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Die australische Graphitgesellschaft Kibaran Resources (WKN A1C8BX / ASX KNL) nimmt langsam wieder Fahrt auf. Seit bekannt wurde, dass die Regierung Tansanias dem Unternehmen eine Garantieerklärung über die Verlängerung der Minenlizenz für das Epanko-Projekt gegeben hat, geht es wieder aufwärts.

Das Graphitprojekt Epanko ist in der Entwicklung bereits weit vorangeschritten, verfügt über eine bankfähige Machbarkeitsstudie bei einer Kapazität von 60.000 Tonnen pro Jahr sowie Abnahmeabkommen z.B. mit ThyssenKrupp. Auch die Finanzierung, unter anderem mit der deutschen KfW-IPEX Bank, sollte in Bälde abgeschlossen werden können.

Parallel zur Entwicklung von Epanko arbeitet Kibaran zudem daran, sphärisches oder Kugelgraphit herzustellen, das für die Verwendung in Lithium-Ionen-Batterien geeignet ist. Auf Grund der hohen und steigenden Nachfrage im Batteriemarkt – der nach Schätzung der EU-Kommission schon 2025 ein Volumen von 250 Mrd. Euro haben wird, sodass die Nachfrage Batteriegraphit bis dahin um 700% auf 800.000 Tonnen pro Jahr (Roskill) steigen dürfte – können mit Kugelgraphit deutlich höhere Preise erzielt werden als mit dem Ausgangsmaterial von Epanko oder anderen Graphitminen.

Kibaran hat dazu einen proprietären, umweltfreundlichen Prozess namens EcoGraf entwickelt, der zum Beispiel ohne Verwendung von Fluorwasserstoffsäure auskommt. Auch hierzu hat das Unternehmen bereits ein Machbarkeitsstudie abgeschlossen, die diesem Geschäft bei einer Abzinsung von 10% und einer Kapazität von 20.000 Tonnen pro Jahr einen Nettobarwert von 145 Mio. USD bescheinigt.

Bei der Produktion des Batteriegraphits (Kugelgraphit) fallen allerdings 50% Feinerz ab, denen in der Regel nur ein geringer Wert beigemessen wird. Kibaran meldet aber heute, dass man für dieses Feinerz unter Einsatz des EcoGraf-Verfahrens einen Kohlenstoffgehalt von 99,97% erzielen konnte. Dadurch hat man nun die Möglichkeit, das Material in Märkten abzusetzen, in denen höhere Preise erzielt werden und damit die Produktumsätze zu steigern.

Kibaran betreibt in Deutschland eine EcoGraf-Pilotanlage, auf der man diese und andere Tests durchführt und die übrigens auch deutsche Fördermittel erhält. In dieser Anlage soll später Graphit sowohl von Epanko als möglicherweise auch aus anderen Quellen verarbeitet werden.

Derzeit arbeitet Kibaran daran, die Tests und Anlagendaten fertigzustellen und die Kapazität der Pilotanlage auf 3.000 Tonnen pro Jahr auszuweiten. Darüber hinaus will man die Pläne für eine Kugelgraphitanlage mit einer Kapazität von 5.000 bis 20.000 Tonnen pro Jahr abschließen und zwar bis Ende des Jahres.

2019 sollen dann die ersten Verkäufe folgen und die Konstruktion der Anlagen beginnen, wobei man bei der Herstellung auf Material aus fremden Quellen zurückgreifen wird, bis Epanko in Betrieb ist. Hier plant Kibaran mit Bau und Vorproduktion ebenfalls für das kommende Jahr!

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