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Nachdem der Goldpreis kürzlich die Marke von 2.000 USD überwand, haben die Anleger mittlerweile begonnen Gewinne mitzunehmen. Das führte zu einigen Schwankungen, aktuell kostet eine Unze des gelben Metalls aber immer noch rund 1.940 USD.

Gegenüber Kitco News erklärte kürzlich Juan Carlos Artigas, Leiter der Research-Abteilung des World Gold Council, dass er dennoch davon ausgeht, dass die Investmentnachfrage den Rest des Jahres über hoch bleiben wird. Der Experte erklärte demzufolge, dass die Investoren immer noch versuchten, die wirtschaftlichen Risiken auf Grund der andauernden Coronavirus-Pandemie abzuschätzen und sich gleichzeitig in einem Umfeld zurechtzufinden, das von gewaltigen Mengen billigen Geldes und niedrigen Zinsen geprägt sei.

Nach Ansicht des WGC jedenfalls, sind die fundamentalen Faktoren, die die Investmentnachfrage nach Gold antreiben, nach wie vor gegeben. Insbesondere sollten Anleger die Zinsen und die niedrigen Anleiherenditen genau im Auge behalten. Auf Grund der niedrigen Renditen hätten Investoren, die gezwungen seien größere Risiken einzugehen, weniger Möglichkeiten, sich abzusichern. Und deshalb sei Gold so „attraktiv“.

Zuvor hatte der WGC seinen Bericht zum zweiten Quartal für den Goldmarkt vorgelegt. Darin kam man zu dem Schluss, dass die Investmentnachfrage nach börsennotierten Produkten wie ETFs zwar auf Rekordniveau lag, die physische Nachfrage nach dem Edelmetall im zweiten Quartal aber um 11% zurückging.

Dem Experten zufolge geht man beim WGC aber davon aus, dass die Verbrauchernachfrage schlussendlich wieder anziehen wird. Anleger sollten genau auf die physische Nachfrage in den Emerging Markets achten, hieß es. Die Konsumenten dort würden nämlich Gold kaufen, um ihr Vermögen vor dem Verfall ihrer Währung zu schützen. Der WGC rechnet damit, dass die Nachfrage von Seiten der Verbraucher 2021 wieder zu steigen beginnt, da sich dann wie Wirtschaft von den katastrophalen Auswirkungen der Coronakriese erholen sollte.

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