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Die Quartalszahlensaison im Goldsektor nimmt heute mit den Berichten der Schwergewichte Barrick Gold (WKN 870450) und Kinross Gold (WKN A0DM94) Fahrt auf. Viele Beobachter erwarten positive Zahlen vor allem von den größeren Vertretern der Branche, da der Goldpreis im vierten Quartal 2019 deutlich höher lag als im Vorjahreszeitraum. Und die Zahlen für das erste Quartal dürften noch besser ausfallen, da der Goldpreis 2020 weiter gestiegen ist.

Agnico-Eagle Mines (WKN 860325) und Yamana Gold (WKN 357818) werden ihre Zahlen am Donnerstag präsentieren, während die Nummer Eins der Goldbranche Newmont Corp. (WKN 853823) ihr Zahlenwerk am 20. Februar vorlegen dürfte.

Die Analysten der Credit Suisse rechnen mit einem weiteren Quartal mit starkem, freien Cashflow von den führenden Goldproduzenten. Sie wiesen darauf hin, dass der Goldpreis im vierten Quartal 2019 im Durchschnitt rund 1.480 USD pro Unze betrug, während es im gleichen Quartal 2018 nur ca. 1.282 USD je Unze waren. Viele Unternehmen, auch außerhalb der Goldbranche, vergleichen ihre Quartalszahlen mit dem Vorjahreszeitraum, was dabei hilft, die Auswirkungen saisonaler Faktoren auszublenden.

Die Experten von U.S. Global Investors hoffen, dass die Unternehmen ihre Prognosen erfüllen oder übertreffen. Das wäre ihrer Ansicht nach ein sehr gutes Szenario. Die Analysten geben sich dabei zuversichtlich, da die meisten Gesellschaften gelernt hätten, keine unhaltbaren Prognosen abzugeben.

Da der durchschnittliche Goldpreis, den die Goldproduzenten erzielen, in der Regel nahe beim Spotpreis liegt und letzterer im dritten Quartal durchschnittlich 1.474 und im vierten Quartal 1.483 USD pro Unze betrug, seien keine großen Umsatzsteigerungen im Vergleich dieser Zeiträume zu erwarten, hieß es. Allerdings liege der durchschnittliche Goldpreis im Märzquartal 2020 bislang bei rund 1.560 USD pro Unze, sodass mit einem deutlich stärkeren ersten als viertem Quartal zu rechnen sei.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal dürfte der Anstieg dann noch deutlicher ausfallen, da der Goldpreis in den ersten drei Monaten 2019 im Mittel nur rund 1.300 USD betrug. Und der größte Teil dieses Goldpreisanstieges sollte sich direkt in den Bilanzen der Konzerne niederschlagen, so Experten weiter.

Die Credit Suisse wies zudem darauf hin, dass die meisten Produzenten ihre Produktionsergebnisse für das vierte Quartal bereits vorgelegt hätten, sodass Überraschungen für die Anleger in dieser Hinsicht nur bei Unternehmen wie Kinross möglich seien, die im Vorfeld weder die Produktionszahlen für das vierte Quartal noch einen Ausblick für 2020 abgegeben hätten.

Beobachter sehen außerdem die Möglichkeit, dass die großen Goldproduzenten ihre Dividenden anheben, was für einige der Unternehmen positiv sein könne. Newmont zum Beispiel hatte bereits Anfang Januar verkündet, dass die Quartalsdividende um 25 Cent (1 USD pro Jahr) pro Aktie steigen werde. Und zwar ab der Dividende für das erste Quartal 2020 im April.

Das Fehlen von Dividenden und Aktienrückkäufen gehörten zu den Gründen, die die Aktien der Goldproduzenten im letzten Bullenmarkt für Gold zurückhielten. Die Unternehmen entschieden sich stattdessen, um jeden Preis ihre Ressourcenbasis auszuweiten und nahmen gewaltige Schuldenberge oder exzessive Verwässerungen in Kauf.

Es wird sich zeigen, ob die Goldminenbranche auf dem Pfad der Besserung bleibt oder mit anhaltend hohem Goldpreis wieder in alte Fehler verfällt. Aktuell aber scheinen die Aussichten so gut wie lange nicht für die Unternehmen und ihre Aktionäre.

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