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Der australische Graphenproduzent First Graphene (WKN A2ABY7 / ASX FGR) konzentriert sich derzeit vor allem darauf, kurzfristig weitere Einnahmen aus dem Geschäft mit den bestehenden PureGRAPH-Produkten zu generieren und so den Unternehmenswert zu steigern. Gleichzeitig aber bietet das Unternehmen auch langfristige Wachstumschancen durch Investitionen in Wachstumsmärkte. Heute meldet First Graphene dazu eine wichtige Zusammenarbeit im Zukunftsmarkt der Energiespeichermaterialien!

Wie das Unternehmen nämlich bekannt gibt, hat man eine weltweite Exklusivlizenz mit der Universität von Manchester abgeschlossen, die First Graphene exklusive Rechte an einer patentierten Technologie für die Herstellung von Graphenmaterialien mit Metalloxidbeschichtung unter Verwendung eines geschützten elektrochemischen Verfahrens gewährt. Es handelt sich dabei um neuartige Graphen-Hybridmaterialien, die vor allem für die Hersteller so genannter Superkondensatoren gedacht sind und diesen eine neue Klasse von Hochleistungs-Kondensatormaterialien bieten.

Superkondensatoren sind Energiespeicher mit hoher Leistungsdichte sowie mit der Möglichkeit einer größeren Anzahl von Lade-/Entladezyklen sowie kurzer Ladezeiten. Laut First Graphene soll der Markt für Superkondensator-Bauelemente um 20% pro Jahr wachsen und bis 2022 ein Volumen von ca. 3,1 Mrd. AUD erreichen. Wie bei Batterien auch, wird das Wachstum des Superkondensatormarktes durch die Versorgung mit den richtigen, leistungsstarken Materialien begrenzt. Aktuell handelt es sich dabei hauptsächlich um mikroporöse Kohlenstoffnanomaterialien mit einer typischen gravimetrischen Kapazität von 50 bis 150 Farad/g.

Bereits durchgeführte Forschungsarbeiten der Universität von Manchester am Graphene Engineering Innovation Centre (GEIC) in Manchester haben gezeigt, dass Materialien mit sehr hoher Kapazität von bis zu 500 Farad/g möglich sind, die eine Verbesserung gegenüber vorhandenen Materialien darstellen. Das neue Herstellungsverfahren beruht dabei auf der vorhandenen Erfahrung von First Graphene in der elektrochemischen Verarbeitung, die am Produktionsstandort des Unternehmens in Henderson, Western Australia, bereits auf eine Kapazität von 100 Tonnen/Jahr angehoben wird.

Bereits veröffentlichte Forschungsarbeiten von Prof. Robert Dryfe und Prof. Ian Kinloch der Universität von Manchester zeigen, wie mikroporöse Materialien mit hoher Kapazität durch elektrochemische Aufbereitung von Grafitrohmaterialien mittels Übergangsmetallionen hergestellt werden können. Dabei entstehen mit Metalloxid beschichtete Graphenmaterialien, die eine sehr hohe gravimetrische Kapazität von bis zu 500 Farad/g besitzen und gegenüber früheren Lösungen, die durch einfaches Mischen von Graphen und Metalloxidmaterialien hergestellt wurden, über erhebliche Vorteile verfügen.

Und First Graphene verfügt über das Fachwissen in der elektrochemischen Materialverarbeitung, um dieses Materialien in größeren Maßstab herzustellen, sodass das Unternehmen der logische Partner für die Forscher aus Manchester ist.

Dass diese Forschungen große Bedeutung haben, zeigt auch, dass Prof. Dryfe vom britischen EPSRC (Engineering and Physical Sciences Council) Finanzmittel für die weitere Optimierung der Metalloxid-/Graphenmaterialien sichern konnte. Wenn die nächste Studie dann erfolgreich abgeschlossen ist, will First Graphen im nächsten Schritt in seinen Laboren im GEIC eine Pilotanlage mit einer Kapazität im Kilogrammbereich errichten, um den Einsatz dieser Materialien bei Herstellern von Superkondensatorbauteilen zu ermöglichen.

Es handelt sich hier wie eingangs gesagt um einen Wachstumsmarkt, der aber in Zukunft unserer Ansicht nach von großer Bedeutung für First Graphene sein könnte und zudem hohe Wachstumsraten verspricht. Die heutige Mitteilung zeigt zudem einmal mehr, dass die Entscheidung des Unternehmens, sich am GEIC in Manchester zu beteiligen, richtig und wichtig war. Wir werden die Leser von GOLDINVEST.de auf dem Laufenden halten.

Die First Graphene-Aktionäre in Australien begrüßten die heutige Mitteilung übrigens mit einem Kursanstieg von rund 17% bei mehr als 1,6 Millionen gehandelten Aktien.

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