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Der Eisenerzpreis hat sich in den letzten Wochen stark gezeigt, deutlich stärker als Kupfer auf jeden Fall. Verschiedene Banken, darunter Morgan Stanley und Jefferies, sind der Ansicht, dass sich das nun ändern sollte. Angesichts der Lockerung der COVID19-Beschränkungen insbesondere in Europa sollte das rote Metall nach Meinung der Experten deutlich stärker glänzen, hieß es in einem Bericht von MiningNews.

Der Anstieg des Eisenerzpreises sei vor allem durch eine hohe Nachfrage aus China bei gleichzeitig geringen Lieferungen aus Brasilien bedingt gewesen, hieß es. Auch Kupfer habe hinzu gewinnen können, liege mit rund 5.800 USD pro Tonne aber immer noch unter dem Niveau von vor Beginn der Corona-Krise.

Laut den Analysten von Jefferies ist der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Industriemetallen ihr Zielmarkt. Auf dem Seeweg verschifftes Eisenerz sei der ultimative „China-Rohstoff“, hieß es, da die Volksrepublik rund 74% der Nachfrage ausmache. Europa hingegen zeichne für gerade einmal 8% der normalisierten Nachfrage verantwortlich, während die USA als Zielmarkt zu vernachlässigen seien.

Bei Kupfer hingegen würden 9% der Nachfrage aus den USA und 16% aus Europa kommen, sodass von dort ein Viertel der normalisierten Nachfrage stamme, während China für 47% der Nachfrage verantwortlich sei.

Was bedeute, dass Kupfer stark von einer Erholung in den USA und Europa abhänge, während es beim Eisenerz nur um China gehe. Die Aufhebung des „Lockdowns“ in den Vereinigten Staaten und Europa sollte deshalb für Kupfer positiver sein, so Jefferies. Obwohl die Möglichkeit bestehe, dass einiges an bislang brachliegender Kupferminenkapazität, da die Pandemie nachlasse, wieder online kommen könnte, sei es doch leicht möglich, dass der Kupfermarkt ein signifikantes Defizit ausbilde, was erhebliches Potenzial für den Kupferpreis bedeute.

Die Kupferbestände weltweit seien von ihrem Hoch im März mittlerweile schon um 25% gesunken, während der Kupferpreis im gleichen Zeitraum um 17% zugelegt habe, so die Analysten.

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