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Dem sogenannten „Wunderwerkstoff“ Graphen wurde in den vergangenen Jahren schon oft vorhergesagt, bald zu einer neuen, revolutionären Technologie zu werden. So viel Fahrt wie im Jahr 2018 hat diese Entwicklung allerdings noch nie aufgenommen. Bleibt abzuwarten, ob Graphen auch 2019 und darüber hinaus diesen Schwung mitnehmen kann.

Trotz der einzigartigen Eigenschaften des Materials und der Aussicht auf verschiedenste mögliche Einsatzmöglichkeiten, kam Graphen nie so richtig in Schwung, unter anderem, da eine Massenproduktion und damit einhergehend angemessene Preise fehlten. 2018 aber machten die in diesem Sektor tätigen Unternehmen große Fortschritte in dieser Hinsicht und es konnten sogar erste größere Aufträge für die Lieferung von Graphen für 2019 und darüber hinaus verzeichnet werden.

Zusätzliche Aufmerksamkeit erlangte Graphen, da verschiedene Unternehmen die Verwendung des Materials in immer mehr Branchen vorantrieben, darunter der Bergbau, die Automobilindustrie und der Batteriemarkt.

Im November wies ein Bericht von Research and Markets darauf hin, dass es zu Ende 2017 mehr als 13.300 Patenteinreichung zum Thema Graphen gab, was einen Anstieg von fast 31% im Vergleich zu 2016 darstellt und eine durchschnittliche, jährliche Steigerungsrate von 60,9% zwischen 2010 und 2017 bedeutet.

Zudem wies Research and Markets darauf hin, dass die Branche ihr Marktvolumen 2018 auf 200 Mio. USD steigern konnte, nachdem dieses 2017 noch bei 85 Mio. USD lag. Das stellt einen Anstieg von fast 85% im Jahresvergleich dar und ist auf die steigende Verwendung von Graphen in unterschiedlichsten Branchen zurückzuführen.

2018 trieben die Firmen des Graphensektors die Verbreitung von Graphen im Mainstream-Markt entscheidend voran. Zu diesen Gesellschaften gehört insbesondere die australische First Graphene (ASX FGR / WKN A2ABY7), die vergangenes Jahr die erste kommerzielle Graphenproduktionsstätte mindestens Australiens eröffnete und im November einen großen kommerziellen Auftrag zur Lieferung ihrer PureGraph-Produkte erhielt. Überhaupt war First Graphene das ganze Jahr über sehr aktiv und meldete Fortschritte zu Tests von Graphen in den verschiedensten Industrien unter anderem auch als Kühlmitte zum Beispiel für Großrechner.

Im Juli hatte man nämlich gemeldet, dass man Graphen an eine Gesellschaft namens FlexeGraph liefern wird, die dessen Verwendung in Nanoflüssigkeiten zu Kühlung von elektrifizierten Systemen wie Batterien oder Hochleistungsrechnern untersucht. Das Unternehmen teilte mit, dass sich in ersten Tests ein großer Vorteil des Graphenprodukts abzeichnet, dass eine 60%ige Verbesserung im Vergleich zu traditionellen Kühlmethoden biete.

First Graphene Baggerschaufel Polyurethane mit PureGraph20
Graphen verstärkte Auskleidung einer Baggerschaufel; Foto: First Graphene

Und im Oktober meldete First Graphene neben vielen anderen Fortschritten, dass man auch im Bergbau einen Fuß in die Tür bekommen habe, da die Verwendung von Graphen in hochvolumigen Bergbaugerätschaften deren Lebensdauer erheblich verlängere.

Ausblick 2019

Anfang Januar 2019 wurde bekannt, dass Samsungs nächstes, führendes Smartphone, das Galaxy S10, eine Graphenbatterie enthalten könnte, die unter anderem eine höhere Ladegeschwindigkeit bieten soll.

Der südkoreanische Großkonzern arbeitet bereits seit mehreren Jahren an Graphen basierten Produkten und hatte im schon im November 2017 bekannt gegeben, dass die Forscher am Samsung Advanced Institute of Technology einen „Graphenball“ entwickelt hätten. Der Konzern erklärte, es handle sich um ein einzigartiges Batteriematerial, das eine Kapazitätssteigerung von 45% und eine fünfmal schnellere Ladezeit im Vergleich zu den üblichen Lithium-Ionen-Batterien ermögliche, die derzeit in Smartphones verwendet werden.

First Graphene Graphene Watch Flexible Smart Watch concept
Einsatzmöglichkeiten für die BEST Battery; Foto: First Graphene

Auch First Graphene arbeitet übrigens an einer Graphenbatterie, der so genannten BEST Battery, die zahlreiche Vorteile gegenüber aktuellen Lithiumionenbatterien verspricht. Dieser in Kooperation mit der Swinburne University of Technology (SUT) entwickelte Superkondensator soll über mindestens die 10fache Lebensdauer von Lithium-Ionen-Batterien verfügen, wesentlich sicherer und umweltfreundlicher sein und erheblich geringere Kosten pro Kilowattstunde aufweisen.

Unter den zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten für Graphen könnte der Batteriemarkt derjenigen sein, der Graphen den Durchbruch in den Mainstream-Markt ermöglicht. Research and Markets sagt vorher, dass der Markt für Graphen basierte Batterien von 28,86 Mio. USD 2017 bis 2023 auf 70,4 Mio. USD wachsen wird. Das wäre eine jährliche Steigerungsrate von rund 16%. Auch der weltweit steigende Absatz von elektrisch angetriebenen Mobilen könnte demnach ein Wachstumstreiber für Graphenbatterien sein.

In Smartphones ist Graphen zudem bereits vertreten. Im Oktober 2018 meldete Huawei, dass das Mate 20 X eine Graphenschicht enthalten wird, die ein besseres Hitze-Management ermöglichen soll. Wie dieses Gerät im Alltagsgebrauch funktioniert, muss sich noch zeigen. Sollte die Graphenschicht aber die erwarteten Vorteile bringen, könnte sie potenziell auch in anderen Geräten des chinesischen Konzerns wie Tablets und Laptops Verwendung finden. Wie Samsung führt auch Huawei seit Jahren Graphenforschungen durch und es gab Gerüchte, dass die Chinesen ein Smartphone mit einer mit Graphen verbesserten Batterie einführen würden.

Angesichts dessen, dass Graphen in immer mehr Anwendungen zum Einsatz kommt und die Massenproduktion nun möglich ist, wird vielfach davon ausgegangen, dass der Graphenmarkt 2023 ein Volumen von mehr als 1 Mrd. USD erreichen wird.

Research and Markets geht davon aus, dass der Graphenmarkt zwischen 2018 und 2026 mit einer jährlichen Rate von 40% wachsen wird. Die Experten rechnen bis 2023 mit einem Marktvolumen von 811 Mio. USD, wobei das Material Verwendung in einer großen Zahl von Anwendungen finden sollte, darunter die Sektoren Luft- und Raumfahrt, Energie und Automobile.

Grand View Research veröffentlichte diesen Monat einen Bericht, in dem es hieß, der Markt für Graphen werde bis 2025 552,3 Mio. USD groß sein, vor allem aufgrund der Verwendung des Materials in Elektronikanwendungen. Welche Zahl schlussendlich auch stimmen mag, auf jeden Fall steht dem Graphenmarkt wohl ein erhebliches Wachstum bevor.

Und das bedeutet, Graphen dürfte auch für Investoren und Anleger ein immer größeres Thema werden. Wir bei GOLDINVEST.de verfolgen insbesondere die Entwicklung bei First Graphene schon lange genau und sehen große Chancen für das noch kleine Unternehmen. Wir denken, dass die australische Gesellschaft für am Thema Graphen interessierte Anleger auf jeden Fall einen Blick wert ist. Ausführliche Informationen haben wir im Profil des Unternehmens auf www.goldinvest.de zusammengestellt.

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