Silberdistrikt in den USA gesichert. Gegen weitere Zahlungen und ein Investment von rund 15 Mio. USD kann Blackjack Silver 75% des Butte-Distrikts erwerben, einer der größten Brownfield-Silber Blei-Zink-Lagerstätten der USA. Das Ziel ist es, wieder an die erfolgreiche Tradition des Bergbaucamps anzuknüpfen. Reid ist ein aller Fuchs, der weiß: im Einkauf liegt der Gewinn! Wir werden die Story aufmerksam verfolgen.

Argo Gold Inc. (WKN A2ASDS) -Ebenfalls neu auf Goldinvest.de wird ab dem kommenden Jahr das Unternehmen Argo Gold Inc. auftauchen. ARQ ist ein weitläufiger Nachbar von Great Bear im Red Lake Distrikt im Nordwesten von Ontario. Wir freuen uns schon auf die Zusammenarbeit mit Judy Baker, einer der ganz wenigen weiblichen CEOs in der Bergbaubranche. Judy ist seit 2007 im Geschäft mit börsennotierten Gesellschaften und hat immer wieder früh den richtigen Riecher bewiesen. Sie war unter anderem eine der ersten, die den Lithiumboom richtig vorausgesehen haben. Seit 2016 arbeitet sie an dem Argo-Projekt, das 2021 möglicherweise seinen Durchbruch erleben könnte. Immerhin haben sich prominente Investoren wie Eric Sprott schon mit einer strategischen Position (knapp 20 Prozent) eingedeckt. Der Börsenwert liegt trotz geologischer Parallelen zu Great Bear gerade einmal bei 10 Mio. CAD. Das wird sich bei entsprechendem Erfolg hoffentlich bald ändern.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins Neue Jahr. Wir hoffen, die Aussicht auf spannende Unternehmensnachrichten hilft, den Lockdown-Frust wenigstens etwas zu mildern. Gemeinsam freuen wir uns mit Ihnen auf ein erfolgreiches 2021!

Ihr GOLDINVEST Team

 

 

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