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Bei diesem Namen zucken viele Börsianer vermutlich zunächst einmal mit den Schultern. Bolt Metals dürfte nur eingefleischten Kennern der Rohstoffszene etwas sagen. Doch sobald der Name Pacific Rim Cobalt fällt, wird die Unwissenheit deutlich geringer. Die kanadische Gesellschaft hat vor wenigen Tagen umfirmiert. Daher sollten sich Investoren nun an den neuen Name Bolt Metals (CSE BOLT / FSE NXFE) gewöhnen.

Denn diese Kanadier publizieren gerade sehr gute Nachrichten. Man hat einen Vorvertrag mit Hunan Shijiyintian New Material, einer Tochter von Hunan Jinxin New Material aus China, unterzeichnet. Die Verhandlungen über einen endgültigen Vertrag laufen bereits. Die Zielrichtung ist dabei klar. Es geht um die Abnahme von Produkten und um eine mögliche Investition der Chinesen.

Die Chinesen wollen Nickelsulfate und Kobaltsulfate aus dem Cyclops Nickel-Kobalt-Projekt von Bolt Metals in Indonesien kaufen. Auch andere Produkte des Projekts könnten von Hunan Jinxin bei Bedarf erworben werden.

Dabei handelt es sich jedoch um keinen Exklusivvertrag. Bolt Metals kann seine Produkte auch weiter anderen Kunden anbieten. Und von dieser Möglichkeit wollen die Kanadier definitiv Gebrauch machen, dürften die Kapazitäten doch ausreichen, um verschiedene Kunden zu beliefern.

Der künftige Vertrag soll Hunan Jinxin aber auch die Möglichkeit geben, sich an Bolt Metals zu beteiligen. Wie das letztlich geschehen soll, ist noch offen. Alternativ könnte Hunan Jinxin aber auch ein strategisches Investment in das Cyclops-Projekt realisieren.

Ranjeet Sundher, Vorstandschef von Bolt Metals, freut sich über das Engagement der Chinesen. Er will sein Unternehmen international aufstellen und nicht nur auf Indonesien fokussieren. Dies soll einerseits den Shareholder-Value stärken, andererseits soll es auch zu einer schnelleren Entwicklung seiner Gesellschaft beitragen. James Foster, der China-Chef von Bolt Metals, sieht in Hunan Jinxin den perfekten Partner, um die nächste Entwicklungsstufe seiner Gesellschaft rasch zu erreichen.

Hunan Jinxin wurde 2004 gegründet und ist in der Akquisition, Herstellung und Verarbeitung von Kobalt und Wolfram aktiv. Bei der Weiterverarbeitung werden unter anderem Komponenten für die Batterien von E-Autos produziert.

Neben Hunan Jinxin hat Bolt Metals noch ein weiteres heißes Eisen im Feuer: Beijing Easpring Material Technology. Auch mit diesem Partner gibt es einen vorläufigen Liefervertrag über Nickel- und Kobaltsulfate von Cyclops. Und ähnlich wie zuvor gibt es erneut die Möglichkeit einer strategischen Investition. Easpring beliefert fünf der sechs größten Lithium-Ionen-Batteriehersteller der Welt und ist somit ein wichtiger Kooperationspartner für Bolt Metals.

Wie groß der Markt für Batterien in E-Autos ist, machen einige Statistiken deutlich. 2020 dürften davon 4 Millionen Einheiten weltweit verkauft werden, 2030 sollen es 21 Millionen Einheiten sein. Zur Produktion dieser Batterien sollen in zehn Jahren 1,3 Millionen Tonnen Nickel benötigt werden. Die Kobaltnachfrage allein aus diesem Bereich soll bei 314.000 Tonnen liegen. Das ist ein Mehrfaches des weltweiten Kobaltangebots im Jahr 2017.

Für Bolt Metals ergeben sich daraus große Chancen. Zudem die indonesische Regierung die Bemühungen der Branche fördern will. Indonesiens Präsident Joko Widodo sagte im vergangenen Jahr, dass Nickel in Indonesien weiterverarbeitet werden soll. Pures Nickelerz darf seit dem Jahresanfang daher nicht mehr exportiert werden. Es muss zuerst weiterverarbeitet werden. Von Regierungsseite ist sogar zu hören, dass das Land den Weltmarkt für Nickel einmal kontrollieren möchte. Und Bolt Metals ist mittendrin in diesem aufstrebenden asiatischen Land, in dem viele große Industrieunternehmen die aufstrebende Branche mit ihren Investitionen unterstützen. So will Toyota bis 2023 rund 2 Milliarden Dollar in die Produktion von E-Autos in Indonesien investieren. Und auf Sulawesi und Halmahera sollen in den kommenden fünf Jahren rund 11 Milliarden Dollar in Nickelprojekte investiert werden. Für Bolt Metals sind das keine schlechten Vorzeichen.

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