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Nach der erfolgreichen Kapitalerhöhung um rund 9 Millionen kanadische Dollar hat Global Atomic (TSX-V GLO / WKN A2JAQL) nun Quartalszahlen sowie ein operatives Update zu den Aktivitäten vorgelegt.

Im dritten Quartal des laufenden Jahres hat das Unternehmen einen Gewinn von 0,8 Millionen US-Dollar erzielt. Der Rückgang zum Vorjahreswert von 3,0 Millionen US-Dollar ist auf eine Betriebsstilllegung aus Wartungsgründen beim profitabel arbeitenden türkischen Zinkprojekt der Gesellschaft und durch das Sinken der Zinkpreise zu begründen.

Das Zinkprojekt wird als Joint Venture Befesa Silvermet Turkey geführt, an dem Global Atomic 49 Prozent der Anteile hält. Mit den angestoßenen Arbeiten zur Erweiterung und Modernisierung der Anlagen, in denen Staub aus Elektrolichtbogenöfen recycelt wird, soll sich die Jahresproduktion auf 66 Millionen Pfund Zink verdoppeln. Zudem sollen die Arbeiten Kostensenkungen bringen. Zum Vergleich: In den ersten neun Monaten dieses Jahres kam man auf eine Zinkproduktion von 24,6 Millionen Pfund. Im September des kommenden Jahres werden die neuen Anlagen in Betrieb gehen. Das Investitionsvolumen liegt bei 26 Millionen US-Dollar.

Wichtige Meilensteine in der Türkei und dem Niger stehen an

Der Ausblick auf 2019 und 2020 zeigt wichtige Meilensteine, die für das Unternehmen anstehen – nicht nur in der Türkei, sondern auch beim Uranprojekt DASA. Ab 2020 will man Uranerz an den französischen Nuklear-Riesen Orano liefern – dieser ist aus der Areva-Gruppe hervor gegangen. An einer Machbarkeitsstudie wird bereits gearbeitet und der technische Bericht zum DASA-Projekt im Niger soll in der ersten Hälfte des kommenden Jahres vorliegen. Im Anschluss stehen die Genehmigungsverfahren an. Global Atomic geht davon aus, noch im kommenden Jahr alle Genehmigungen für ihre alternative Abbaustrategie zu erhalten.

Die Gelder aus der Kapitalerhöhung werden vor allem genutzt, um die Projektentwicklung gemäß dieser neuen Abbaustrategie zu beschleunigen. Die Vorteile dieser Alternativ-Strategie für das Unternehmen: Ein zunächst geringerer Investitionsrahmen von 35 Millionen Dollar, resultierend aus einer nur in minimalem Umfang benötigten Infrastruktur, zudem ein schneller Cashflow aus dem DASA-Projekt.

Für die Erweiterungsarbeiten in der Türkei sollen Cashflow und Kreditlinien ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stellen, prognostiziert das Management von Global Atomic zudem.

Ab 2020 werden sowohl in der Türkei die erhöhte Zinkproduktion als auch auf DASA die Uranförderung in die Zahlen der Gesellschaft einfließen. 2019 wird also ein Schlüsseljahr, das Global Atomic große Wachstumssprünge in den Folgejahren ermöglichen könnte.

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