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Der kanadische Goldproduzent Agnico Eagle Mines (NYSE/TSX AEM / WKN 860325) meldete am gestrigen Mittwoch einen Nettogewinn, der fast viermal so hoch lag wie im zweiten Quartal 2019. Das war vor allem auf den deutlich gestiegenen Goldpreis sowie eine Reduzierung der Explorationskosten zurückzuführen.

Agnico erzielte demzufolge im Juniquartal einen Nettogewinn von 105,3 Mio. Dollar oder 0,43 Dollar pro Aktie – nach 27,8 Mio. Dollar oder 0,12 Dollar im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Einmalposten und nicht cash wirksame Posten lag der Gewinn des zweiten Quartals laut dem Unternehmen bei 44,3 Mio. Dollar oder 0,18 Dollar je Aktie, was einen Anstieg von 50% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Analysten hatten den bereinigten Gewinn des zweiten Quartals auf 0,15 Dollar je Aktie geschätzt.

Den operativen Cashflow bezifferte Agnico mit 162,6 Mio. Dollar nach 126,3 Mio. Dollar aus dem Vorjahresquartal. Sowohl der Anstieg des Nettogewinns als auch des Cashflows seien auf den hohen Goldpreis und gesunkene Explorations- und administrative Ausgaben zurückzuführen hieß es. Dem gegenüber hätten ein geringerer Goldabsatz und die Kosten der temporären Minenschließungen auf Grund von COVID19-Lockdowns gestanden.

Wie CEO Sean Boyd erläuterte, sei man im Juni zwar früher als erwartet zum Normalbetrieb zurückgekehrt, doch seien während des Quartals zeitweise sieben der acht Minen des Konzerns stillgelegt gewesen. Nun, da der Betrieb auf allen Minen wieder angelaufen sei und man davon ausgehe, dass die Goldproduktion im Juli bei 160.000 Unzen liegen werde, sehe man sich in einer guten Ausgangsposition, um ein starkes zweites Halbjahr abzuliefern. Man gehe dabei von einer durchschnittlichen Goldproduktion von 480.000 bis 500.000 Unzen pro Quartal bei rückläufigen Kosten pro Produktionseinheit aus, so Boyd.

Agnico hob so die Produktionsprognose für 2020 auf 1,68 bis 1,73 Mio. Unzen an, nachdem man zuvor von 1,63 bis 1,73 Mio. Unzen ausgegangen war. Die Prognose für die Gesamt-Cashkosten und AISC bleiben unverändert bei 740 bis 790 Dollar je Unze bzw. 1.025 bis 1.075 Dollar pro Unze. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Investitionsaufwendungen für 2020 bei rund 690 Mio. Dollar liegen werden.

Die Produktionsprognosen für 2021 und 2022 bleiben bestehen – mit einem Mittelwert von 2,05 bzw. 2,10 Mio. Unzen.

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