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Der Goldpreis kann am heutigen Mittwoch nur minimale Gewinne verbuchen, hält sich aber noch über der psychologisch wichtigen Marke von 1.200 USD pro Unze. Beobachtern zufolge begrenzen der wieder stärkere US-Dollar und die Erwartung weiterer Zinserhöhungen die Gewinne.

Analysten und Händler beobachten die Marke von 1.200 USD mit Argusaugen. Gold war diesen Monat zum ersten Mal seit März 2017 unter dieses Niveau gefallen und dann bis auf ein Tief von knapp 1.160 USD pro Unze abgerauscht.

Nach Ansicht der Saxo Bank hat Gold bei 1.200 USD erst einmal Unterstützung gefunden, was zunächst einige weitere Käufe nach sich ziehe. Der Markt sei nun ausgeglichener als zuletzt, so die Analysten, doch benötige es weiterhin nur einen „Funken“, um eine nachhaltige Rallye auszulösen.

Der Dollar war zuletzt gestiegen, da sich Erleichterung breitmachte, dass es den USA und Mexiko gelungen ist, eine Handelsvereinbarung abzuschließen. Damit rückte der Handelsstreit der Vereinigten Staaten mit China, der nicht so bald enden dürfte, etwas in den Hintergrund.

Hinzu kommt, dass am Markt wieder die Erwartung vorherrscht, dass die Fed den US-Leitzins dieses Jahr erneut anheben wird, Rekordwetten auf fallende Preise und Liquidationen in börsennotierten Goldfonds, so Analysten.

Chartanalysten sehen die erste Unterstützung für den Goldpreis bei 1.200 USD pro Unze und dann erst wieder bei 1.180 USD. Ein Anstieg über 1.210 USD wäre hingegen ein erster, positiver Impuls, hieß es.

Der Goldpreis ist auf dem besten Weg, den fünften Verlustmonat in Folge auszubilden. Das wäre die längste Verluststrähne seit Anfang 2013.

Die Goldbestände des größten Gold-ETFs SPDR Gold Trust sind seit ihrem Hoch Ende April um 3,6 Mio. Unzen geschrumpft.

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