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Der größte Bergbaukonzern der Welt BHP (NYSE BHP / WKN A2N9WV) hat für das zweite Halbjahr 2019 starke Zahlen vorgelegt. Gleichzeitig gab das Unternehmen eine Halbjahresdividende von 65 Cent pro Aktien bekannt – die zweithöchste in der Unternehmensgeschichte.

Damit liegt diese Dividende 10 Cent höher als im Vorjahr, allerdings hatten Analysten im Vorfeld mit einer Ausschüttung von 71 Cent pro Aktie gerechnet.

Wie BHP zudem mitteilte, erreichte der anrechenbare Gewinn 4,9 Mrd. Dollar und der zugrundeliegende, anrechenbare Gewinn sogar 5,2 Mrd. Dollar. Das bedeutet einen Anstieg von 39% zum vorangegangenen Zeitraum.

Den Gewinn aus dem laufenden Betrieb gab BHP mit 8,3 Mrd. Dollar an und das zugrunde liegende EBITDA mit 12,1 Mrd. Dollar mit einer Marge von 56%. Wie der Konzern zudem mitteilte, betrug der operative Nettocashflow 7,4 Mrd. Dollar und der freie Cashflow 3,7 Mrd. Dollar, wobei sich laut BHP in beiden Kennzahlen der höhere Eisenerzpreis und eine solide, operative Performance widerspiegeln.

Allerdings hat der Coronavirus-Ausbruch die Prognosen zu den Wachstumsprojekten des australischen Konzerns kompliziert, hieß es. Und das gerade, als viele Anleger hofften, dass der Abschluss der ersten Phase eines Handelsabkommens zwischen den USA und China die Probleme zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt zu reduzieren schien. Entsprechend erklärte BHP, dass man für die kommenden 12 Monate zusätzlichen Risiken für das Projektportfolio sehe, da Dauer und Intensität des Coronavirus-Ausbruchs eine „große Quelle der Unsicherheit“ seien.

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