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Nach Ansicht von Analysten sollten Edelmetallanleger den jüngsten Rücksetzer im Goldpreis als Kaufgelegenheit betrachten.

Der Preis für eine Unze des gelben Metalls war am Freitag eingebrochen, nachdem die Arbeitslosenzahlen in den USA weniger negativ ausfielen als von Beobachtern erwartet. Statt eines weiteren Rückgangs wurde für ein Anstieg von 2,509 Mio. Jobs gemeldet, sodass die Arbeitslosenquote „nur“ bei 13,3% lag. Experten hatten zuvor mit einem weiteren Anstieg auf 20% gerechnet!

Die aus diesen Zahlen resultierende Hoffnung, dass die US-Wirtschaft sich doch schneller als bislang gedacht erholen könnte, führte augenblicklich zu einer starken Rallye der breiten Aktienmärkte, während Gold bis unter die Marke von 1.690 USD absackte. Das deute darauf hin, dass die Anleger wieder bereit seien, größere Risiken einzugehen und deshalb Gold abstießen, hieß es in einem Bericht von Kitco News.

Verfrühter Optimismus

Doch Analysten warnen auch, dass dieser Optimismus verfrüht sein könnte. Zwar rechnen auch die Experten von Capital Economic damit, dass der Anstieg der Neueinstellungen sich in den kommenden Monaten fortsetzt, sie weisen aber auch darauf hin, dass auf Grund der nach wie vor bestehenden Notwendigkeit des Abstandhaltens verschiedene Branchen weiterhin leiden würden. Die Arbeitslosenquote dürfte so den Analysten zufolge noch jahrelang auf hohem Niveau bleiben.

Viele Analysten stellen zudem in Frage, wie weit diese Rallye führen und ob sie überhaupt nachhaltig sein kann. Denn schließlich bestünden weiterhin längerfristige geopolitische Risiken wie der Handelsstreit zwischen den USA und China und es sei beispielsweise auch noch lange nicht sicher, dass sich die Erholung in China und die ersten Erholungstendenzen in den Vereinigten Staaten auch nach Europa erstrecken würden, so Capital Economics weiter. Es sei deshalb fraglich, dass die Aktienmärkte tatsächlich das wirkliche Erholungspotenzial der Wirtschaft in den nächsten drei bis sechs Monaten widerspiegeln.

Und auch die Analysten von TD Securities glauben, dass es unwahrscheinlich ist, dass die Aktienrallye andauert. Eine Korrektur sei deshalb zu erwarten. In der Realität nämlich sei die Arbeitslosigkeit nach wie vor extrem hoch und die Wirtschaft laufe deutlich unter ihrem Potenzial, sodass die Zentralbanken und Regierungen auch weiterhin Geld in die Märkte pumpen müssten, so die Experten.

Gerade die Erholung in den USA werde weder glatt noch schnell verlaufen, glaubt TD Securities. Angesichts struktureller Probleme sei nur die erste Phase der Erholung „einfach“.

TDS rechnet deshalb mit einem Rebound des Goldpreises vom Freitagstief und betrachtet diese deutliche Korrektur als wichtige Kaufgelegenheit. Zumal Gold im Bereich zwischen 1.660 und 1.670 USD starke Unterstützung erfahre.

Tatsächlich glauben auch andere Experten, dass der Rücksetzer im Goldpreis gut für das Edelmetall sei, da es nun wieder Luft nach oben gebe. Zudem könnte die von vielen erwartete zweite Welle der COVID19-Pandemie nach Ansicht von Analysten höhere Goldpreise auslösen, sollten viele Länder ihre Wirtschaft wieder herunterfahren müssen.

Ein weiterer, wichtiger Faktor in dieser Diskussion ist, dass eine schnelle Wirtschaftserholung sich längerfristig als positiv für Gold erweisen könnte, da dabei ein höherer Inflationsdruck entstehen könnte. Die Zentralbanken könnten die Geister, die sie riefen (die massiven geldpolitischen Maßnahmen), nicht einfach wieder fortschicken. Sollten sich nun die Wirtschaften schnell wieder erhöhen, sei es quasi unausweichlich, dass angesichts der anhaltenden Geldschwemme die Inflation steige.

Sollte dieses Szenario eintreten, sieht TDS das Ziel für Gold bei 2.000 USD pro Unze. Und die Experten rechnen damit, dass es bereits Ende des kommenden Jahres erreicht wird. Dann sei auch mit einem schwächeren US-Dollar zu rechnen, hieß es.

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