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Lithiumproduzent Orocobre (WKN A0M61S / TSX ORL) geht davon aus, dass der Preis des Batteriemetalls in den kommenden Monaten weiter nachgeben wird. Man glaubt allerdings, dass der Boden in Sicht sein könnte.

Die Aktien von Orocobre und eines Großteils der Lithiumgesellschaften weltweit, ob nun Produzenten, Entwickler oder Explorer, sind dieses Jahr angesichts sinkender Spotpreise in China unter die Räder geraten. Auch die Angst vor einem möglichen Überangebot am Lithiummarkt insgesamt spielte eine Rolle.

Orocobres vor Kurzem veröffentlichter Quartalsbericht zeigte allerdings, dass das Unternehmen zuletzt noch einen Rekordverkaufspreis von 14.699 USD pro Tonne Lithiumkarbonat erzielen konnte. Allerdings warnte das Unternehmen, dass dieser Preis im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres sinken dürfte.

Managing Director Richard Seville deutete aber an, dass die Preisentwicklung schon 2019 wieder besser verlaufen könnte. Eine Prognose wollte er zwar nicht abgeben, doch sei die Stimmung bei den Preisverhandlungen besser als noch vor einem Monat. Er wies zudem darauf hin, dass die Lithiumpreise in China seiner Ansicht nach derzeit den Boden erreichen würden.

Denn die chinesischen Lithiumproduzenten würden ihre Preise langsam wieder anheben, da es Hinweise darauf gebe, dass ihre Kunden die Lagerbestände wieder auffüllen würden.

Der Orocobre-Quartalsbericht stützt zudem die These einiger Lithium-Bullen, dass es länger als erwartet dauern wird, bis die Lithiumproduzenten ihre ausgerufenen Produktionsziele erreichen. Denn die Produktion von Orocobre lag im Berichtsquartal bei 2.293 Tonnen Lithiumkarbonat und damit im 36% niedriger als im Juniquartal. Das war vor allem auf eine geringere Evaporation in den Lithiumsoleteichen im Winter in der südlichen Hälfte der Welt zurückzuführen, aber auch auf eine Schließung des Betriebs für zwei Wochen zu Wartungszwecken.

Der Orocobre-Chef bestätigte dann auch, dass der erwartete Termin für die Fertigstellung der neuen Lithiumhydroxidanlage des Unternehmens um sechs Monate nach hinten verschoben wurde. Das Unternehmen wies zudem darauf hin, dass der Lithiumproduzent SQM (WKN 895007) vor Kurzem seine Produktionsprognose für das Gesamtjahr 2018 auf 45.000 bis 50.000 Tonnen Lithiumkarbonat senkte, nachdem man zuvor von 55.000 Tonnen ausgegangen war. SQM musste Verzögerungen beim Hochfahren des Betriebs in Chile melden.

Der Pessimismus bezüglich des Lithiumsektors ist zumindest zum Teil darauf zurückzuführen, dass eine ganze Reihe neuer, australischer Lithiumminen in Produktion gegangen sind, oder kurz davor stehen. Laut Herrn Seville allerdings würden viele Prognosen zum Lithiumangebot nicht die Zeit für die Kommissionierung, die diese Projekte benötigen würden, in Betracht ziehen.

Lithiumaktien waren 2017 auf breiter Front gestiegen, da das Anlegerinteresse angesichts des potenziellen Wachstums im Bereich der Elektromobile, die von Lithium-Ionen-Batterien angetrieben werden, erheblich zugenommen hatte. Dieses Jahr allerdings ging es für die Branche genauso stark abwärts, da Stimmen wie Morgan Stanley oder Macquarie vor einem Überangebot warnten. Der Orocobre-Kurs zum Beispiel hat sich seit Februar mehr als halbiert

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