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So (ir)rational sind die Märkte: Vor zwei Jahren, auf dem Höhepunkt des Lithiumbooms, hätte die obige Schlagzeile zweifellos ein Kursfeuerwerk ausgelöst. Jetzt ist von Feierlaune keine Spur: International Lithium Corp. (TSX V: ILC; FRA: IAH) und sein strategischer Partner Ganfeng Lithium Co. Ltd. haben die Ressource für das Mariana-Lithium-Sole-Projekt in Salta, Argentinien, gegenüber der vorangegangenen Schätzung aus dem Jahr 2017 um 250 Prozent auf 4,41 Mio. Tonnen Lithiumcarbonat ("Li2CO3") Äquivalent in den Kategorien "Gemessene und angezeigte Ressource" gesteigert. Damit gehört das Mariana-Lithium-Sole-Projekt zu den größeren Sole-Lagerstätten in Südamerika. 2017 hatte die angezeigte Ressource bei 1.248.000 Tonnen Li2CO3-Äquivalent gelegen.

Die Ressource enthält neben Lithium auch Kalium in erheblichen Mengen. Daher lässt sich die Ressource auch in Form von 49,7 Mio. Tonnen Kaliäquivalent ("KCl") in den Kategorien "Gemessene" und "Angezeigte Ressource" ausdrücken. Dere chinesische Partner Gangfeng managt das Projekt seit drei Jahren und hat systematisch verschiedene Gewinnungsprozesse untersuchen lassen. Demnach scheidet die ursprünglich angedachte einfache Sonnenverdampfung mit anschließendem Transport nach China aus. Ganfeng favorisiert stattdessen einen Prozess, der als Solvent Extraction bezeichnet wird, also die Lösung der Inhaltsstoffe im flüssigen Zustand. Als unwahrscheinlich gilt inzwischen auch die Verwendung einer selektiven Membrantechnologie, die ebenfalls in Betracht gezogen worden war.

Wegen der Umstellung des Gewinnungsprozesses erwartet International Lithiuim, dass die neue Projektstudie zur Machbarkeit (PEA) nochmals bis zu einem Jahr beanspruchen könnte. Gangfeng hat seinen Partner informiert, dass das Unternehmen dennoch möglichst bald eine Produktionsentscheidung treffen will. Als wegweisend für diese Entscheidung gilt die Erteilung der Nutzungserlaubnis durch die argentinischen Behörden nach Vorlage einer Durchführbarkeitsstudie und eines Umweltverträglichkeitsberichts. Gangfeng ist bei seinen Wirtschaftlichkeitsrechnungen nicht an die strengen Vorgaben der NI 43-101 gebunden, was dazu führen könnte, dass International Lithium die Details der kommenden Wirtschaftlichkeitsuntersuchung möglicherweise gar nicht veröffentlichen darf.

International Lithium geht aber weiter davon aus, dass das Projekt bis Ende 2024 in Produktion gehen wird. Dies hänge dies davon ab, welche Prioritäten Ganfeng künftig setze.

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