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Die Legalisierung von so genannten „Edibles“ (Nahrungsmitteln, die mit Marihuana versetzt sind) in Kanada rückt näher, erfolgt bereits im nächsten Monat. Die Cannabis-Gesellschaften des Landes haben im Vorfeld mit Hochdruck daran gearbeitet, eine ganze Reihe von Lebensmitteln und Getränken für den Genussmittel-Markt zu entwickeln. Doch es wird noch eine weitere, neue Möglichkeit geben Marihuana zu konsumieren – orale Filme.

Die kleine pharmazeutische Gesellschaft IntelGenx (TSXV IGX / A0RP0X), die im Bereich der Wirkstoffverabreichung (Drug Delivery) tätig ist, hat sich mit Branchenschwergewicht Tilray (NASDAQ TLRY / WKN A2JQSC) zusammengetan, um mit Cannabis versetzte Filme – Plättchen, die man sich auf die Zunge legt und die sich dann auflösen – herzustellen. Diese sollen sowohl im medizinischen als auch im Genussmittelsektor abgesetzt werden und voraussichtlich ab dem ersten Quartal 2020 verkauft werden.

Cannabis-Stocks (by GOLDINVEST) sprach im Rahmen einer Roadshow in Hamburg mit IntelGenx-CEO Horst Zerbe, der maßgeblich an der Entwicklung der Listerine-Strips beteiligt war, über diese spannende Entwicklung.

Konventionelle Methoden der Medikamentenverabreichung wie Tabletten führen dazu, dass der Wirkstoff die Leber passieren muss, wo er „metabolisch“ abgebaut wird, bevor er in die Blutbahn eintritt. Orale Filme hingegen umgehen dieses Problem. Auf diese Weise nämlich gelange der Wirkstoff, sei es THC oder CBD, direkt in die Blutbahn, erklärte Zerbe.

Das VersaFilm-Produkt von IntelGenx erlaube eine genauere Dosierung der Wirkstoffmenge und reduziere die Nebenwirkungen für den Konsumenten, führte er weiter aus. Darüber hinaus werde jeder Film/Strip einzeln und kindersicher verpackt. Laut Zerbe soll der Cannabis-Film ein schnelles Einsetzen der Wirkung garantieren, sobald sich der Strip im Mundraum aufgelöst hat.

Das Pharmaunternehmen mit Sitz in Québec schloss bereits im September 2018 eine Absichtserklärung mit Tilray ab, wobei man vereinbarte, die Kosten 80/20 zu teilten, wobei Tilray den Großteil der Forschungs- und Entwicklungskosten sowie der Kosten der Kommerzialisierung übernehmen sollte. Obwohl die Produkte gemeinsam entwickelt werden, hält Tilray exklusive Vertriebs- und Marketingrechte. Teil des Deals war auch, dass der Cannabis-Konzern 1,25 Mio. Aktien von IntelGenx zu 0,80 USD pro Aktie übernahm.

Die Marihuna-Strips sollen InteGenxs erster kommerzieller Oralfilm sein. Das Unternehmen macht seit Anfang des Jahres ernsthaftere Fortschritte in dieser Richtung, als man im Mai die erste Lieferung Cannabisextrakt von Tilray erhielt. Seitdem hat IntelGenx die Strips erfolgreich mit Cannabis infundiert und Parameter wie Auflösungsrate und Rückstände optimiert. Derzeit arbeitet man an abschließenden Verbesserungen.

Dass IntelGenx eine pharmazeutische Gesellschaft ist bedeutet laut Zerbe, dass die Produkte des Unternehmens gemäß GMP (good manufacturing practices) Standards hergestellt werden, was ein deutlicher Unterschied zu vielen anderen Produzenten sei. Die ersten Cannabis-Filme aus dem Hause IntelGenx sind auf den Markt für Cannabis als Genussmittel ausgerichtet, doch spätere Varianten der Strips sollen sich vor allem an Patienten wenden, die Cannabis als Medikament einnehmen.

Überhaupt sehe man gewaltiges Potenzial im Medizinsektor, so Zerbe, der anmerkte, dass ein Cannabis-Strip bei Befunden wie Schizophrenie oder Parkinson eingesetzt werden könne.

IntelGenx ist ohnehin keineswegs auf den Marihuana-Markt beschränkt. Neben den Cannabis-Strips will man zwischen 2020 und 2021 orale Filme zur Behandlung von Migräne und Erektionsstörungen auf den Markt bringen. Hinzu kommt noch ein Produkt, das vielversprechend für die Behandlung von Alzheimer und Demenz erscheint. Hier führt das Unternehmen bereits eine Studie der Phase IIa durch, von der erste Ergebnisse im zweiten Quartal 2020 erwartet werden.

IntelGenx zielt mit seinen Produkten auf große Märkte ab und wir sehen gute Chancen, da das Unternehmen jeweils mit namhaften Partnern zusammenarbeitet, dass sich hohe Umsatzsteigerungen erzielen lassen. Zumal das Unternehmen immer die Herstellungsrechte behält und damit zusätzlich zu späteren Lizenzeinnahmen Umsätze erzielt, welche laut Herrn Zerbe die Kosten decken.

Dass es sich hier um eine riskante Spekulation handelt, wird deutlich, wenn man die Reaktion des Marktes darauf sieht, dass die FDA in den USA weitere Fragen/Anforderungen zu dem Migräne-Produkt des Unternehmens hatte. Allerdings erklärte Herr Zerbe gegenüber Cannabis-Stocks (by GOLDIVNEST), dass man die Probleme behoben habe und den Genehmigungsantrag noch diesen Monat neu einreichen wolle.

Wir behalten diese interessante Company auf jeden Fall im Auge!

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