Banner Green
Banner Mining
Banner Pharma
Banner Tech

Benutzerbewertung: 4.00 / 5

4.00 von 5 - 1 Bewertungen
Vielen Dank für die Bewertung dieses Beitrags.

Während die Debatte, ob der Lithiummarkt vor einem Überangebot und damit sinkenden Preisen steht, kein Ende findet, hält einer der führenden Lithiumexperten weltweit unnachgiebig daran fest, dass die Horrorszenarien vieler Banken nicht als „schlechte Analyse“ sind, berichtet The Australian.

Joe Lowry ist in den vergangenen Jahren zu einer der führenden Stimmen in Bezug auf Lithium geworden, auch weil er immer wieder betonte, dass er einer der wenigen Experten ist, die tatsächlich über langfristige Erfahrung in diesem Sektor verfügen.

Lowry ist seit fast 30 Jahren in der Lithiumbranche tätigt, davon 23 als Leiter des weltweiten Lithiumverkaufs bei einem der größten Akteure des Sektors FMC Corp (WKN 871138) und er scheut nicht davor zurück, Unternehmen, Investmentbanken und Management zu kritisieren, wenn sie es seiner Ansicht nach verdienen, wie sich auch in einem Gespräch mit The Week-End Australian zeigte.

Diese fällt in eine Zeit, in der die Nachricht, dass der Lithiumproduzent SQM (895007) seine Differenzen mit der chilenischen Regierung ausgeräumt hat und so der Weg für eine drastische Erhöhung der Lithiumproduktion durch SQM nun frei sei. Diese Entwicklung übt immer noch Druck auf viele Unternehmen des Sektors aus und erst vergangene Woche stieß beispielsweise Citi in das gleiche Horn und warnte, dass die Einigung zwischen SQM und der Regierung Chiles zu einer Angebotsflut führen könnte.

Man sei zwar fundamental positiv in Bezug auf die Nachfrage aus dem Markt für Elektromobile (EV), so die Citi-Analysten, doch sehe man das Risiko, dass allein das chinesische Nachfragewachstum den Angebotsanstieg der näheren Zukunft nicht auffangen könne, bevor die Marktdurchdringung der EV weltweit ab Mitte des nächsten Jahrzehnts wirklich an Schwung gewinne.

Diese Analyse hatte genug Gewicht, dass Lithiumaktien abermals unter Druck gerieten, doch nach Ansicht von Lowry ist diese Sicht nicht stichhaltig. Die Vorstellung, dass auf Grund der jüngsten Entwicklung ein hoher Angebotsüberschuss entstehen werde, sei einfach Ergebnis einer schlechten Analyse.

Denn viele Analysten, die sich zum Thema SQM geäußert haben, hätten die neuen, drückende Abgaben nicht in Betracht gezogen, die die Produktionskosten von SQM in Chile erheblich steigen lassen würden. Zudem werde die Tatsache, dass die Pachtvereinbarung mit Chile ab 2030 neu verhandelt werden müsse, SQM noch einmal darüber nachdenken lassen, dort große Summen in die langfristige Entwicklung neuer Kapazitäten zu investieren, so Lowry.

Er geht davon aus, dass die Einigung nur zu einer moderaten Steigerung der chilenischen Produktion von SQM führen werde und der Konzern stattdessen verstärkt auf die Suche nach neuen Projekten in anderen Regionen gehen werde, wie schon bei dem Joint Venture mit der australischen Kidman Resources (WKN A1CV96).

Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter: http://www.goldinvest.de/newsletter
Folgen Sie uns auf Facebook: https://www.facebook.com/goldinvest.de
Besuchen Sie uns auf YouTube: https://www.youtube.com/user/GOLDINVEST


Risikohinweis: Die Inhalte von www.goldinvest.de und allen weiteren genutzten Informationsplattformen der GOLDINVEST Consulting GmbH dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar. Weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Des Weiteren ersetzten sie in keinster Weise eine individuelle fachkundige Anlageberatung, stellen vielmehr werbliche / journalistische Texte dar. Leser, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Der Erwerb von Wertpapieren birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die GOLDINVEST Consulting GmbH und ihre Autoren schließen jedwede Haftung für Vermögensschäden oder die inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Artikel ausdrücklich aus. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungshinweise.

Laut §34b WpHG möchten wir darauf hinweisen, dass Partner, Autoren und/oder Mitarbeiter der GOLDINVEST Consulting GmbH Aktien der erwähnten Unternehmen halten können oder halten und somit ein Interessenskonflikt bestehen kann. Wir können außerdem nicht ausschließen, dass andere Börsenbriefe, Medien oder Research-Firmen die von uns besprochenen Werte im gleichen Zeitraum besprechen. Daher kann es in diesem Zeitraum zur symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen. Ferner kann zwischen den erwähnten Unternehmen und der GOLDINVEST Consulting GmbH direkt oder indirekt ein Beratungs- oder sonstiger Dienstleistungsvertrag bestehen, womit ebenfalls ein Interessenkonflikt gegeben sein kann.

Leser dieses Artikels interessierten sich auch für diese Beiträge

Kirkland Lake: Goldproduktion fällt besser aus als

Goldproduzent Kirkland Lake (WKN A2DHRG) legte Ende vergangener Woche die Ergebnisse des ersten Geschäftsquartals vor. Dabei konnte man die eigene Produktionsprognose auf Grun

Indische Goldimporte nahe Zweijahreshoch

Berichten zufolge haben die Goldeinfuhren nach Indien im März den höchsten Stand seit fast zwei Jahren erreicht. Zurzeit ist Hochzeitsaison auf dem Subkontinent, traditionell

American Rare Earths: Analysten sehen Potenzial vo

Wir haben schon darauf hingewiesen: Die so genannten Seltene Erden Elemente sind nicht wirklich selten. Sie sind aber derzeit stark nachgefragt vor allem auf Grund des Booms d