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Einmal mehr dürfte diese Woche die aktuelle Geldpolitik der US-Notenbank im Zentrum des Interesses vieler Anleger stehen. Zentralbanker aus aller Welt treffen sich wie jedes Jahr in Jackson Hole, Wyoming. Nach Ansicht von Beobachtern könnten dies gute Nachrichten für Goldanleger sein.

Zuletzt hing der Goldpreis am Tropf des starken US-Dollars, doch die Analysten von Degussa gehen davon aus, dass sich das bald ändern wird – eben wegen der Fed. In einem vor Kurzem veröffentlichten Bericht, berichtet Kitco News, hieß es nämlich, dass die restriktivere Geldpolitik der US-Notenbank nicht von Dauer sein könne, da durch sie die Weltwirtschaft großen Risiken ausgesetzt werde.

Zu Zeiten extrem niedriger US-Zinsen hätten viele ausländische Schuldner, insbesondere aus den Emerging Markets, Schulden in US-Dollar aufgenommen. Und ein stärkerer Dollar verursache ihnen Schwierigkeiten, erhöhe die Kosten der Bedienung dieser Verbindlichkeiten, hieß es.

Die sinkende Verfügbarkeit von Krediten und die Kosten der Finanzierung würden zweifelsohne dazu beitragen, dass der durch Kredite befeuerte Boom in vielen Emerging Markets aus dem Tritt komme, so die Analysten weiter. Was wiederum auch negative Folgen für die entwickelten Länder, die USA eingeschlossen, haben werde.

Nach Ansicht von Degussa kann die Fed diese drohende Gefahr an den internationalen Kreditmärkten und den Emerging Markets nicht ignorieren. Es stehe ein Tag der Abrechnung bevor, sollten die US-Notenbanker die Zinsen weiter anheben, hieß es. Sollte die striktere Geldpolitik der Fed den Boom anderer Volkswirtschaften weltweit abwürgen, könne sich die US-Wirtschaft den Folgen nicht entziehen, so die Analysten. Und dann werde die Fed eine Kursumkehr vornehmen müssen.

Und Gold, als globale Währung, sieht in diesem Umfeld nach Ansicht der Degussa-Analysten attraktiv aus. Derzeit fährt der Goldpreis eine kleine Erholung, nachdem es letzte Woche auf ein Anderthalbjahrestief hinunter ging. So kostet eine Unze des gelben Metalls derzeit wieder mehr als 1.190 USD pro Unze.

Nach Ansicht der Analysten ist Gold derzeit – ungerechtfertigterweise – günstig. Das sei zwar „schmerzhaft“ für Anleger, die aktuell Gold halten, stelle aber eine exzellente Gelegenheit für all jene Investoren dar, die ihre Goldpositionen auf- oder ausbauen wollen. Anscheinend befinde man sich derzeit in einer Situation, in der der Markt „wahre Werte“ nicht widerspiegele. Die Aktienmärkte würden zu teuer und Gold zu billig erscheinen, so Degussa. Und die Geschichte habe gezeigt, dass sowohl Über- als auch Unterbewertungen mit der Zeit korrigiert würden.

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