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Der kanadische Goldproduzent Agnico Eagle Mines (WKN 860325 / TSX AEM) hat die Prognosen zu Produktion und Investitionsaufwendungen (Capex) für 2020 angepasst, um so die Auswirkungen der durch COVID19 verursachten Minenschließungen abzubilden. Laut dem Konzern steht aber angesichts der schrittweisen Wiederinbetriebnahme vieler Minen eine starke, zweite Jahreshälfte bevor.

Agnico rechnet jetzt für das laufende Jahr mit einer Gesamtproduktion von 1,63 bis 1,73 Mio. Unzen Gold. Die bisherige, allerdings bereits im März zurückgezogene Prognose, war von 1,875 Mio. Unzen ausgegangen. Damals hatte der Goldkonzern seine Arbeiterschaft in Nunavut nach Hause geschickt und die Aktivitäten auf den Minen Meliadine und Amurq reduziert. Der Betrieb in Quebec wurde für drei Wochen im März und April ausgesetzt und auch die Minen des Unternehmens in Mexiko wurden im April vorübergehend stillgelegt.

Nun meldet Agnico, dass die Goldproduktion in Quebec, Mexiko und Nunavut nach und nach wieder anlaufen wird. Der Konzern geht jetzt für das zweite Halbjahr von einer durchschnittlichen Produktion von 480.000 bis 500.000 Unzen pro Quartal aus. 2021 will Agnico weiterhin 2,05 Mio. Unzen und 2022 rund 2,10 Mio. Unzen Gold produzieren.

Der Rückgang der Produktion auf Grund der Schließung von sieben der Minen des Unternehmens hat dazu geführt, dass Agnico die Kostenprognose anheben musste. Der Konzern geht jetzt von so genannten all-in sustaining costs (AISC) in Höhe von 1.025 bis 1.075 USD pro Unze aus. Zuvor hatte man mit 975 bis 1.025 USD je Unze gerechnet.

Im ersten Quartal erzielte Agnico eine Produktion von 411.266 Unzen Gold, die vorkommerzielle Produktion von der Lagerstätte Barnat der Canadian Malartic-Mine eingeschlossen. In den ersten drei Monaten 2019 erzielte das Unternehmen einen Goldausstoß von 398.217 Unzen. Der Anstieg der Produktion war vor allem auf den Beitrag der Meliadine-Mine zurückzuführen, die im Mai 2019 die kommerzielle Produktion erreichte. Die AISC des ersten Quartals 2020 gab Agnico mit 1.099 USD je Unze an nach 836 USD pro Unze im Vorjahreszeitraum.

Agnico Eagle teilte zudem mit, dass man 2020 nur noch von einem Capex von 690 Mio. Dollar ausgeht, da die Kosten der Untertageentwicklung auf Grund der Schließungen in verschiedenen Betrieben gesunken seien – und man die Entwicklungskosten für das Untertageprojekt Amaruq verschoben habe. Darüber hinaus wurde die Schachtausweitung auf der Kittila-Mine des Konzerns in Finnland um mindesten drei Monate verzögert, da die Reisebeschränkungen auf Grund der COVID19-Pandemie verhindern, dass die beauftragten Firmen auf das Projekt gelangen.

Erstes Quartal mit Nettoverlust

Auf der finanziellen Seite meldete Agnico für das Märzquartal einen Nettoverlust von 21,6 Mio. Dollar oder 9 Cent pro Aktie sowie einen bereinigten Gewinn von 56 Mio. Dollar oder 23 Cent pro Aktie. Im ersten Quartal 2019 hatte der Nettogewinn bei 37 Mio. Dollar oder 16 Cent pro Aktie gelegen

Die Dividende ließ Agnico unverändert und kündigte eine Ausschüttung von 20 Cent pro Aktie für das Quartal an.

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