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Da ist er, der Ausbruch des Goldpreises über die Marke von 1.600 USD pro Unze! Zum ersten Mal seit 2013 hat das gelbe Metall damit diese Marke wieder erreicht. Gute Aussichten für die Unternehmen des Sektors.

Während die Goldproduzenten verständlicherweise zuerst vom Anstieg des Goldpreises profitieren, dürfte angesichts der anhaltenden Stärke des Edelmetalls die positive Stimmung nun auch zu den kleineren Gesellschaften des Sektors durchdringen.

Ein Beispiel für eine Goldprojektentwicklungsgesellschaft, von der wir glauben, dass sie deutlich vom wesentlich positiveren Umfeld profitieren könnte, ist die kanadische Euro Sun Mining (WKN A2ARP6 / TSX ESM), die über die zweitgrößte Goldlagerstätte in Europa verfügt. Das Rovina Valley-Projekt des Unternehmens verfügt über eine Ressource in den bereits vertrauenswürdigeren Kategorien gemessen und angezeigt von 10,11 Mio. Unzen Goldäquivalent. Diese setzt sich aus 7,05 Mio. Unzen Gold und 1,39 Mrd. Pfund Kupfer zusammen.

In der Region von Rovina Valley wurde zudem auch in der Vergangenheit Bergbau betrieben, sodass die nötige Infrastruktur – Schienenverbindung, Strom, geteerte Zugangsstraßen und ausgebildete Arbeiter – vorhanden ist.

Viele Anleger mögen im Hinterkopf haben, dass andere ausländische Bergbauunternehmen ihre Probleme in Rumänien hatten. Sei es mit den Genehmigungen oder mit Umweltauflagen. Das aber könne im Fall von Rovina Valley und Euro Sun so gut wie ausgeschlossen werden, so das Unternehmen. Man wird nämlich in der Produktion kein Zyanid verwenden, nur trockenen Abraum produzieren (Umweltkatastrophen durch Dammbrüche wie in Brasilien sind deshalb unmöglich) und es müssen auch keine Dörfer umgesiedelt oder Stätten von archäologischem Interesse berücksichtigt werden.

Was unter anderem dazu beitrug, dass Euro Sun Ende 2018 die Bergbaulizenz für Rovina Valley erhielt, die, wie das Unternehmen betont, von sechs Ministern und dem Premierminister Rumäniens genehmigt wurde. Damit ist eine der größten Hürden auf dem Weg zur Produktion – abgesehen von der Finanzierung – genommen und der Weg eigentlich frei, die gewaltigen Goldressourcen zu monetarisieren.

Euro Sun legte zudem im Februar 2019 eine erste Studie zur Wirtschaftlichkeit des Projekts (PEA) vor. Darin berücksichtigte Euro Sun zunächst nur die Colnic-Lagerstätte des Projekts – Rovina Valley weist darüber hinaus die Lagerstätten Rovina und Ciresata auf –, da man plant, die Mine schrittweise auf- und auszubauen, um die Kosten möglichst gering zu halten.

Und die Zahlen lesen sich auch gut, keine Frage: Über das Minenleben von 12 Jahren allein dieser ersten Produktionsphase sollen von Colnic (enthält ca. 29% der Gesamtressourcen von Rovina Valley, was 2,89 Mio. Unzen Goldäquivalent entspricht) 139.000 Unzen Gold pro Jahr produziert werden. Dabei werden die sogenannten „all-in sustaining costs“ auf nur 752 USD pro Unzen geschätzt, was im niedrigsten Viertel der Kostenprognosen der Branche läge.

Allerdings wurde auf diese Phase der PEA der Großteil der für die Errichtung der Mine – insbesondere der Verarbeitungsanlage – anfallenden Kosten angerechnet (339,7 Mio. Dollar), was dazu führte, dass der interne Zinsfuß nach Steuern nur bei 13,5% liegt. Das kam am Markt verständlicherweise nicht gut an, stellt aber für Anleger, die eine längerfristige Perspektive haben und den Blick für das Große und Ganze möglicherweise eine Chance dar.

Denn natürlich plant Euro Sun auch die Vorkommen der beiden anderen Lagerstätten auszubeuten, sodass sich die Kosten verteilen und ganz erheblich relativieren dürften.

Als nächstes nämlich soll in der Produktionsphase 2 ein Tagebau auf der Rovina-Lagerstätte entrichtet werden, die noch einmal 2,27 Mio. Unzen Gold aufweist.

Nach den umfassenden, 2019 durchgeführten Vorbereitungen, will Euro Sun nun 2020 eine bankfähige Machbarkeitsstudie erstellen, in der unter anderem zahlreiche Vergleichsstudien zur Optimierung des Projekts berücksichtig werden sollen. Entsprechend soll die neue Studie auch den geplanten Tagebau auf Rovina, anschließend an den Abbau zu Colnic, enthalten. Was bedeutet, dass Euro Sun in der Machbarkeitsstudie ein wesentlich größeres Projekt beschreiben wird als noch in der PEA aus dem vergangenen Jahr!

Parallel dazu arbeitet das Unternehmen am so genannten Urbanisierungszertifikat, das aus dem EIA (Environmental Impact Assessment) und einem Umwidmungsplan besteht.

Das Jahr wird also arbeitsreich für Euro Sun, was bei guten Neuigkeiten hoffentlich – in Zusammenhang mit dem hohen Goldpreis, der das Rovina Valley-Projekt erheblich rentabler macht – zu einer deutlichen Kurserholung führen sollte.

Euro Sun hatte Ende Januar eine Finanzierung in Höhe von brutto 3,3 Mio. CAD abgeschlossen, wofür man rund 11,379 Mio. neue Aktien zu 0,29 CAD ausgab. Aktuell notiert die Aktie in Kanada bei 0,26 CAD und damit noch unter dem Niveau der Platzierung.

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Gemäß §34b WpHG und gemäß Paragraph 48f Absatz 5 BörseG (Österreich) möchten wir darauf hinweisen, dass Auftraggeber, Partner, Autoren und Mitarbeiter der GOLDINVEST Consulting GmbH Aktien der Euro Sun Mining halten oder halten können und somit ein möglicher Interessenskonflikt besteht. Wir können außerdem nicht ausschließen, dass andere Börsenbriefe, Medien oder Research-Firmen die von uns empfohlenen Werte im gleichen Zeitraum besprechen. Daher kann es in diesem Zeitraum zur symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen. Ferner besteht zwischen einer dritten Partei, die im Lager der Euro Sun Mining steht, und der GOLDINVEST Consulting GmbH ein Beratungs- oder sonstiger Dienstleistungsvertrag, womit ein Interessenkonflikt gegeben ist, zumal diese dritte Partei die GOLDINVEST Consulting GmbH für die Erstellung von Berichten zu Euro Sun Mining entgeltlich entlohnt. Diese dritte Partei kann ebenfalls Aktien des Emittenten halten, verkaufen oder kaufen und würde so von einem Kursanstieg der Aktien von Euro Sun Mining profitieren. Dies ist ein weiterer, eindeutiger Interessenkonflikt.

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