Die Analysten von Atrium Research haben die Aktien des kanadischen Goldexplorers Avanti Gold (WKN A3ECT4 / CSE AGC) unter die Lupe genommen. Sie kommen zu dem Schluss, dass das Papier einen „Kauf“ darstellt, und vergeben ein Kursziel von 0,90 CAD. Das bedeutet zum Zeitpunkt der Erstellung der Analyse ein Potenzial von 64%!
Avanti Gold hält einen Anteil von 73,5% am Goldprojekt Misisi in der Demokratischen Republik Kongo (DRK). Atrium Research weist aber darauf hin, dass das Potenzial besteht, die Beteiligung zu erhöhen, indem man Minderheitsanteile verwässert, sollten deren Halter sich nicht proportional an den Explorationskosten beteiligen.
Wie die Experten ausführen, handelt es sich hier um eine bekannte, hochgradige Entdeckung, für deren Erkundung und Entwicklung das Unternehmen vor Kurzem eine starkes Führungsteam zusammengestellt habe. Und das wurde vom Markt auch anerkannt, so Atrium.
Die Lagerstätte Akyanga weist bereits eine geschlussfolgerte Goldressource von 3,1 Mio. Unzen Gold bei durchschnittlich 2,37 g/t Gold auf, doch bestehe auf dem von Avanti kontrollierten Gebiet von 133 Quadratkilometern mit seiner auf 30 Jahre ausgelegten Nutzungslizenz erhebliches Potenzial, die Ressourcen auszuweiten, hieß es weiter. Zumal Avanti für Anfang des Neuen Jahres plane, eine umfangreiche Explorationskampagne anzustoßen!
Die Investmentthese für Avanti Gold
Atrium Research betont in Bezug auf die Lagerstätte Akyanga des Misisi-Projekts, dass es sich hier um eine der wenigen Tagebauressourcen mit mehr als 2 g/t Gold weltweit handele. Insgesamt seien 3,1 Mio. Unzen Gold bei 2,37 g7t nachgewiesen und Avanti verfüge über Nutzungslizenzen für die gesamte Projektfläche von 133 Quadratkilometern, die erst 2045 auslaufen würden. Was nach Ansicht der Analysten das Projektrisiko erheblich senkt.
Ihnen zufolge plant das Unternehmen, früh im Jahr 2026 eine aggressive Explorationskampagne von 15.000 Bohrmetern anzustoßen, um die bekannten Ressourcen in den kommenden Jahren substanziell zu erhöhen.
Kostengünstiger Einstieg mit 2.100 Meter an noch nicht getesteten Bohrkernen
Wie Atrium weiter ausführt, hat Avanti die Genehmigung erhalten, seine historischen Bohrkerne zur Analyse in ein Labor in Tansania zu schicken. Da bislang nur rund 20.000 Meter an historischen Bohrungen bekannt seien, könne dies die Datenbasis um rund 10% ausweiten. Und damit könnte das Unternehmen möglicherweise seine geschlussfolgerte Ressource erhöhen und die bekannte Mineralisierung entlang des Streichens und in die Tiefe ausdehnen, ganz ohne Bohrkosten aufwenden zu müssen. Laut den Experten ist mit den Analyseergebnissen noch im ersten Quartal dieses Jahres zu rechnen. Darauf soll dann die erste Phase der Exploration folgen.
Erhebliches Explorationspotenzial
Avanti hat noch keine eigenen Bohrungen durchgeführt, doch historische Bodenproben und IP-Untersuchungen auf dem 55 Kilometer langen Kibaran-Goldgürtel haben Atrium Research zufolge bereits vorrangige Ziele abgegrenzt. Das Unternehmen habe bislang fünf zusätzliche, bohrbereite Ziele innerhalb von 25 Kilometern Entfernung zur Lagerstätte identifiziert und Akyanga selbst bleibe entlang des Streichens und in die Tiefe offen.
Darüber hinaus sehen die Analysten große Parallelen zur vor Kurzem übernommenen Loncor Resources. Bereits im Oktober 2025 hatte Chengtun Mining angekündigt, Loncor und seinen Anteil von 85% am Imbo-Projekt in der DRK zu übernehmen. Dabei wurde die 4 Mio. Unzen Gold (2,50 g/t Gold) umfassende Ressource des Projekts mit 56 USD pro Unze bewertet. Die Experten sehen nun zahlreiche Übereinstimmungen zwischen Imbo und Misisi. Die Misisi-Ressource allerdings werde nur mit 35 USD pro Unze bewertet, was ein Schlaglicht auf eine direkte, kurzfristige Bewertungslücke werfe.
Avanti Gold verfügt über das richtige Team für die Entwicklung von Misisi
Wie Atrium Research ausführt, weist das Weltklasse-Asset von Avanti eine lange Geschichte auf, wobei es sich aber zum größten Teil in einheimischen Händen befunden habe und wenig Kapital zur Verfügung stand, um die Entwicklung voranzubringen. Avanti aber habe jetzt begonnen, ein starkes Team zusammenzustellen, das in der Vergangenheit erfolgreich bei großen, afrikanischen Bergbaukonzernen tätig gewesen sei. Und das habe sich bereits in der 12-Monatsperformance der Aktie widergespiegelt.
Mögliche Auslöser für weitere Kursanstiege sehen die Experten von Atrium Research in den Analyseergebnissen der 2.100 Meter umfassenden nicht getesteten Bohrkerne (1. Quartal), der Bestätigung entscheidender Managementpositionen und der Verträge mit Bohrgesellschaften (1. Quartal) sowie der ersten Phase des Bohrprogramms (1. Halbjahr).
Angesichts all dessen nimmt Atrium Research die Berichterstattung zu Avanti Gold mit einem Kursziel von 0,90 CAD sowie dem Rating „kaufen“ auf.