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Bei I-Minerals (WKN A0LG9N / TSX-V IMA) gibt es Fortschritte bei der Vermarktung von verschiedenen Produkten. Mögliche Kunden fordern größere Probemengen der verschiedenen Industrieminerale an, um diese genauer unter die Lupe zu nehmen. Teils hatten sie zuvor schon kleinere Probegrößen erhalten, jetzt will man mit größeren Volumen testen, ob und wie man die einzelnen Minerale bei der Produktion einsetzen kann.

Um die Kundenwünsche zu erfüllen, arbeitet I-Minerals eng mit dem Minerals Research Laboratory der North Caroline State University (MRL) und Ginn Mineral Technologies (GMT) in Sandersville (Georgia) zusammen. Dort stehen zwei Pilotanlagen, die den Sand von I-Minerals aufarbeiten und die einzelnen Stoffe daraus separieren. Im Fokus der Arbeiten stehen Quarz, Kalifeldspat, Kaolin und Halloysit, die in unterschiedlichsten Anwendungen genutzt werden.

27 Tonnen des abgebauten Spezialsandes wurden jungst an das GMT geliefert. Dieser Sand enthält die begehrten Industrieminerale Quarz, Kalifeldspat, Kaolin und Halloysit. Allerdings müssen die Stoffe aus dem Sand separiert und teils bearbeitet werden.

In einem ersten Trennungsschritt werden Quarz und Kalifeldspat vom Kaolin und dem Halloysit getrennt. Unter anderem mit Hilfe von Zentrifugen werden bei GMT im nächsten Schritt Kaolin und Halloysit voneinander getrennt. Ein Flotationsverfahren sorgt dann für eine besondere Reinheit beim Halloysit. So entstehen das 90prozentige Halloysit Ultra HalloPure und das 70prozentige HalloPure. Das Kaolin wird unterdessen auf 850 Grad erhitzt. Bei diesem Vorgang entsteht Metakaolin.

Der andere Sand, der Quarz und Kalifeldspat enthält, wird zum MRL transportiert. In einer Schaumaufbereitung sinkt der Quarz zu Boden, während der Kalifeldspat oben bleibt. Der Kalifeldspat muss dann getrocknet werden, schließlich wird er weiterverarbeitet, dabei werden verbliebene Eisenpartikel entfernt.

Vorstandschef und President Thomas Conway erläutert, dass das Interesse der Kunden an den Mineralprodukten von I-Minerals hoch ist. Vor allem die hohe Reinheit macht die Produkte für die Industrie interessant. Der Kalifeldspat wird von Conway als eines der besten Produkte in diesem Bereich hervorgehoben. Das Halloysit bezeichnet Conway als Weltklasseprodukt. Nach seiner Aussage interessieren sich immer mehr Zementfirmen und Bauunternehmen, die an Infrastrukturprojekten beteiligt sind, für die verschiedenen Produkte von I-Minerals. Es ist wenig verwunderlich, dass Conway die Entwicklung aufgeregt beobachtet.

Bis die potenziellen Kunden die Proben von I-Minerals erhalten, wird es jedoch noch ein wenig dauern. Zuerst müssen alle Bearbeitungsschritte abgeschlossen sein, außerdem müssen die erwünschten größeren Mengen hergestellt werden. In etwa 60 Tagen soll das Metakaolin verfügbar sein, bis dahin sollen genügend Proben von allen vier Produkten auf Lager sein. Spätestens dann können die Kundenwünsche befriedigt werden.

 

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