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Die kanadische Major Precious Metals (CSE SIZE / WKN A2P7L3) ist seit kurzem Eigentümer des Projekts Skaergaard im Osten von Grönland. Das Areal steht seit vielen Jahren unter Beobachtung von Bergbaugesellschaften. Seit langer Zeit arbeiten Unternehmen dort schon an der Exploration. Verwertbare Daten reichen mindestens bis in das Jahr 2005 zurück.

Skaergaard liegt im Osten von Grönland. Bis nach Tasiilaq sind es rund 500 Kilometer Richtung Süden. Das Gebiet ist nur aus der Luft oder per Schiff erreichbar - für Grönland jedoch eine normale Konstellation.

Die Verantwortlichen von Major Precious Metals wollen sich ihren neuen Besitz bald ansehen. Für den August planen sie einen Besuch vor Ort, wenn die Gegebenheiten es zulassen.

Major Precious Metals hat dort zwei Explorationslizenzen. Die eine umfasst ein Gebiet von 100 Quadratkilometern. Dort liegen die bisher untersuchten Areale, dort finden sich die bekannten Ressouren. Eine zweite Liegenschaft findet sich rund 10 Kilometer östlich und umfasst 16 Quadratkilometer.

Man will bei dem Besuch die Lage vor Ort überprüfen, unterm Strich soll es eine aktualisierte Schätzung der möglichen Rohstoffvorkommen geben.

Bis Ende 2019 war Platina Resources Besitzer des Areals. Die Australier wiesen eine Ressource von insgesamt rund 14 Mio. Unzen Gold und Palladium aus. Doch selbst dieser bereits gewaltig erscheinende Rohstoffschatz stellt wohl nur einen Teil der tatsächlichen Ressourcen dar! Historische Daten nämlich kommen auf gigantische 10,3 Millionen Unzen Gold, 29,8 Millionen Unzen Palladium und 1,95 Millionen Unzen Platin! Das Platina „nur“ die geringeren Ressourcen berücksichtigte, dürfte an den damals niedrigeren Preisen der Edelmetalle gelegen haben. Sollte Major Precious nun wieder die höheren Vorkommen darstellen können, könnte der Wert des Projekts sprunghaft steigen!

Unterstützung bei den Planungen findet Major Precious Metals bei den aktuellen Rohstoffpreisen. Diese liegen deutlich über den früheren Werten. Damit wird der Abbau auch in solchen Regionen interessant, die bisher wirtschaftlich kaum der Rede wert waren.

Vor Major Precious Metals liegt dabei noch viel Arbeit. So muss man alte Bohrkerne neu untersuchen, da bei damaligen Analysen kaum auf Vanadium, Gallium und Titan geprüft wurde. Die Suche betrifft 68 Bohrlöcher über 35.000 Meter. Hieraus können sich neue, spannende Erkenntnisse ergeben.

Bei dem Vorortbesuch könnte es auch Erkenntnisse darüber geben, wie die Rohstoffe abgebaut werden können. Eine Mischung auf offenem Tagebau und Untertagebergbau erscheint inzwischen auch möglich und kann wirtschaftlich sinnvoll sein. Dazu müssen aber erst weitere Untersuchungen erstellt werden.

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