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Wichtige Fortschritte in Bezug auf ihre Kaliprojekte in Thüringen meldete vor Kurzem die australische Davenport Resources (WKN A2DWXX / ASX DAV). Wie das Unternehmen bekanntgab, wurden vorläufige technische und wirtschaftliche Studien zu den unbefristeten Bergbaulizenzgebieten Ohmgebirge und Mühlhausen-Nohra im Kalibecken Südharz fertiggestellt – mit positiven Ergebnissen.

Die Studien zu Ohmgebirge und Mühlhausen-Nora wurden von dem führende Kali- und Salzberatungsunternehmen K-Utec durchgeführt und obwohl es sich erst einmal nur um vorläufige Untersuchungen handelt und es keine Garantie gibt, dass spätere Machbarkeitsstudien diese Ergebnisse bestätigen, fühlt sich Davenport durch die Resultate „hinsichtlich der potenziellen Entwicklung von Ohmgebirge und Mühlhausen-Nohra ermutigt“, wie Managing Director Dr. Chris Gilchrist erklärte.

Nun werde man, wie bereits angekündigt, diese Studien für Gespräche mit potenziellen Projektpartnern nutzen. Dr. Gilchrist geht davon aus, dass diese zum Abschluss gleich mehrere Kooperationsvereinbarungen – schon Anfang 2020 hofft Davenport – führen werden. Und diese Kooperationen, so der Davenport-Chef weiter, würden die Qualität der „erstklassigen“ Assets des Unternehmens bestätigen.

Der Fokus für Davenport liegt nach Erhalt der positiven Studienergebnisse auf der Entwicklung des Projekts Ohmgebirge, da dieses laut dem Unternehmen in der Nähe zu vorhandener Infrastruktur wie zum Beispiel Betriebsschächten liegt.

Lizenzgebiet Ohmgebirge

Die Lizenz für Ohmgebirge liegt im Bundesland Thüringen und erstreckt sich über eine Fläche von 24,84 km2. Das Gebiet grenzt an die ehemaligen Kaliminen Bischofferode und Sollstedt, die beide seit dem späten 19. Jahrhundert in Betrieb waren. Das Lizenzgebiet Ohmgebirge wurde in mehreren Kampagnen vom späten 19. Jahrhundert bis in die 1980er Jahre ausgiebig erkundet.

Das renommierte Salz- und Kaliberatungsunternehmen Ercosplan Ingenieurgesellschaft Geotechnik und Bergbau mbH („Ercosplan“) nahm eine Überprüfung der historischen Exploration vor, über die Davenport Mitte 2018 berichtete. Die Ercosplan-Überprüfung wurde an Ergebnissen aus 13 Explorationsbohrungen durchgeführt, die zwischen 1894 und 1984 niedergebracht wurden, um Kali in der Tiefe zu untersuchen. Die Überprüfung kam zu dem Schluss, dass es eine historische Ressource der sowjetischen C2-Klassifizierung von 149 Millionen Tonnen mit 13,5% K2O bei einer durchschnittlichen Mächtigkeit von 5 bis 7 Meter gab.

(Davenport weist darauf hin, dass diese historische Ressourcenschätzung für das Ohmgebirge nicht gemäß dem JORC-Code 2012 angegeben wird, und eine fachkundige Person noch nicht ausreichend daran gearbeitet hat, um diese historische Schätzung gemäß dem JORC-Code 2012 als Mineralressourcen oder Erzvorräte einzustufen, und dass es unsicher, ob nach der Auswertung und weiteren Explorationsarbeiten die historische Schätzung gemäß dem JORC-Code 2012 als Mineralressource oder Erzvorrat ausgewiesen werden kann.)

Davenport ließ dann die Daten neu modellieren, um ein JORC konformes Explorationsziel für das Gebiet abzuschätzen. Dieses liegt bei insgesamt 240 bis 342 Mio. Tonnen mineralisiertem Gestein zu Gehalten von 10,10% (Carnallit) und 10,82 bis 17% (Sylvinit), was 26 bis 53 Mio. Tonnen K2O entspräche. Allerdings handelt es sich hier nur um eine konzeptuelle Schätzung und keinesfalls eine Ressourcenkalkulation.

Lizenzgebiet Mühlhausen-Nohra

Mitte 2018 beauftragte Davenport Micon International Co. mit der Erstellung eines geologischen Ressourcenmodells auf der Grundlage der Ergebnisse historischer Bohrungen, die Davenport im Rahmen der Akquisition von Bergbaulizenzen erworben hatte. Anfänglich modellierte Micon die Daten aus dem Teilgebiet Mühlhausen-Keula, das ungefähr 50% der Fläche der gesamten Mühlhausen-Lizenz von 54,4 km² ausmacht. Davenport gab anschließend eine bestehende geschlussfolgerte Ressource von mehr als 1,1 Milliarden Tonnen mit einem Gehalt von 11,1 % K2O bekannt. Das in dieser Ressource vorherrschende Mineral war Sylvinit, 834 Millionen Tonnen mit einem Gehalt von 12,1 % K2O.

Davenport beauftragte K-Utec mit der Durchführung einer vorläufigen technischen und wirtschaftlichen Studie, die eine Einschätzung des Potenzials dieser Ressource sowie die Ermittlung der optimalen Abbau- und Verarbeitungsmethode und der potenziellen Projektkosten erleichtern sollte.

Da der Großteil der Ressource in einer Tiefe von ca. 800 bis 900 Metern unter der Oberfläche liegt, empfahl K-Utec zwei vertikale Schächte und einen branchenüblichen Kammerpfeilerbau mittels Schrämlader. Die Verarbeitung würde durch eine heiße Auslaugung der Rohsalze erfolgen, gefolgt von einer Klärung der Salzsole und einer herkömmlichen Kühlkristallisation, um 1 Million Tonnen hochwertiges Kaliumchlorid pro Jahr zu erhalten. Ein hochreines NaCl-Nebenprodukt würde für den Verkauf aus dem Betrieb produziert, während die anderen Abfallprodukte, die festen Ton und Anhydrit zusammen mit der Magnesiumchloridsole umfassen, in Hohlräumen der Untertagemine rückverfüllt werden.

K-Utec kam zu dem Schluss, dass das Projekt technisch machbar ist und empfahl, dass es für Davenport angebracht wäre, zur nächsten Phase überzugehen. Dies wäre die Abgrenzung erkundeter und angezeigter Ressourcen mittels begrenzter zusätzlicher Explorationsbohrungen und der anschließenden Durchführung einer berichtspflichtigen technischen und finanziellen Studie.

Die positiven Ergebnisse der vorläufigen Studien zu den beiden Projekten, die Teil der umfänglicheren Kalilizenzen des Unternehmens sind, bedeuten unserer Ansicht nach für Davenport einen wichtigen Fortschritt – auch wenn das Unternehmen die Ergebnisse im Detail nicht präsentieren kann, da dies die Regularien der ASX wohl noch nicht erlauben. Dass man jetzt die Gespräche mit potenziellen Gesprächspartnern vorantreiben kann, bringt Davenport unserer Meinung nach dem Ziel, das Potenzial der Liegenschaften im Südharz zu realisieren einen wichtigen Schritt näher.

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