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„Tesla's Gigafactory“ für Batterien in Nevada bekommt reichlich Presse. Dabei produziert China heute schon zwei Drittel aller Batterien für elektrische Fahrzeuge. Das geht aus einer aktuellen Studie von Benchmark Minerals hervor, die gestern in Hongkong vorgestellt wurde. Die Brancheanalysten von Benchmark berichten, dass China allein die Hälfte der 20 weltweiten Gigafactories für Batterien baut. China ist schon jetzt der führende Markt für Elektro- und Hybridfahrzeuge und verantwortet bereits rund die Hälfte aller weltweit verkauften Fahrzeuge in diesem Segment. Die chinesische Regierung drückt ordentlich auf’s Gas (wir werden uns neue Metaphern einfallen lassen müssen) und begünstigt insbesondere die vertikale Integration chinesischer Firmen, wenn es um die Sicherung von kritischen Rohstoffen geht. Lithium und Kobalt sind zurzeit die gesuchtesten Komponenten.

Simon Moores, Managing Director von Benchmark, sagte jüngst bei einem Auftritt seiner Firma in Hongkong: "Wer auch immer die Lieferkette bei Lithium kontrolliert, der kontrolliert künftig den Markt für Elektrofahrzeuge.“ Moores spricht von einem weltweiten Wettrennen bei Batterien. Zitat: "There's a global battery arms race."

Erst im September hat der chinesische Automobilhersteller Great Wall Motor (GWLLF) Anteile an der australischen Pilbara Minerals (PILBF) gekauft. Kurz zuvor hatte sich China's Ganfeng Lithium, der zweitgrößte Lithiumproduzent weltweit, 20% Prozent an einem argentinischen Lithiumsalar gesichert und in den Kobaltexplorer Explorex Resources Inc. (CSE: EX, FRA: 1XE) investiert. Im vergangenen Jahr hat China's Tianqi Lithium 2 Prozent an der in Chile tätigen SQM (SQM) erworben, einem führenden Lithiumproduzenten weltweit.

Francois Perrin, Portfoliomanager bei East Capital in Hongkong, ist überzeugt, dass die chinesische Regierung Staatsunternehmen systematisch ermutigt, Lithiumquellen und andere strategische Rohstoffe außerhalb von China zu sichern. Er sagt voraus, dass China seinen Einfluss auf die Lieferkette dieser wichtigen Rohstoffe in den kommenden Jahren noch weiter vergrößern wird. Das könnte zu den Plänen des chinesischen Präsidenten Xi Jinping passen, Chinas Vormachtstellung auf der Welt auszubauen.

Simon Moores glaubt, dass Industrieteilnehmer aus dem Westen „late to the party“ sind. Von Volkswagen, BMW, Daimler oder Tesla ist nicht bekannt, dass sie sich bei Rohstoffprojekten einkaufen wollen. Chinas Botschaft ist, dass wer immer Elektrofahrzeuge bauen möchte, doch besser gleich in China produzieren sollte, so die Analyse von Michael Dunne, Chef des in Hong Kong ansässigen Beratungsunternehmens Dunne Automotive. Tesla hat erklärt, dass es Pläne verfolgt, in China zu produzieren. Volkswagen (VLKAY), der größte Autokonzern der Welt hat jüngst Investitionen von 12 Milliarden Dollar in Sachen Elektromobilität in China angekündigt.

Die wachsende Nachfrage nach Lithium hat den Preis seit Jahresbeginn um 40 Prozent in die Höhe getrieben. Moores sieht Kobalt als den zweiten strategischen Rohstoff für die Batterieindustrie. Fast zwei Drittel der weltweiten Produktion stammen aus dem Kongo. Auch hier haben die Chinesen schon Fakten geschaffen: China hat sich für 2,5 Milliarden Dollar den Mehrheitsanteil an der größten Kobaltmine im Kongo gesichert.
Beobachter wie Francois Perrin sehen Lieferengpässe bei Kobalt als akute Gefahr.

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