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Obwohl viele Analysten und Trader ihre Prognosen für die auch in Automobilkatalysatoren verwendeten Edelmetalle Platin und Palladium auf Grund der Coronavirus-Pandemie und deren Auswirkungen auf den Automobilmarkt gesenkt haben, erwarten die Experten dennoch, dass beide Metalle 2021 ihren Wert steigern werden. Das zeigte eine Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters.

Palladium hatte – nach jahrelangen Angebotsdefiziten – dieses Jahr bereits ein Rekordhoch von mehr als 2.800 USD pro Unze erreicht, während Platin auf Grund von fortlaufenden Angebotsüberschüssen lange nahe vieljähriger Tiefs notierte. Vor allem im März brach der Platinpreis – das Metall wird vor allem für die Emissionssenkung von Dieselmotoren verwendet – stärker ein als je zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen.

Während die südafrikanischen Produzenten Anglo American Platinum (WKN A2AKNF) und Impala Platinum (WKN A0KFSB) ihre Produktionsziele senkten und Sibanye Stillwater (WKN A2PWVQ) die Prognose aussetzte, machte der größte Palladiumproduzent der Welt MMC Norilsk Nickel (WKN A140M9) quasi weiter wie zuvor.

Palladium, derzeit mit mehr als 2.100 USD pro Unze gehandelt, soll der Reuters-Umfrage unter 32 Tradern und Analysten zufolge dieses Jahr im Durchschnitt 2.050 USD pro Unze und 2021 durchschnittlich 2.138 USD je Unze kosten. Im April erbrachte eine ähnliche Umfrage Ziele von 2.100 bzw. 2.150 USD pro Unze.

Platin, aktuell in der Nähe der Marke von 900 USD pro Unze, soll demzufolge 2020 hingegen 832 USD je Unze und im kommenden Jahr durchschnittlich 913 USD pro Unze kosten. Die vor drei Monaten durchgeführte Umfrage ergab hier Ziele von 836 bzw. 945 USD je Unze.

Analysten zufolge wird sich nichts daran ändern, dass Palladium im Angebotsdefizit bleibt, während es weiterhin ein Überangebot an Platin geben sollte.

Die Coronavirus-Pandemie hatte die Automobilverkäufe in den USA auf ein 30-Jahrestief einbrechen lassen und im Juni vielen die Registrierungen neuer Automobile im Jahresvergleich um 24,1% in der Europäischen Union, im UK und den Ländern der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) wie Daten des Europäischen Verbands der Autoindustrie zeigten.

Eine Erholung des Automobilsektors sei von entscheidender Bedeutung für den Platinpreis erklärten Analysten, da nicht davon auszugehen sei, dass die Schmucknachfrage sich dieses Jahr wiederbeleben wird. Von einem Defizit im Jahr 2019 werde der Markt 2020 in ein Überangebot von 480.000 bis 500.000 Unzen umschlagen, hieß es weiter.

Der australische Goldproduzent Westgold (WKN A2DGZ7) hat wieder eine Produktionsprognose für das Fiskaljahr 2020/2021 veröffentlicht. Das Unternehmen geht nun davon aus, in diesem Zeitraum zwischen 270.000 und 300.000 Unzen des gelben Metalls fördern zu können.

Auf Grund der Unsicherheiten, die aus der Corona-Pandemie resultierten und wegen kurzfristiger Hindernisse, die sich auf die Produktionssteigerung der Big Bell-Mine in Western Australia auswirkten, hatte Westgold die ursprüngliche Prognose vor einiger Zeit zurückgezogen.

Executive Chairperson Peter Cook erklärte, dass man die aktuellen Auswirkungen der Pandemie nun gut verstehe und diese in die neue Prognose einbezogen habe. Zudem gehe man bei Westgold mittlerweile davon aus, dass die Probleme auf Big Bell, die zu einer Verzögerung der Produktionsausweitung geführt hatten, sich nicht wesentlich auf die Produktion auswirken würden. Gleichzeitig seien jüngste, exzellente Ergebnisse, die die Streichlänge und die Tonnen pro vertikalem Meter ausgeweitet hätten, nun in den Plan zur Steigerung der Produktion eingearbeitet, so Cook.

Westgold geht davon aus, dass die Cash-Kosten des Fiskaljahres zwischen1.200 und 1.300 AUD pro Unze liegen werden. Die so genannten „all-in sustaining costs“ werden auf 1.460 bis 1.560 AUD pro Unze geschätzt. Der Goldpreis in australischen Dollar liegt derzeit bei rund 2.581 AUD.

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