Adelita-Bohrfinale: Algo Grande meldet bis 3,9% Kupferäquivalent

Kupfer Kupferpreis

Algo Grande Copper (WKN A41UK1 / TSXV ALGR) legt zum Abschluss der ersten Bohrphase auf dem äußerst vielversprechenden Kupfer-, Silber- und Goldprojekt Adelita erneut starke Ergebnisse vor. Bis zu 3,9% Kupferäquivalent konnte die Gesellschaft von CEO Enrico Gay nämlich nachweisen!

Algo Grande hatte auf dem Zielgebiet Cerro Grande (Skarn) insgesamt vier Bohrlöcher mit zusammen 1.998 Metern an Bohrungen durchgeführt und dabei neben den überzeugenden Metallgehalten auch neue, wichtige Daten zur Struktur und Ausdehnung der Mineralisierung auf dem Projekt in Sonora, Mexiko, vorgelegt.

Das Ziel, die hochgradige Skarnmineralisierung in der Tiefe zu bestätigen wurde dabei erreicht und nach Angaben des Unternehmens zeigen die Resultate auch, dass das Vererzungssystem mächtiger ist als bislang angenommen und über die Grenzen früherer Bohrungen hinausreicht!

Im Mittelpunkt der aktuellen Meldung steht dabei das Bohrloch AG_GC_003. Dort durchschnitt Algo Grande eine breite Zone starker Kupfer-, Gold- und Silbermineralisierung mit 18,2 Metern zu 1,8% Kupferäquivalent. Dieser Abschnitt enthielt 1,2% Kupfer, 28,2 Gramm Silber und 0,7 Gramm Gold je Tonne. Innerhalb dieses Intervalls lag zudem ein höhergradiger Teilabschnitt von 3,5 Metern mit 3,9% Kupferäquivalent vor, bestehend aus 2,4% Kupfer, 61,1 Gramm Silber je Tonne und 1,8 Gramm Gold je Tonne. Zugleich verweist das Unternehmen darauf, dass AG_GC_003 wegen einer Bohrabweichung das geplante Zielgebiet nicht vollständig erreichte und dennoch den stärksten Abschnitt des Programms lieferte.

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Aktuelle, signifikante Ergebnisse der Bohrkampagne von Algo Grande; Grafik: Algo Grande Copper

Die Ergebnisse aus den Bohrlöchern AG_GC_002, AG_GC_003 und AG_GC_004 belegen laut Algo Grande sowohl die seitliche als auch die vertikale Kontinuität des Systems. Zwar traf AG_GC_001 keine signifikante Mineralisierung, doch die drei übrigen Bohrungen durchschnitten mehrere mineralisierte Skarnintervalle. In Summe wurden über alle vier Bohrlöcher hinweg 104,76 Meter mit mehr als 0,8% Kupferäquivalent erfasst. Diese Abschnitte umfassen sowohl Skarnmineralisierung als auch mineralisierte Nebengesteine und schließen interne Verwässerung mit ein. Sie werden deshalb nicht als einzelne diskrete Skarnabschnitte dargestellt, verdeutlichen aber die Größenordnung und die Kontinuität des mineralisierten Systems.

Algo Grande definiert auf Cerro Grande fünf Skarnhorizonte

Ein zentrales Ergebnis des Programms ist die Identifikation von mindestens fünf eigenständigen Skarnhorizonten innerhalb des Systems. Drei dieser Horizonte wurden neu entdeckt. Für Algo Grande ist das ein entscheidender Befund, weil ein Modell mit mehreren übereinanderliegenden mineralisierten Zonen die vertikale Ausdehnung und das potenzielle Tonnageprofil deutlich vergrößert. In vergleichbaren Porphyr-Skarn-Systemen weisen gestapelte Horizonte auf mehrere Mineralisierungsereignisse und sich verändernde Fluidwege hin. Lokal können solche Horizonte zu mächtigeren und höhergradigen Zonen zusammenwachsen.

Das Cerro-Grande-System tritt an der Oberfläche zutage. Das ist für die Exploration deshalb bedeutsam, weil die Mineralisierung nicht tief verborgen liegt und direkt beobachtet sowie gezielt weiterverfolgt werden kann. Zusammen mit der nachgewiesenen vertikalen Kontinuität und den mehreren gestapelten Horizonten ergibt sich daraus das Bild eines großräumigen und langlebigen hydrothermalen Systems. Nach Einschätzung des Unternehmens bleibt die Mineralisierung sowohl entlang des Streichens als auch in der Tiefe offen.

Mineralogisch wird die Vererzung in zwei dominierenden Skarntypen beschrieben. Zum einen handelt es sich um magnetitreiche Skarne mit reichlich Chalkopyrit. Zum anderen treten granatdominierte Skarne auf, in denen Chalkozin und Bornit die wesentlichen Kupfersulfide darstellen. Diese Unterschiede in der Mineralzusammensetzung deuten auf wechselnde Bedingungen im hydrothermalen System hin und passen zu den Metallzonierungen, wie sie in porphyrbezogenen Skarnumgebungen häufig beobachtet werden.

Metallzonierung liefert Hinweise auf ein mögliches Porphyr-System

Neben den eigentlichen Skarnabschnitten hebt Algo Grande auch die geochemischen Hinweise auf ein tiefer liegendes Porphyr-Zentrum hervor. Die stärksten Skarnabschnitte sind durch erhöhte Gehalte an Kupfer, Silber und Gold gekennzeichnet. Diese Kombination entspricht dem Muster, das typischerweise in Skarnlagerstätten in der Nähe von Porphyrzentren beobachtet wird.

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3D-Schema, das die räumliche Nähe zwischen der Cu-Ag-Au-Skarnlagerstätte Cerro Grande und der modellierten Widerstandsanomalie veranschaulicht, die als Porphyrintrusion in der Tiefe interpretiert wird; Grafik Algo Grande Copper

Zusätzlich wurden in mehreren Bohrlöchern Molybdän-Intervalle erkannt, die räumlich von den hochgradigen Kupfer-Silber-Gold-Abschnitten getrennt liegen. In AG_GC_002 wurden zwischen 288,40 und 289,44 Metern 1,04 Meter mit 1.440 ppm Molybdän, zwischen 333,0 und 333,8 Metern 0,8 Meter mit 2.820 ppm Molybdän sowie zwischen 545,83 und 546,35 Metern 0,52 Meter mit 1.000 ppm Molybdän gemessen. In AG_GC_004 wurden zwischen 274,5 und 275,4 Metern 0,9 Meter mit 521 ppm Molybdän erfasst.

Diese Molybdänanreicherungen stehen laut Algo Grande häufig mit intrusiven Phasen in Verbindung, darunter andesitische Porphyrfinger und kalihaltige Alterationshöfe um Quarz-Kalzith-Gänge. Gerade die Trennung zwischen Molybdän und der skarngebundenen Kupfermineralisierung wird vom Unternehmen als typisches Merkmal etablierter Porphyr-Skarn-Systeme gewertet. Das liefert einen geochemischen Vektor in Richtung einer möglichen intrusiven Quelle in größerer Tiefe.

Phase II soll die Ausdehnung erweitern und tiefere Ziele testen

Mit dem erfolgreichen Abschluss des ersten Programms richtet Algo Grande den Blick nun auf die nächste Explorationsphase. Das Unternehmen will auf dem Adelita-Projekt eine systematische Strategie im Distriktmaßstab umsetzen. Dazu gehören eine LiDAR-Erfassung des gesamten Projektgebiets, magnetische Drohnenmessungen sowie Ergebnisse aus einem systematischen Bodenprobenprogramm. Auf dieser Grundlage sollen neue Bohrziele entlang des sechs Kilometer langen Skarnkorridors definiert werden.

Das Phase-II-Bohrprogramm soll im Mai 2026 beginnen. Vorgesehen sind Step-out-Bohrungen zur Erweiterung der bekannten Skarnhorizonte, tiefere Bohrungen zur Überprüfung der Porphyrziele sowie erste Tests neu definierter Ziele auf Distriktebene. Für Algo Grande bedeutet das, dass Cerro Grande nicht mehr nur als einzelnes Skarnziel betrachtet wird, sondern als Teil eines größeren mineralisierten Systems innerhalb des Adelita-Projekts.

Die bisherigen Ergebnisse aus Phase I haben damit vor allem eines geliefert: ein klareres geologisches Modell. Algo Grande hat ein an der Oberfläche ausstreichendes, vertikal ausgedehntes Mehrhorizont-Skarnsystem mit Kupfer-, Silber- und Goldmineralisierung bestätigt und zugleich geochemische Hinweise auf ein mögliches Porphyr-Zentrum in der Tiefe identifiziert. Die nächste Bohrphase soll nun zeigen, wie weit sich dieses System seitlich und in die Tiefe fortsetzt. 

Bei dem obigen Text handelt es sich um eine werbliche Aussendung im Auftrag von Algo Grande Copper.

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