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Die jüngsten Nachrichten der Deutsche Rohstoff (WKN A0XYG7) sind gemischt ausgefallen. Einerseits hat man eine Gewinnwarnung publiziert, andererseits sind die Projekte der Heidelberger in den USA deutlich mehr wert, als man bisher gedacht hat. Dort gingen Reserveschätzungen klar nach oben. Der Kurs der Aktie ist durch die Gewinnwarnung unter Druck geraten, hat sich aber insgesamt gut gehalten. Am Jahresende stand die Aktie bei 26,25 Euro, derzeit notiert die Aktie knapp unter 24 Euro. Andererseits: Vor einem Jahr notierte das Papier bei rund 15 Euro.

Die jüngste Nachricht von Deutsche Rohstoff sorgt zunächst für keine großen Kursimpulse. Langfristig könnte sich daraus jedoch eine interessante Phantasie ergeben. Die noch im Entry Standard notierte Gesellschaft wird sich wieder verstärkt um ihre Liegenschaft in Sadisdorf (Sachsen) kümmern. Dort gibt es eine Zinnressource. Man will diese mit Hilfe eines Partners weiter erkunden. So hofft man, die Wirtschaftlichkeit von Sadisdorf zu erhöhen.

Aus diesem Grund will Tin International, eine Mehrheitsbeteiligung von Deutsche Rohstoff, ein Joint Venture mit Lithium Australia gründen. Die bindende Absichtserklärung haben die Partner bereits unterzeichnet. Lithium Australia verfügt über ein Aufbereitungsverfahren zur Gewinnung von Lithium. Es ist bekannt, dass es in Sadisdorf auch eine Lithiumvererzung gibt. Die Australier sollen die Lagerstätte nun genauer untersuchen. Damit soll die JORC-konforme Zinnressource erweitert und aufgewertet werden. Nach den bisherigen Erkenntnissen befinden sich in der Lagerstätte 3,36 Millionen Tonnen Gestein mit einem Zinngehalt von 0,44 Prozent mit einem cutoff von 0,25 Prozent Zinn in der Kategorie „inferred“. Die künftigen Untersuchungen sollen diese Zahlen nicht nur unterlegen sondern vergrößern.

Lithium Australia soll zunächst 0,75 Millionen Euro in die Explorationsarbeiten investieren oder einen entsprechenden Betrag an Tin International überweisen. Sollte dies bis Ende des Jahres geschehen, kann Lithium Australia 15 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen erwerben. Innerhalb von drei Jahren müssen dann weitere 1,25 Millionen Euro in Sachsen investiert werden, um danach 50 Prozent an dem Joint Venture zu halten. Sobald das Joint Venture gegründet ist, erhält Tin International Aktien von Lithium Australia im Wert von 0,2 Millionen Euro sowie 50.000 Euro in bar.

Thomas Gutschlag, Vorstandschef CEO der Deutsche Rohstoff, ist über die Partnerschaft erfreut: „Lithium Australia verfügt über einen technologischen Ansatz, mit dem die Gewinnung von Lithium als Beiprodukt zur Zinngewinnung sowie die Entwicklung von Sadisdorf insgesamt wirtschaftlich interessant werden könnte."

Lithium wird eine große Zukunft vorhergesagt. Das Material wird in Batterien benötigt. Da es künftig immer mehr Elektroautos mit entsprechenden Batterien geben soll, wird die Nachfrage nach Lithium in den kommenden Jahren stark ansteigen. Damit ergeben sich für Sadisdorf neue Möglichkeiten.

Diese Perspektiven bekräftigt auch Adrian Griffin, der Managing Director von Lithium Australia: „Sadisdorf verfügt über Zugänge in den Untergrund, historische Zinn-Produktion und einen gut definierten Ring von Lithium-Vererzungen rund um die JORC Ressource. Wir sehen deshalb eine sehr gute Gelegenheit, eine substantielle Lithium-Ressource und eine Sileach-Aufbereitung in Europa zu etablieren.“

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