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Nach zähem und langem Ringen haben sich die Bären in den letzten zwei Wochen endlich durchsetzen können. Die Gold- und Silberpreise sind somit eine Etage tiefer gerutscht, wobei insbesondere beim Gold eigentlich nicht wirklich viel passiert. Die aktuellen CoT-Daten machen nun jedoch berechtigte Hoffnungen, dass die Anfang September gestartete Korrektur in Kürze ausgestanden sein könnte.

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Bitcoin knackt 10.000 Dollar- Marke auf Plattform Coingecko

Die Cyberwährung Bitcoin übertrifft erstmalig die Marke von 10.000 Dollar und setzt somit einen weiteren Schritt Richtung Mainstream. Auf der Plattform Coingecko verteuerte sich die Währung am heutigen Dienstagmorgen bis auf über 10.000 Dollar, nachdem diese bereits in den vergangenen drei Tagen um bis zu 22 Prozent ansteigen konnte. Bitcoin hat sich somit seit dem ersten April dieses Jahr mehr als verzehnfacht. Auf anderen namhaften Plattformen wie Coinbase verweilt der Kurs weiterhin noch unterhalb der Schwelle von 10.000 Dollar.

Die Kletterpartie basiert auf Spekulationen, dass Großspekulanten anhand eines Futures Zutritt zum Cyberwährungsmarkt erhalten und dieser als eine Art Dosenöffner für den Massenmarkt dienen könnte. Doch allein die Tatsache, dass die CME Group einen Future auf das Börsenparkett bringen möchte, ist nur die halbe Wahrheit. Der eigentliche Clou liegt darin, dass womöglich u.a. zeitnah ein indexbasierter Fonds (ETF) folgen dürfte, um vor allem Privatanlegern den Markt zugänglicher zu machen. Schlag auf Schlag könnten Börsenbetreiber ihre Produktpalette Bitcoin-spezifisch anpassen, den Massenmarkt via verschiedenster Handelsinstrumenten bedienen und gleichzeitig eine Menge Geld in die eigenen Kassen spülen. Die Weichen für den Mainstream wären dann gestellt.

„Fear of missing out“ – Phänomen könnte Taktgeber bleiben

Die Angst etwas zu verpassen beschreibt das “Fear of missing out“ (FOMO) – Phänomen, welches überwiegend Privatanleger in den letzten Tagen dazu verleitet haben könnte, sich an digitalen Währungen zu bedienen. Doch auch die Eroberung der 10.000-Dollar- Marke dürfte neue Käufer in den Markt locken und weitere Wellen schlagen.

DAX: Vorerst oberhalb von 13.000 Punkten

Der deutsche Leitindex findet sich zu Handelsbeginn mit 13.034 Punkten vorerst oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 13.000 Punkten wieder, nachdem dieser zu Wochenbeginn aufgrund der politischen Hängepartie in Berlin unter Druck geraten war. Auch eine starke europäische Gemeinschaftswährung galt als Belastungsfaktor.

Im Fokus steht heute die Ansprache Jerome Powells, welcher als Nachfolger für das noch Fed- Oberhaupt Janet Yellen gilt. Am Vormittag könnte aus Konjunkturperspektive der GKF- Konsumklimaindex für Impulse sorgen.

Bestimmende Thematik dürfte allerdings die noch nicht vorhandene Regierung bleiben. Diese Tatsache gilt weiterhin als Spielverderber für eine potentielle Jahresendrally im DAX 30.

TIMO EMDEN
Head of DailyFX Germany, Market Analyst

IG, Berliner Allee 10, Dusseldorf, 40212
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www.ig.com

HYPOTHETICAL TRADING DISCLAIMER

Der Handel mit Forex-CFDs birgt ein hohes Risiko und kann nicht für jeden Anleger angemessen sein. Die hohe Hebelwirkung kann sich sowohl zu Ihren Gunsten, als auch zu Ihren Ungunsten auswirken. Bevor Sie den Fremdwährungshandel ausüben, sollten Sie sich Ihrer Investitions-ziele, Ihrem Erfahrungsgrad und Ihrer Risikobereitschaft vollkommen bewusst sein. Der Handel mit Forex-CFDs kann nicht nur zum Totalverlust Ihres eingesetzten Kapitals führen, sondern auch darüber hinausgehende Verluste nach sich ziehen. Sie sollten sich mit allen dem Fremdwährungshandel verbundenen Risiken vertraut machen und ggf. Beratung von einem unabhängigen Finanzberater einholen.

Bei sämtlichen Meinungsäußerungen, News, Recherchen, Analysen, Preisen oder anderen Informationen auf dieser Website handelt es sich um allgemeine Marktkommentare, die keine Anlageberatung darstellen. DailyFX haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes.

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Schweizer Notenbankchef Thomas Jordan sieht Kryptowährungen eher als Investment statt Währung an

Laut der englischsprachigen Nachrichtenagentur Reuters sieht Thomas Jordan, Chef der Schweizer Nationalbank Bitcoin eher als Wertanlage statt einer Währung an.

„Die Zentralbanken arbeiten sehr intensiv an diesem Thema (der Kryptowährungen). Ich würde sie eher als Investition statt als Währung ansehen.“

Des Weiteren sagte er, dass Kryptowährungen das Finanzsystem möglicherweise stark beeinflussen können. Daher sei es wichtig, dass Zentralbanken das Thema sorgfältig untersuchen. „Es ist wichtig zu erwähnen, dass es nicht um die Technologie geht, sondern darum, wer in welcher Form Zugang zu Zentralbankgeld hat. Es gibt bisher viele ungelöste Frage“, so Thomas Jordan.

Bundesbank- Vorstand Thiele bezeichnete die Währung Bitcoin ggü. dem ifo- Schnelldienst gestern ebenfalls als „Spekulationsobjekt und kein Geld“.

Dennoch äußert sich der Chef der Schweizer Nationalbank anders als Carl- Ludwig Thiele von der Bundesbank und verweist nicht direkt auf die Gefahren eines Totalverlustes hin.

Vielmehr ist man m.E. nun europaweit an einem Punkt angelangt, an dem man Bitcoin und Co. nicht mehr ignorieren kann. Von Zentralbankebene zu sagen, dass Bitcoin einer Währung gleichkäme, wäre eine Absage an das eigene Zahlungsmittel, der europäischen Gemeinschaftswährung und ist daher in Zukunft auch nicht zu erwarten. Allerdings dürften in der kommenden Zeit die Töne lauter werden um Cyberwährungen, allen voran einen verbraucherschutzgerechten Rahmen zu geben, um das Ziel des Anlegerschutzes zu verfolgen.

Bitcoin taxiert aktuell bei 8166 US- Dollar und somit weiterhin oberhalb von 8.000 US- Dollar und bringt einmal mehr eine Hängepartie zum Ausdruck. Der Markt wartet schlichtweg auf Impulse und steht womöglich weiterhin in den Startlöchern die jüngste Rekordjagd fortzusetzen. Vielleicht ist es die Sehnsucht auf eine Zulassung des Bitcoin- Terminkontraktes. Eine Ablehnung seitens der Regulierungsbehörden käme einer vorweihnachtlichen Enttäuschung gleich. Fast wöchentlich trudeln neue Wasserstandsmeldungen über den geplanten Kontrakt ein, was die Aussicht auf eine tatsächliche Zulassung erhöht.

Nicht Bitcoin, sondern allen voran Ethereum und Bitcoin Cash konnten außerordentliche Kursaufstiege am Donnerstag verzeichnen. Die Währung Ether verteuerte sich bis auf 426 US- Dollar und kreierte somit ein neues Allzeithoch.

DAX: erneuter Erholungsversuch zum Wochenende

Die Aussicht auf ein Happy- End der Koalitionshängepartie muntert Anleger zum Ende der Woche auf. Der DAX schlägt sich mit einem Plus von 0,12 Prozent nach IG- Taxierung weiterhin oberhalb von 13.000 Punkten wacker. Sollte sich die SPD erbarmen und mit der Union eine Koalition bilden, könnte dies den aktuellen politischen Dschungel auflösen. Neuwahlen wären dann ebenfalls vom Tisch.

Die politische Hängepartie dürfte auch weiterhin im deutschen Leitindex zum Ausdruck kommen, in dem der Kurs um die „13.000“ pendelt. Aufgrund des gestrigen Feiertages in den USA, fehlen zum Vormittag vorerst die Impulse. Des Weiteren dürften einige Händler eher ein verlängertes Wochenende in Betracht ziehen und sich somit bereits seit Mittwoch vom Handelsparkett verabschiedet haben, wobei die Handelszeiten an der Wall Street ausnahmsweise dazu auch noch verkürzt sind.

TIMO EMDEN
Head of DailyFX Germany, Market Analyst

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Seitwärts wohin das Auge auch blickt oder kommt jetzt doch noch die Zwischenerholung?

Nach dem zähen und zermürbenden Seitwärtsgeschiebe der letzten Wochen können sich die Bullen aktuell wieder an die Widerstandsmarke um 1.295 USD heranarbeiten. Zum Befreiungsschlag fehlen nur noch wenige Dollar. Gelingt der Ausbruch, dürften wir in den nächsten Wochen eine Erholungsrally bis auf 1.345 USD erleben.

Zimtu ADVANTAGE

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