First Graphite (WKN A2ABY7 / ASX FGR) ist mehr als ein reines Rohstoffunternehmen, das mit Graphit schon in absehbarer Zeit einen hoch interessanten Bodenschatz abbauen wird. Das Unternehmen stellt zudem Graphen her und hat zuletzt die benötigten Genehmigungen der Regierung für eine kommerzielle Graphenproduktionsstätte in Westaustralien erhalten haben. Diese wird Ende des Jahres einsatzbereit sein.

Doch auch jetzt schon gehen die Aktivitäten First Graphites weit über den Bergbau hinaus. Zusammen mit Forschern kümmert sich First Graphite schon seit einiger Zeit um die Entwicklung neuer Produkte auf Graphenbasis. Längst zeichnet sich ab, dass im Rahmen dieser Arbeiten neue Hightech-Materialien entstehen.

Ein aussichtsreiches Gebiet, in dem First Graphite gemeinsam mit Wissenschaftlern der University of Adelaide Produkte entwickelt, ist der Brandschutz. Die Australier besitzen in diesem Gebiet eine weltweit gültige Lizenz und haben es damit gerade erst in das ARC-Graphenforschungszentrum des Australian Research Council Research Hub geschafft. In dem Zusammenschluss von vier der führenden Universitäten Australiens wird das Rohstoffunternehmen vor allem von den Arbeiten in der Flammschutzforschung profitieren können - dem Schwerpunkt, für den First Graphite ausgewählt wurde (Link: http://www.goldinvest.de/aus-der-redaktion/first-graphite-ltd/683-first-graphite-vielversprechende-kooperation-mit-graphenforschungszentrum).

Die Entwicklungsarbeiten der Forscher aus Adelaide und des Unternehmens haben bewiesen, dass graphenbasierte Produkte eine völlig neue Generation von Brandschutzmaterialien hervorbringen können. Eindrucksvoll wird dies in einem Video von First Graphite bewiesen, in dem Holz Flammen eines Butangasbrenners ausgesetzt wird - ein ungeschütztes Holzstück und ein Holzstück mit graphenbasierter Beschichtung.

Während das unbeschichtete Holzstück wenig überraschend schnell verbrennt, zeigt sich das beschichtete Holzstück trotz enorm hoher Temperaturen extrem widerstandsfähig. 

Die Erkenntnis wird schnell klar: Vor allem im Bereich der Baumaterialien sind graphenbasierte Brandschutzbeschichtungen extrem interessant. Tragische Unglücke wie zuletzt in London zeigen den Bedarf an solchen Brandschutzmaterialien.

Riesige Absatzmärkte für graphenbasierte Beschichtungen

Und so überrascht es nicht, dass neue Produkte im Bereich der Baumaterialien der erste Fokus in der Zusammenarbeit von First Graphite und der University of Adelaide am ARC-Graphenforschungszentrum des Australian Research Council Research sein werden. Untersuchungen haben bewiesen, dass Graphenzusätze in Brandschutzmaterialien einige entscheidende Vorteile haben. Neben einer schweren Entflammbarkeit des Materials ragt unter anderem heraus, dass diese Materialien durch die mechanische Stärke des Graphens deutlich stärker gegen Verformungen geschützt sind - das kann zum Beispiel Häuser davor schützen, einzustürzen. Zudem unterdrückt das Material die Freisetzung giftiger Dämpfe, was vor allem für der Feuerwehr das Löschen von Bränden und die Rettung von Personen erleichtern würde.

Bei der Markteinführung solcher Produkte sehen First Graphite und die Forscher keine außergewöhnlichen Hindernisse. Übliche Bestimmungen von Behörden müssen zwar eingehalten werden, doch das ist branchenüblich. Ein großer Vorteil für den Vertrieb solcher Produkte wird sein, dass sie einfach anwendbar und ohne riesige Investitionen herzustellen sind. Die Absatzmärkte sind riesig: Denkbar sind im Rahmen einer ersten Produktlinie zum Beispiel Anstriche, die mittels Pinsel oder Sprühpistole auf Oberflächen wie Tapeten oder Hölzer aufgetragen werden. Eine zweite Produktlinie soll sich auf die Fertigung von feuerresistenten Holzwerkstoffen konzentrieren, zum Beispiel Pressspanplatten für den Möbelbau oder Wandmaterialien. Für First Graphite besteht also enorm großes Absatzpotenzial, das es zu erschließen gilt.

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