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Der Goldpreis befindet sich seit über vier Monaten in einer überzeugenden Aufwärtsbewegung und steht fast 160 USD höher als noch Mitte Dezember. Alleine damit lässt sich bereits die entscheidende Frage, ob die Kurse aktuell „eher unten“ oder „eher oben“ sind, leicht beantworten. Denn wer das einzig funktionierende Erfolgsprinzip verstanden hat, darf nur gemäß dem Mantra „tief kaufen und hoch verkaufen“ handeln. Demnach gibt es momentan keinen Grund den deutlich gestiegenen Goldkursen noch hinterherzulaufen. Das Chancen/Risiko-Verhältnis ist einfach zu schlecht.

Trotzdem kann der überkaufte Goldpreis auch noch weiter steigen. In diesem Fall müssen Investoren mit der „Angst etwas zu verpassen“ umgehen können, sonst kauft man wie die Lemminge in eine Preisspitze hinein.

Kurzfristig halten sich die Bullen gut und der große Befreiungsschlag ist immer noch zum Greifen nahe. Die Zone um 1.290 – 1.310 USD ist jedoch ein starker Widerstand. Der direkte Durchbruch wäre demnach eine Überraschung, und könnte gerade deshalb schnell zu einem deutlichen Anstieg bis ca. 1.350 USD führen. Andererseits sind die Indikatoren am Anschlag, die Saisonallität kippt langsam aber sicher und die Terminmarktdaten senden klare Warnsignale.

Der physische Investor hat daher momentan gar keinen Handlungsbedarf und kann geduldig auf den nächsten Rücksetzer für Zukäufe warten. Der investierte Spekulant hingegen muss seine Stopps intelligent im Gewinn hinterherziehen. Der nicht investierte Spekulant bleibt am besten an der Seitenlinie und kommt bitte nicht auf die Idee, den überkauften Goldpreis ohne klare Verkaufssignale zu shorten. Der professionelle Goldgräber schließlich sollte einen Teil der zukünftigen Produktion auf dem aktuellen Preisniveau absichern bzw. vorwärtsverkaufen.

Bis zum Sommer halte ich eine Seitwärtskonsolidierung zwischen 1.240 und 1.300 USD am wahrscheinlichsten. Anschließend sollte es zum Durchmarsch bis auf 1.500 USD kommen. Gelingt der Ausbruch über 1.300 USD hingegen schon jetzt, wird das zweite Halbjahr vermutlich schwierig.

Lesen Sie hier die komplette Analyse und laden sich diese als PDF herunter.

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