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Morgen beginnt die nächste Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank, auf der die Fed nach Ansicht der meisten Beobachter und Marktteilnehmer eine weitere Zinserhöhung ankündigen wird. Angesichts dessen, dass dieser Schritt an den Edelmetallmärkten schon eingepreist sei, glaubt der Milliarden schwere Gold- und Silberinvestor und Gründer von Sprott Inc, Eric Sprott, dass beide Metalle danach zulegen sollten.

Nach Ansicht von Sprott könnte der lang erwartete Schritt der US-Notenbanker sogar eine Sommerrallye der Edelmetalle auslösen. Der Experte ist der Ansicht, dass die Fed nicht umhinkommen wird, die Entwicklung der US-Wirtschaft weniger positiv zu bewerten, als das noch zu Jahresbeginn der Fall gewesen sei. Der Häusermarkt sei schwach, der Automobilsektor ebenfalls, der Einzelhandel laufe durchschnittlich und zudem würde die Inflation eine ganze Reihe von Bereichen beeinträchtigen. Entsprechend gebe es zahlreiche Gründe für die Notenbank, sich vorsichtig zu äußern.

Deshalb sei es sehr wichtig, genau auf die Formulierungen der Fed zu achten, wenn diese am Mittwoch ihr Abschlussstatement abgebe, so Sprott, der sich zuversichtlich zeigt, dass für Gold und Silber nach dem erwarteten Zinsschritt eine positive Entwicklung ansteht. Die jüngeren statistischen Daten scheinen ihm Recht zu geben: Gold hat während der letzten fünf von sechs Zinserhöhungen der Fed zwischen 10 und 30% zugelegt.

Auch die fundamentalen Makrodaten würden für die Edelmetalle arbeiten, was die Preise in Zukunft stützen könnte, so Sprott. Als Beispiel führt der Experte an, dass es zum Beispiel für brasilianische Anleger vorteilhaft sein könnte Gold zu halten, wenn die Landeswährung 5% in einer Woche verliere. Hinzu sei die Lage in der Türkei und Italien für Europa potenziell schwierig. Darüber hinaus, so Sprott weiter, würden immer mehr Exportdaten darauf hindeuten, dass sich die Weltwirtschaft abschwächt. Und in einem solchen Szenario würden die Zinsen nicht kontinuierlich steigen.

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