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Die im Dezember begonnene Rally an den Edelmetallmärkten endete Mitte April für den Silberpreis bei 18,64 USD. Seitdem kam es zunächst zu einem heftigen Kursrutsch, auf welchen in den letzten Wochen eine Erholung folgte. Diese Erholung dürfte sich in Kürze als eine Zwischenerholung entpuppen, da die Korrektur insgesamt noch nicht beendet zu sein scheint.

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Wie an gleicher Stelle Mitte April befürchtet, war die Luft für die Edelmetalle sehr dünn geworden. Der Kurssturz in den letzten Wochen kam also nicht überraschend, sondern war notwendig und gesund. Auch wenn vor allem der Silberpreis stark abgestraft wurde, hat sich die technische Lage trotz allem (noch) nicht wesentlich verschlechtert.

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Wie an gleicher Stelle vor zweieinhalb Wochen ausgeführt, war die Luft für die Edelmetallpreise nach der viermonatigen Rally sehr dünn geworden. Mit einem Gap nach der Frankreich-Wahl wurde die Entscheidung schließlich schnell und eindeutig gefällt. Seitdem geht es für die Gold- und Silberpreise immer dynamischer bergab. Wichtige Unterstützungen wurden dabei nicht beachtet und die technische Lage hat sich doch deutlich eingetrübt. Das gerissene Gap ist aber letztlich positiv und sollte die Preise früher oder später wieder „magisch“ anziehen.

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Der Goldpreis befindet sich seit über vier Monaten in einer überzeugenden Aufwärtsbewegung und steht fast 160 USD höher als noch Mitte Dezember. Alleine damit lässt sich bereits die entscheidende Frage, ob die Kurse aktuell „eher unten“ oder „eher oben“ sind, leicht beantworten. Denn wer das einzig funktionierende Erfolgsprinzip verstanden hat, darf nur gemäß dem Mantra „tief kaufen und hoch verkaufen“ handeln. Demnach gibt es momentan keinen Grund den deutlich gestiegenen Goldkursen noch hinterherzulaufen. Das Chancen/Risiko-Verhältnis ist einfach zu schlecht.

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Die Gold- und Silberpreise konnten sich in den letzten Wochen erholen und hinterlassen damit weiterhin einen bullischen Grundeindruck. Bei beiden Edelmetallen fehlt aktuell nicht mehr viel, um die derzeitigen Widerstände zu durchbrechen und damit die bullische Signallage weiter zu verschärfen. Allerdings sprechen EUR/USD, Saisonalität, Sentiment, Terminmarktdaten und überkaufte Indikatoren auf den Wochen- und Tagescharts eher für eine in Kürze bevorstehende erneute Korrektur. Auch die schwachen Minenaktien stellen die laufende Rally in Frage.

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